Venezuela: Beleidigungen Capriles sind eine Beleidigung für drei Millionen Venezolaner

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Datum: 16. Februar 2012
Uhrzeit: 23:26 Uhr
Leserecho: 12 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Präsident bekannt für seine Fäkalsprache

Die ehemalige venezolanische Präsidentschaftskandidat María Corina Machado Parisca hat Präsident Hugo Chávez aufgefordert, den Gewinner der Vorwahlen des Oppositionsbündnisses vom 12. Februar zu respektieren. „Mehr als 3 Millionen Venezolaner/innen haben Henrique Capriles als unseren Kandidaten für die Präsidentschaftswahl am 07. Oktober gewählt. Wenn sie Capriles beleidigen, beleidigen sie drei Millionen Menschen“, so Machado.

Der sich seit 13 Jahren an die Macht klammernde Chávez ist bekannt für seine Fäkalsprache. Er bezeichnete Capriles als „kleinen dummen Jungen“, der einer Konfrontation mit ihm nicht aus dem Weg gehen könne. In seiner gewohnten Überheblichkeit räumte der nach eigenen Worten vom Krebs genesene bolivarische Führer seinem Herausforder „nicht die geringsten Chancen“ ein, die Wahl gegen ihn zu gewinnen.

Machado sprach unverblümt von einer historischen Wahl und bekräftigte, Capriles zu verteidigen. „Die Worte des Präsidenten werten wir als Verzweiflung, da alle Einschüchterungsversuche der Regierung nicht gefruchtet haben. Ob sie es wollen oder nicht: Wir werden mit der gleichen Kraft weiterarbeiten, die Abrechnung erfolgt im Oktober“.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Der Bettler

    Von wegen kleiner dummer Junge.Capriles hat eine gute Schulbildung und
    ist studierter Jurist,da kann mal der Giftzwerg gar nicht mithalten mit seiner
    Volksschule.Und vor einem Rededuell braucht sich Capriles schon gar nicht fürchten.Ist schon schlimm,wenn so ein überheblicher A..e eine guten
    Herausforderer bekommt.Wichtig ist,daß die Opposition weiterhin so vereint
    bleibt,dann schaffen die das auch.Übrigens der Krebs hat auch noch ein
    Wörtchen mitzureden.

  2. 2
    peterweber

    hätte die Opposition nicht über Jahrzehnte die Bevölkerung verdummen lassen, hätte es einen Presidenten Chavez nie gegeben. Aber er gibt ihnen was zu Saufen und Fressen, ein rotes T-Shirt und eine rote Mütze und einen seiner tausen unerledigten Pläne mit auf den Weg.

    • 2.1
      Dieter

      Solange der Bürger nicht den Finger aus dem A… nimmt, wird sich nichts ändern. War in der Ostzone genau so. Sollte er es einmal tun, brechen die Dämme. Wird allerdings Zeit, dass das linke Pack verschwindet.

  3. 3
    ttenzer

    …allerdings und ich hoffe der rote Baron braucht soviel Schmerz- und Schlafzäpfchen, dass er morgens noch mit dem finger im ….aufwacht!!! Ignoranz ist niemals ein guter Ratgeber – siehe auch euer Herr Wulf (wobei dieser Vergleich sicherlich hinkt)

  4. 4
    ttenzer

    P.S.: Dies ist eine logische Reihe: Hussein – Mubbrak – Gadahfi – Assad – CHAVEZ

  5. 5
    Der Bettler

    Der deutsche Präsident tritt wenigstens mehr oder minder freiwillig zu-
    rück.Seine Vergehen sind ja Kinkerlitzchen gegenüber den Verbrechen von
    Chavez. Chavez los zu werden,gibt es nur 2 Möglichkeiten.Entweder frißt
    ihn der Krebs auf,oder das Volk beginnt endlich mal zu denken.Es kann
    doch nicht sein,daß man sich 13 Jahre bestehlen,berauben und zum
    Parteigänger zwingen läßt,und dann noch halleluja schreit.

  6. 6
    ttenzer

    Aber Sie sehen es doch – Brot und Spiele für das Volk (hier eher blut und viele) Das ist Soziologie- Ortega „vom Verhalten der Massen“ – (interessantes Buch); Ich gebe Ihnen aber Recht..- halte das Volk dumm, so geht´s!!!

  7. 7
    PATRIOT

    ganz klarer Fall, die Opposition hat 50 Jahre lang das Volk dumm gehalten und nur für die oberen 300.000 etwas gemacht, da gibts gar keinen Zweifel, Chavez hat dies ausgenutzt – anfangs noch mit heeren Prinzipien – dann ist er auf Fidel Castro reingefallen und auf den Nationalistenzug aufgesprungen. Seit daher gehts bergab! Schuld an der Situation hat aber eindeutig die Opposition, die sogar heute noch gerne so weitermachen würde, wie früher! Das wird auch noch deren größtes Problem werden, wenn man sie denn lässt…Die wenigsten Politiker haben nämlich bisher begriffen, das das Venezuela der Zukunft nicht mehr das von Heute sein wird!

    • 7.1
      hugo

      ich gebe patriot recht. die ursachen warum es heute einen chavez gibt sind im versagen der vorhergehenden regierenden zu suchen. auch die verbrechen der kolonialisten haben dazu beigetragen. dies sollte man nicht vergessen. sehr eindrucksvoll hat dies eduardo galeano in seinem buch „die offenen adern lateinamerikas“ beschrieben. ich weiss, alles dummes linkes geschwätz. wer’s glaubt!!!

  8. 8
    Linus Bracher

    Richtig erkannt, Hugo. Und auch wenn es noch so vielen nicht passt. Hugo ist gewählt. Reagieren kann-und soll-nur das Volk. Wenn diese ihre fetten Ärsche nicht in die Höhe bekommen, selbst schuld.

  9. 9
    Martin Bauer

    Die Reaktion von Chávez sollte man nicht als Beleidigung auffassen, eher als das Quieken eines Schweines, wenn es den Metzger riecht.

  10. 10
    ttenzer

    Seine Zeit ist vorbei, das ist eigentlich alles.

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