Hurrikan „Iota“ bedroht Zentralamerika – Update

iota

Prognostizierte Zugbahn des Orkans (Grafik: Weather.com)
Datum: 14. November 2020
Uhrzeit: 13:00 Uhr
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Autor: Redaktion
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Zentralamerika erholt sich im Moment von den verheerenden Auswirkungen durch Tropensturm „Eta“. Der Orkan hatte zuvor als Hurrikan die Länder Nicaragua, Honduras, Guatemala, Panama und Costa Rica getroffen. Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen, mehrere Dörfer waren vollständig unter Schlammmassen begraben worden. Allein in Guatemala starben mehr als zweihundert Menschen, in Südmexiko mindestens zwanzig und in Honduras einundzwanzig. Nun droht der Region neues Unheil, Tropensturm „Iota“ hat sich in den Gewässern der Karibik gebildet und könnte nach Meinung des Nationalen Hurrikan Zentrums in Miami (NHC) in den kommenden Tagen die Küsten von Nicaragua und Honduras als mächtiger Hurrikan treffen. „Major Hurricane“ der Kategorie 3, 4 und 5 auf der Saffir-Simpson-Skala erreichen Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 km/h und haben ein verheerendes Potenzial.

„Iota“, der dreißigste benannte Sturm der diesjährigen Hurrikan-Saison im Atlantik, befindet sich etwa 900 Kilometer östlich der Grenze zwischen Nicaragua und Honduras mit maximal anhaltenden Winden von 65 km/h. Das System bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von sechs Stundenkilometern in West-Südwest-Richtung und wird voraussichtlich am späten Sonntag und Montag die Küsten von Nicaragua und dem nordöstlichen Honduras erreichen. In Honduras begann bereits die Evakuierung in Städten im Sula-Tal, einem der Gebiete, die am stärksten von Überschwemmungen und Schlammlawinen durch „Eta“ betroffen sind. In Guatemala forderten die Behörden die Bevölkerung auf, eine „Selbst-Evakuierung“ durchzuführen, um ihre Sicherheit und Leben zu gewährleisten.

Update, 15. November

„Iota“ hat sich zum 13. Hurrikan der Saison verstärkt. Der Wirbelsturm der Kategorie 1 auf der Saffir-Simpson-Skala wird sich in den nächsten Stunden weiter verstärken und könnte als gewaltiger Orkan der Kategorie 4 auf Zentralamerika treffen. Hurrikan- und Tropensturmwarnungen gelten für Teile der zentralamerikanischen Länder Nicaragua und Honduras, sowie für einige der Außeninseln Kolumbiens.

Update

Um 09:00 Uhr Ortszeit (15:00 GMT) befand sich Iota etwa 315 Kilometer östlich der kolumbianischen Insel Providencia und 540 Kilometer ost-südöstlich des Kaps Gracias a Dios, das Nicaragua von Honduras trennt und wo der Hurrikan voraussichtlich am Montagabend eintreffen wird.

Der Orkan bewegt sich mit 15 Stundenkilometern von West nach Nordwesten und entwickelt maximal anhaltende Winde von 150 km/h.

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