Zentralamerika: Die Schweiz hilft den Überlebenden des Hurrikans Eta

flut

Zahlreiche Häuser sind überflutet oder unter Schlamm begraben (Fotos: Gobierno de Guatemala)
Datum: 12. November 2020
Uhrzeit: 14:02 Uhr
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Autor: Redaktion
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Der Hurrikan Eta hat die zentralamerikanischen Länder hart getroffen. Mit starken Winden und sintflutartigen Regenfällen verursachte er grosse Schäden. Die Schweiz stellt 700’000 Franken bereit, um die betroffene Bevölkerung in Nicaragua, Honduras und Guatemala zu unterstützen. Letzte Woche fegte der Hurrikan Eta über mehrere Länder Zentralamerikas hinweg. Starke Winde und Unwetter verursachten große Schäden in Nicaragua, Honduras und Guatemala. Insgesamt sind über 1,8 Millionen Menschen von der Katastrophe betroffen. Eta ist in diesem Jahr der 28. Wirbelsturm in der besonders hurrikangefährdeten Karibik.

Die Schweiz reagierte unverzüglich auf den Appell der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften und stellte 500’000 Franken bereit. Weitere 200’000 Franken gehen an das nicaraguanische Rote Kreuz zur Unterstützung seiner Aktivitäten. Die 700’000 Franken wurden von der Humanitären Hilfe der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), die zum Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) gehört, zur Verfügung gestellt. Die Hilfe wird den Bedarf an Notunterkünften und Zugang zu Wasser decken und einen Beitrag zur Wiederherstellung der Lebensgrundlagen der Überlebenden leisten.

Die DEZA ist seit mehreren Jahren in Zentralamerika tätig. Sie verfügt über ein Regionalbüro in Managua, das Projekte im Bereich der Katastrophenvorsorge durchführt. Die laufenden Aktivitäten werden möglicherweise angepasst, um auf die durch die Katastrophe entstandenen Bedürfnisse reagieren zu können.

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