Venezuela: Gerüchte über Hirntod von Chávez dementiert

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Datum: 28. Februar 2013
Uhrzeit: 10:38 Uhr
Leserecho: 10 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Lebenserhaltendenden Geräte vor vier Tagen abgeschaltet

Das venezolanische Außenministerium hat am Mittwoch (27.) die Aussage des panamaischen Ex-Botschafters bei der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), Guillermo Cochez, dementiert. Cochez hatte bekannt gegeben, dass Präsident Hugo Chávez seit dem 30. Dezember 2012 hirntot sei und seine lebenserhaltendenden Geräte vor vier Tagen abgeschaltet wurden.

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Cochez stützte seine Behauptungen auf vertrauliche Information, die ihm vorliegen sollen. „Sie (Regierung) haben Venezuela und die Welt betrogen“, so der Diplomat. Mitarbeiter des venezolanischen Außenministeriums wiesen die Behauptung als nicht der Realität entsprechend zurück und gaben bekannt, dass der bolivarische Führer im notwendigen Maße medizinisch behandelt werde.

Der Ex-Botschafter geriet vor mehreren Wochen bereits in die Schlagzeilen. Am Ende einer regulären Sitzung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) kam es zu einem erbitterten Wortwechsel. Verbündete Venezuelas, unter anderem Argentinien, Nicaragua und Bolivien, standen geschlossen hinter der angeschlagenen Regierung von Caracas. Cochez bezeichnete die OAS als ahnungslosen Komplizen einer Regierung, die eine verfassungsmäßige Vereidigung ihres krebskranken Präsidenten verschoben hatte.

“Am 10. Januar fand in Venezuela eine Reihe von Ereignissen statt, ohne jeglichen rechtlichen oder ethischen Hintergrund. Klare Vorschriften der demokratischen Charta wurden verletzt. Wir müssen vorsichtig sein, dass wir nicht zu einem Komplizen von Caracas werden”, so der hochrangige Diplomat.

Die panamesische Regierung hatte sich kurz danach von den „unklugen Aussagen“ ihres Botschafters distanziert und gab bekannt, dass sich seine Ansichten “weit von der Position der nationalen Regierung entfernt” befinden. Panama bekräftigte seinen “Respekt für die innenpolitischen Prozesse von Venezuela” und entließ Cochez mit sofortiger Wirkung.

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  1. 1
    alexandro

    Der Mann hat recht, denkt mal an das Bild mit dem Beatmungsgerät, das bei den roten Volkstäuschern und Lügnern zu einem Protestaufschrei geführt hat. Warum wohl? weil es genau die Wahrheit über den Zustand von Hugo zeigt.Bei allem was in den letzten Wochen offenkundig wurde, währe es höchste Zeit endlich einer unabhängigen Ärzte-Kommission, Zutritt zum Kranken-Lager von Hugo zu gewähren. Nicht nur das venezulanische Volk, auch die Welt hat ein Recht darauf, das dieser unhaltbare Zustand geklärt wird

  2. 2
    Fideldödeldumm

    Er hat die „Regierung“ in Venezuela ja aufgefordert ihn Lügen zu strafen und den „Präsidenten“ für 2 Minuten im Fernsehen zu zeigen. Geht aber anscheinend nicht. Er ist halt nur in der Lage 5-stündige Sitzungen abzuhalten, aber ein 2-minütiger Fernsehauftritt ist nicht möglich.

  3. 3
    Guillermo

    Wahrscheinlich warten die Herren bis zum 27 Februar um ihn für „gerade gestorben“ zu erklären, denn an den Tag jährt sich wieder jener „27F“ der jammerliche Putschversuch von Chavez . Wäre eine feine Sache es so hinzukriegen.
    Sowas kommt an.

  4. 4
    VE-GE

    Ich habe von anfang an gesagt das ich glaube das dass Bild welches HC gezeigt hat der Wahrheit entsprochen hat. Ich habe auch gesagt das die keine 30000 Euro oder Dollar fuer ein falsches Bild ausgegeben haetten.
    Dieser Herr Coches ist bisher der einzig der hier mal die Tatsachen auf den Tisch gelegt hat. Den Preis den er bezahlt hat war hoch! Es muessten noch mehr Leute seines Schlages geben die Eier in der Hose haben und mal tachles reden!

  5. 5
    pandora

    Selbst hiesige Chavistas fangen endlich an , an der ganzen Sache um H.C. zu zweifeln und vermuten nun auch , dass da was faul sein könnte bzw ist …

    • 5.1
      babunda

      die chavisten haben natürlich panische angst es geht ums eingemachte.

  6. 6
    Annaconda

    @Guillermo vieles spricht dafür,dass Chavez nicht nur Hirntot ist(das war er schon lange davor) sondern schon verstorben ist.Von Flughafenpersonal in Maiquetia, wurde in der Nacht von seiner angeblichen Rückkehr, keine Besonderheit vermerkt….es sei denn er wäre mit einem Ikarus irgendwo im Busch gelandet.Auch dass Evo Morales,nicht einmal 5 Minuten bewilligt wurde ihn zu sehen und er dann kurz darauf angeblich eine 5 stündige Sitzung mit Maduro und Co. abhielt (Krankenhauspersonal sahen Maduro ein – und ausgehen innerhalb knapp 1 Stunde!) sagt sehr viel aus.Wenn sie (Castro und seine Marionetten) ihre Trickkiste fertig haben,werden sie dann mit Krokodilstränen in den Augen auf alle Kanälen die traurige Nachricht kundtun,dass Comandante gestern verstorben sei.Natürlich hat er sich im Kampf für sein Volk aufgeopfert und seine Gesundheit vernachlässigt,und seine letzten Worte waren : Maduro ,Maduro Präsident…. eigentlich sagte er was anderes,aber durch die Trachealkanüle kamen seine letzten Worte nicht rüber.Sei,s drum irgendwann,irgendwer wird sich schon verplappern und dann wissen wir mal was Sache war/ist.Nur eins ist sicher, was die Putschisten seit fast 3 Monaten an Geschichten auftischen, ist mit 99%iger Sicherheit nicht wahr!

  7. 7
    hombre

    ein Landesweiter Stromausfall…das wärs jetzt!!! wo’s nach 3 Tagen zu stinken anfängt da ist Hugo…!

    Da fehlt einem ja jeglicher Respekt bei dem Bullshit der in VZ abläuft…

    Ich geh jetzt auf ein Bier mit der FARC…schlimmer kann’s ned sein!

    • 7.1
      alexandro

      hombre, Du irrst, hier braucht es keinen Stromausfall. In diesem Land stinkt es auch so an allen Ecken und Enden.Da braucht nur einer wie Maduro sein Maul aufmachen und der Gestank der Lüge vertreibt Dich . Im übrigen Prost, mit den Leuten hab ich schon vor 20 Jahren am Atabapo ein Polar g,etrunken ,daher auch mein Nickname, „Alexandro“. Das erste Wort nachdem Sie erfuhren das ich ein Aleman bin.

  8. 8
    Martin Bauer

    Chávez und Hirntod??? Wenn ich eine Eintagsfliege zerdrücke, sterben mehr Zellen.

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