Hurrikan „Grace“ bedroht Mexiko – Update

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Nach Angaben des "Centro de Estudios y Pronósticos Metorológicos de Protección Civil de México" wird "Grace" das Land voraussichtlich zweimal überqueren (Grafik: National Oceanic and Atmospheric Administration)
Datum: 19. August 2021
Uhrzeit: 11:39 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Laut dem Nationalen Hurrikan-Zentrum (CNH) hat sich Tropensturm „Grace“ zu einem Hurrikan der Kategorie 1 auf der Saffir-Simpsons-Skala entwickelt. Nach Angaben des „Centro de Estudios y Pronósticos Metorológicos de Protección Civil de México“ wird „Grace“ das Land voraussichtlich zweimal überqueren: zunächst über Quintana Roo und die Halbinsel Yucatan, dann über Veracruz und Taumalipas, bevor er schließlich im Zentrum des Landes an Intensität verliert. Nach Angaben der Behörden wird „Grace“ Orkanböen, raue Gewässer, Sturmfluten und heftige Regenfälle mit sich bringen, die viele Menschenleben gefährden könnten. Aus diesem Grund werden in den Gemeinden mit gelber und oranger Alarmstufe bereits bestimmte Maßnahmen ergriffen, wie z. B. die Einrichtung von Schutzräumen, die Lagerung von Lebensmitteln und Wasser sowie der Schutz persönlicher Dokumente.

Am Mittwoch (18.) meldete der Direktor des Katastrophenschutzes, Jerry Chandler, dass mindestens eine Person in Haiti infolge des Tropensturms „Grace“ ums Leben gekommen ist. „Grace“ hat anhaltende Winde von 120 Kilometern in der Stunde mit stärkeren Böen und bewegt sich von Grand Cayman weg. Es wird erwartet, dass er in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag die Halbinsel Yucatan erreicht. Jamaika, die Kaimaninseln und Teile der Yucatan-Halbinsel könnten vereinzelt bis zu 304 mm Regen abbekommen, was zu Sturzfluten und Überschwemmungen in Städten führen könnte.

Update, 21. August

„Grace“ hat sich zu einem mächtigen Hurrikan der Kategorie 3 entwickelt und bedroht den Ölförderstaat Veracruz und Zentralmexiko mit starken Winden und heftigen Regenfällen. An Mexikos Karibikküste wurden zahlreiche Bäume entwurzelt, Stromausfälle betreffen fast 700.000 Menschen.

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