Filmreif: Bewaffnete rauben Banken in Brasilien aus

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Bei einem erneuten Überfall, der Ähnlichkeiten mit der Tat im Bundesstaat Santa Catarina aufweist, haben im Morgengrauen des Mittwoch (2.) Ortszeit mindestens zwanzig schwer bewaffnete Kriminelle eine Filiale der Banco do Brasil in der Gemeinde Pará in Cametá ausgeraubt (Foto: Twitter)
Datum: 02. Dezember 2020
Uhrzeit: 15:03 Uhr
Ressorts: Brasilien, Panorama
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Bei einem spektakulären Raub haben am Montag (1.) Dutzende Bewaffnete die brasilianische Stadt Criciúma überfallen und eine Bank leergeräumt. Rund dreißig Kriminelle in zehn Autos hatten die Kontrolle über Teile der 220.000-Einwohner-Stadt im Süden Brasiliens übernommen, Zufahrtsstraßen abgeriegelt und mehrere Personen als Geiseln genommen. Nach der Tat konnten die Räuber unerkannt flüchten. Bei einem erneuten Überfall, der Ähnlichkeiten mit der Tat im Bundesstaat Santa Catarina aufweist, haben im Morgengrauen des Mittwoch (2.) Ortszeit mindestens zwanzig schwer bewaffnete Kriminelle eine Filiale der Banco do Brasil in der Gemeinde Pará in Cametá ausgeraubt.

Wie in Criciúma nahmen die Räuber Passanten als Geiseln, um sie während der Konfrontation mit der Polizei als menschlichen Schutzschild zu verwenden. Nach Angaben des Sekretariats für öffentliche Sicherheit und soziale Verteidigung von Pará (Segup) hatten die Banditen ein „beachtliches Waffenarsenal“ zu Verfügung. Die Aktion dauerte mehr als eine Stunde, eine Geisel wurde von den Kriminellen erschossen. Nach der Tat floh die Gruppe mit Autos und Booten – die Stadt liegt am Ufer des Flusses Tocantins.

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