Wahlen in Venezuela: „Wer Augen hat zu sehen“

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Datum: 12. Juni 2012
Uhrzeit: 10:00 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Stundenlange Phrasen von Chávez kritisiert

Henrique Capriles Radonski, Präsidentschaftskandidat des oppositionellen Wahlbündnisses MUD, hat den venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez kritisiert. Der bolivarische Führer will trotz seiner Krebserkrankung zur Präsidentschaftswahl am 7. Oktober antreten und hatte seine Kandidatur am Montag (11.) bei der Wahlkommission in Caracas registrieren lassen.

„Wer Augen hat zu sehen, zieht seine eigenen Schlüsse. Wir haben bereits bei den Vorwahlen drei Millionen Menschen mobilisiert, am Sonntag säumten mehr als eine Million Anhänger die Straßen von Caracas. Ich diene dem Volk, Chávez sprach mehrere Stunden ohne etwas zu sagen“, so Capriles. „Wenn sich seine stundenlangen Phrasen in Produktivität messen lassen würden, wäre Venezuela das erfolgreichste Land der Welt“, witzelte der Enkel von jüdischen Holocaust-Überlebenden aus Polen.

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  1. 1
    peterweber

    Ich bin überzeugt, dass die bolivarianische Revolution unter Hugo Chavez etwas ganz wichtiges vergessen hat aus der Taufe zu heben.

    “ EIN CHAVEZ-METER “ das wie Radonsky so schön sagt die Unproduktivität messen und präsentieren könnte….. natürlich von Chavistas programmiert wie die Wahlmaschinen.

    VIVA LA REVOLUTION

  2. 2
    Annaconda

    Wären diese sogenannten Revolutionäre konsequent und nicht nur Papiertiger und würden sie die Erdölexporte ins Imperium von einem Tag zum anderen unterlassen,so wären sie keine Woche lebensfähig.Da sie das Land zu 95% von den Petrodollars abhängig gemacht haben.Also was soll das Gerede von der Unabhängig in den Reden von Chavez .Ja gäbe es ein CHAVEZ-METER so würde er bei der Bilanz seiner katastrophalen Regierung nach 14 Jahren,mit historischen Erdöleinahmen,auf der Skala von 1-100(höchster Wert) maximal auf 3 kommen.

  3. 3
    Der Bettler

    Wer Augen hat zu sehen,sieht was in diesem Land passiert.Passieren tut
    eigentlich gar nichts,und daß schon 12 Jahre lang.Was aber passiert ist sehr bedenklich.Mord und Totschlag,Überfälle und Raub,Diebstahl und
    Entführungen vervierfacht. Vernachlässigung,der Fluggeräte,mangels Wartung und Neuanschaffung (bis Dato an die 80 Flugunfälle) dieses Jahr,
    und nur bei staatlichen Fluggesellschaften,was fast alle sind,(Militär mitein-
    geschlossen.)Wasser und Stromversorgung schlecht,und nicht im Griff.
    Schul und Bildungswesen sehr vernachlässigt.´Medien:Rundfunk,TV Presse und Internet zensiert,und teilweise verstaatlicht,aber wer Augen hat zu sehen,sieht auch,daß es bald ein Ende haben wird.

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