„Tren Playero“: Ecuador baut 400 km langen Küstenzug

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Santiago de Guayaquil ist die Hauptstadt der ecuadorianischen Provinz Guayas und sowohl größte Stadt als auch wichtigster Hafen Ecuadors (Foto: Municipalidad de Guayaquil/Grafik: ScreenshotTV)
Datum: 11. Oktober 2018
Uhrzeit: 13:31 Uhr
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Autor: Redaktion
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Ecuador hat am Mittwoch (10.) den Bau einer 400 Kilometer langen Eisenbahnstrecke entlang der Pazifikküste angekündigt. Das rund eine Milliarde US-Dollar teure Projekt soll den Tourismus und Güterverkehr fördern und die Küstenprovinzen Guayas, Santa Elena und Manabí verbinden. Bis zu 6.000 Passagiere pro Tag und 100.000 Frachtcontainer pro Monat soll der „Tren Playero“ zwischen Daule und Manta befördern. Das Vorhaben bezeichnet Quito als extrem wichtig, um die Wettbewerbsfähigkeit und den Tourismus in Ecuador zu stärken. Der Bau der ersten Etappe von 100 Kilometer – zwischen Posorja, Guayaquil und Daule – wird etwa 26 Monate dauern und voraussichtlich von der Privatwirtschaft finanziert.

Das Land an der Westküste Südamerikas verfügt bisher über keinen direkten Güterbahnanschluss und ist damit von diesem effizienten und wettbewerbsfähigen Verkehrsmittel ausgeschlossen, der in den Ländern existiert, die zu den zehn wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften der Welt gehören. Der Mangel an Güterzügen führt dazu, dass mehr als achtzig Prozent der Güter auf der Straße transportiert werden, was zu hohen Kosten führt, die sich auf die Volkswirtschaft auswirken.

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