Venezuela: Verstorbener Chávez hat bis zur letzten Sekunde gekämpft

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Datum: 31. März 2013
Uhrzeit: 11:39 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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► Krankheit wurde stets mit großer Diskretion behandelt

Der laut Regierungsangaben am 5. März verstorbene venezolanische Präsident Hugo Chávez hat bis zu letzten Sekunde um sein Leben gekämpft. Dies gab Übergangspräsident Nicolás Maduro in einem Interview bekannt. Der 50-jährige Ziehsohn des bolivarischen Führers bekräftigte seinen Wunsch, die Todesursache des „Comandante“ untersuchen zu lassen. Dieser soll Stunden vor seinem Tod angedeutet haben, dass seine Krankheit von den „historischen Feinden des Landes“ verursacht worden sein könnte.

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„Hugo Chávez kämpfte bis zu letzten Sekunde um sein Leben und dachte, er könnte sich selbst retten“, versicherte Maduro und erinnerte sich sichtlich bewegt daran, wie er am 5. März das Militärkrankenhaus in Caracas betrat. „Ich wollte mehrere offenen Fragen mit dem Präsidenten erörtern. Ich trug einen roten Ordner mit allen anstehenden Entscheidungen und dachte, wir würden an diesem Tag mehrere verschiedene Themen besprechen“, so Maduro. Wie er mit dem durch eine Kanüle atmenden und vom Tode gezeichneten kommunizieren wollte, teilte er nicht mit.

Chávez Krankheit wurde stets mit großer Diskretion behandelt und das venezolanische Volk wurde bis heute nicht darüber unterrichtet, gegen welche Art von Krebs des Despot überhaupt kämpfte. Dies führte naturgemäß zu zahlreichen Gerüchten über seine wahren Gesundheitszustand, vor allem ab dem 8. Dezember 2012, als der Präsident völlig aus dem öffentlichen Leben verschwand und aus unbekannten Gründen über Monate regelrecht unter Verschluss gehalten wurde.

„Es ist ein sehr sensibles Thema. Ich persönlich glaube, dass wir eine gründliche Untersuchung über die Todesursache des Präsidenten brauchen. Sie wissen, dass einige Mächte in der Welt versuchen, Viren oder Krebs verbreitende Waffen einzusetzen. Ich denke, dass Comandate Chávez infiziert wurde. Dies ist meine persönliche Überzeugung und ich habe allen Grund, der Vielzahl von mir zur Verfügung stehenden Informationen zu glauben“, erklärte Maduro.

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  1. 1
    Der Bettler

    Einfach krank im Hirn!! Es gibt kein solches Krebsspritzmittel,dafür sind die
    Arten zu vielseitig,und zu aufwendig.Wer hätte schon den Bajazzo und Alleinunterhalter wegräumen wollen,die haben sich doch nur über ihn lustig gemacht,und Witzchen über ihn gerissen.Der Volltrottel von Maduro müßte doch wissen,(nein der nicht) daß bei Simon auch nichts rausgekommen ist,
    und bei mehreren anderen Staatschefs die ausgebuddelt wurden.Da wird der Hugo aber Freude haben,wenn sie ihn raus holen und in Teile zerlegen.

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