USA prangern Antisemitismus in Venezuela an

Datum: 21. Mai 2013
Uhrzeit: 16:26 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Regierung schikaniert und schüchtert Kritiker religiöser Gruppen ein

Das US-Außenministerium hat sich angesichts zunehmender antisemitischer Äußerungen religiöser und politischer Repräsentanten und Regierungen, insbesondere in Venezuela, Ägypten und Iran, besorgt gezeigt. In seinem neuen Jahresbericht über religiöse Diskriminierung und Verfolgung betonte Außenminister John Kerry, dass Religionsfreiheit ein „universales“ Grundrecht sei. Die Vereinigten Staaten erhielten Berichte über „antisemitische Vorfälle“ aus Mexiko, Chile und Argentinien, einige wenige über gesellschaftliche Missstände in Bezug auf Religionsfreiheit in Bolivien, Ecuador, Peru und Paraguay und keinen aus Uruguay, Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Nicaragua, Honduras, Panama, Dominikanische Republik und Haiti.

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Aus dem Dokument geht hervor, dass in Venezuela staatlich kontrollierte Medien antisemitische Texte publiziert haben – oft im Zusammenhang mit Oppositionspolitiker Henrique Capriles Radonski, einem Katholiken mit jüdischen Vorfahren. „Die Regierung schikaniert und schüchtert Kritiker religiöser Gruppen ein“, so der Bericht. Besonders wird auf die anti-israelischen Proteste im November 2012 hingewiesen. Damals hatte eine Gruppe von Personen außerhalb einer Synagoge antisemitische Parolen skandiert und Feuerwerkskörper in die jüdische Versammlung geworfen.

Ebenfalls wurde die kubanische Regierung kritisiert. Das kommunistische Regime behindere regelmäßig die Gottesdienstbesuche der Friedensbewegung „Damen in Weiß“. Es wurde daran erinnert, dass die Behörden anlässlich des Besuches von Papst Benedikt XVI im März 2012 viele Mitglieder der Opposition verhafteten oder daran hinderten, ihre Häuser zu verlassen.

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  1. 1
    Der Bettler

    Anprangern hilft da bei den Illegalen nicht weiter.Taten sollen folgen,und zwar kein Öl mehr von Venezuela abnehmen.Das würde dieser Bande das Genick brechen.

    • 1.1
      Martin Bauer

      Der Bande bricht leider nichts das Genick, ausser man bricht ihnen tatsächlich das Genick.

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