Brasilien: Ärzte aus Kuba rekrutiert

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Datum: 22. August 2013
Uhrzeit: 07:23 Uhr
Leserecho: 5 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Kooperationsvereinbarung mit der PAHO unterzeichnet

Brasiliens Regierung wird bis zum Ende des Jahres 4.000 kubanische Ärzte einstellen. Die Mediziner kommen im Rahmen des staatlich finanzierten Programms „Mehr Ärzte“ (Mais Médicos) in das südamerikanische Land, wo sie in ärztlich unterversorgten Regionen eingesetzt werden sollen. Gesundheitsminister Alexandre Padilha betonte am Mittwochabend (21.) Ortszeit, dass mit der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation (PAHO) und nicht mit der kubanischen Regierung, eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet wurde.

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Die Ärzte, von denen die ersten 400 bereits in den kommenden Tagen eingeflogen werden, kommen vorerst in einem dreiwöchigen Test in 701 Städten zum Einsatz, von denen 84 Prozent im Norden und Nordosten des Landes liegen. „Wir haben mit der PAHO medizinische Kriterien für die Mediziner aus Kuba festgelegt. Wir fordern professionell erfahrene Ärzten. Ärzte mit internationaler Erfahrung, insbesondere in portugiesisch-sprachigen Ländern“, so Minister Padilha in einer Presseerklärung.

Die medizinische Organisationen Brasiliens verurteilten die Ankündigung des Ministeriums für Gesundheit und weisen darauf hin, dass es sich bei der angekündigten Maßnahme um eine Wahlkampftaktik handelt. Minister Padilha kandidiert für das Amt des Gouverneurs von São Paulo im Jahr 2014.

Im Mai dieses Jahres hatte Kuba 38.868 Personen aus dem medizinischen Gesundheitssektor im Auslandseinsatz, 15.407 von ihnen Ärzte. Diese arbeiten in 66 Ländern und spülen rund 6 Milliarden US-Dollar in die notorisch leeren Kassen des kommunistischen Regimes.

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  1. 1
    Der Bettler

    Was hat die brasilianische Regierung vor wenigen Monaten getönt.Keine
    Ärzte aus Cuba. Sind denn alle Regierungen Südamerikas so meineidig ?
    Die wissen doch welche “ Ärzte“ sie aus Cuba bekommen,sauteuer und nichts drauf.

    • 1.1
      Ines

      Jedenfalls alle „linksgerichteten“.

  2. 2
    Caramba

    Hmm…so furchtbar links ist Brasiliens Regierung jetzt nicht….aber egal, Lügen und Meineide sind in der Politik der post-demokratischen Zeit wohl üblich. „Mutti“ Merkel ist da Spezialistin !! (Kein Cent für Griechenland, eine Bankenrettung wird es nicht geben, Euro-Rettung ist alternativlos, Das ist alles Neuland usw usw)
    Da sind wir den Brasilianern nichts schuldig, denke ich…..aber im September ist Wahl! Erst Nachdenken, dann Kreuzchen machen…. NICHTS ist alternativlos!
    Saludos
    dd

  3. 3
    VE-GE

    Gute Nacht Brasilien…..das sind keine Aerzte oder zumindes die meisten davon nicht und ich weiss wovon ich rede den meine Frau ist Arzt!

  4. 4
    Bruno Muster

    wenn schon viele einheimische Ärzte eine Katastrophe sind in Brasil, resp. 4000 noch aus cuba importiert werden, zum Teil ohne qualifizierte Diplome/Ausbildung – dann viel Spass bei denen die krank werden, resp. Unfall haben, Sauberkeit, Qualität, Kontrolle, Infrastruktur usw. Ich weiss wovon ich spreche – selber erfahren. Einfach eine Katastrophe mehr in Brasil – Streiks zeigen es ja täglich

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