Kuba: Keine Fremdbeteiligung bei Verkehrsunfall von Oswaldo Payá

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Datum: 30. Juli 2012
Uhrzeit: 13:39 Uhr
Ressorts: Kuba, Panorama
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Vorwürfe der Opposition widersprochen

Am Verkehrsunfall des kubanischen Dissidenten Oswaldo Payá war kein fremdes Fahrzeug beteiligt. Dies teilten am Montag (30.) die beiden überlebenden Beifahrer mit. Die kubanischen Behörden hatten bereits vor weinigen Tagen bekannt gegeben, dass überhöhte Geschwindigkeit zum Verkehrsunfall geführt haben soll. Dabei wurde Oswaldo Payá und ein aus Spanien stammender Beifahrer getötet.

„Ich saß am Steuer und hinter uns befand sich kein Fahrzeug“, erklärte der 27-jährige Angel Carromero. „Ich habe keine Erinnerung, dass ein anderes Fahrzeug in den Unfall verwickelt war“, gab der schwedische Beifahrer Jens Aron Modig gegenüber Reportern bekannt. Damit widersprachen die beiden Überlebenden der Witwe von Oswaldo und der Opposition. Diese vermuteten, dass die Regierung hinter dem Unfall steckte und einen unbequemen Regierungskritiker zum Schweigen bringen wollte.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Der Bettler

    Wer`s glaubt wird selig!!!!

  2. 2
    rupi

    War von anfang an klar. Kuba braucht eine echte opposition, damit sich der Sozialismus weiterentwickeln kann, und nicht einrostet.
    Die meisten ,,Regiemkritiker“ werden von den USA bezahlt, was die Bildung einer echten bewegung, mit der ein Dialog von Seite der Regierung möglich ist, verhindet.
    So wie es jetzt ist, ist es deshalb nicht gut, weil das System zu unflexibel ist. Deshalb werden andere Ideen, aber eben auf keinen Fall westliche, benötigt, um voranzukommen.

    • 2.1
      Martin Bauer

      Erst müssen mal die roten Massenmörder weg. Dann kann man weiter sehen. Einen Dialog mit Kreaturen wie den Castros führt man mit der Waffe, nicht mit Worten.

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