Preisdiktat in Venezuela: Regime kündigt drastische Strafen an

maduro

Präsident Maduro droht mit Enteignung (Foto: Maduro)
Datum: 05. Februar 2014
Uhrzeit: 09:21 Uhr
Leserecho: 27 Kommentare
Autor: Redaktion
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Das linksgerichtete venezolanische Regime zwingt die Unternehmer im Land zu Preissenkungen. Beim Klassenkampf im Supermarkt hatte Präsident Maduro bereits im Dezember 2013 die staatliche Jagd auf Einzelhändler eröffnet und eine „ökonomischen Offensive“ eingeläutet. Anlässlich seiner Hexenjagd im Handelssektor verabschiedete der per Ermächtigungsgesetz mit Sondervollmachten ausgestattete Ex-Busfahrer ein Gesetz für „Faire Preise“ und gab am Dienstag (4.) bekannt, ab sofort gnadenlos gegen Spekulanten und Wucherer vorzugehen.

„Wer die maximale Gewinnspanne von 30 Prozent überschreitet, wird ab sofort gnadenlos bis zur Enteignung verfolgt“, gab Maduro während einer Rede zum Gedenken des Jahrestages des Militärputsches gegen die Regierung von Carlos Andrés Pérez (1989-1993) bekannt.

Venezolanische Unternehmer haben bereits eine Klage vor dem Obersten Gerichtshof des Landes angekündigt und wollen sich ihre Gewinnspanne nicht vorschreiben lassen. Das Gesetz bezeichnen sie als verfassungswidrig und als weiteren Schritt Richtung Diktatur.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Caramba

    Ja, klar….das wird bestimmt helfen.
    Was es dann wohl als nächstes nicht mehr zu kaufen gibt?
    VE IST de facto eine Diktatur, Mad Burro ist NICHT legal gewählt, er regiert per Dekret OHNE parlamentarische Kontrolle, es gibt keine freie Presse, das Internet ist zensiert, die Reisefreiheit de facto aufgehoben und die diversen Guardias und Policias und Inepols begehen jeden Tag völlig straffrei alle möglichen Verbrechen…….
    Wenn das keine Diktatur ist, bitte definiere Diktatur!
    Saludos tristes
    dd

    • 1.1
      Alexander

      Naja, bis auf Amerika wurde die Wahl von allen anerkannt und die Opposition hat nie offiziell Beschwerde eingelegt, sie haben nur Behauptungen aufgestellt ohne Beweise vorzulegen. Außerdem hat es ja fast geklappt, dass Capriles gewinnt, gerade das ist zumindest ein Zeichen für eine funktionierende Wahl, wenn die Wahl manipuliert wurde, wäre Capriles weit abgeschlagen auf dem 2. Platz gelandet.
      Was das Dekret betrifft, das gibt es auch in anderen Demokratien, dass die Linken das so stark ausreizen zeigt definitiv ein sehr schwaches Demokratieverständnis aber dadurch das die Regierung wirtschaftlich Harakirri fährt, wird sich das eh in den nächsten 1-2 Jahren erledigen. Preiskontrollen haben immer zu einem aufflammen des Schwarzmarktes geführt und die Planwirtschaft am Ende hinweggefegt, von daher locker bleiben und den Sturz von Maduro genießen, Venezuela ist nun mal keine Insel wie Cuba, und für ne Mauer reicht der Beton nicht aus.

      • 1.1.1
        Caramba

        Die Wahl wurde vor allem und zuerst von all denen anerkannt, die vom Öl Venezuelas profitieren – das ist fast ganz Südamerika plus zwei Drittel der Karibik.
        Die Opposition hat sehr wohl offiziell Beschwerde eingelegt, und die Wahlbehörde hat auch eine erneute manuelle Auszählung eines Teils der Stimmen veranlasst. Ohne jedoch auf die konkreten Betrugsbeweise einzugehen (Videos von Wählern, die ganze Bündel an Personalausweisen hatten, Wählerlisten mit Toten drauf, Busse voll Chavistas, die von Wahllokal zu Wahllokal gekarrt wurden, bewaffnete Begleiter beim Urnengang, mehr Stimmen für Maduro als die betreffende Ortschaft Wähler hat etc), und mit vorhersehbarem Ergebnis. Auch gibt es den Nachweis einer venezolanischen Hackergruppe, dass die Wahlergebnisse der „sicheren“ Wahlcomputer parallel nach Cuba gingen……und von dort verschlüsselte Signale zurück an die Computer kamen.
        Dass das Ergebnis der Fälschung trotzdem knapp war, denke ich ist ein Versehen – die haben einfach zu spät gemerkt, wie eng es wird.
        Ansonsten…ja, den Sturz von Maduro werd ich bestimmt geniessen, aber locker bleiben? Sie wohnen weder da noch haben Sie Verwandtschaft in VE, richtig? Sonst würden Sie nicht locker bleiben…..
        Ausserdem brauchen die keine Mauer, die haben Küsten und Dschungel. Die Fähren sind längst in staatlicher Hand, die Fluggesellschaften vergraulen sie grade alle, und die paar Strassen durch den Urwald sind sehr leicht zu kontrollieren – wie man auch bei der „freien“ Wahl sehen konnte, als die Venezolaner, die in Kolumbien waren, plötzlich nicht mehr zum Wählen nach Hause konnten.
        Hasta …..ne, vielleicht doch lieber nicht.

      • 1.1.2
        Caramba

        Ach, noch was: bis auf Amerika….
        Venezuela IST ein Teil von Amerika, was Sie möglicherweise meinen, sind die USA, und die sind noch nicht mal die Hälfte von „Amerika“ !

      • 1.1.3
        Martin Bauer

        Ich war zwar bei dieser nicht dabei, aber bei einer ganzen Reihe früherer. Und nicht eine davon ging ohne massiven Betrug über die Bühne. Das habe ich wiederholt mit eigenen Augen sehen dürfen. Da ist es mir völlig Wurscht, wer eine solche Wahl anerkennt oder nicht.
        Und weder Chávez noch Maduro erfüllten in den letzen Jahren die verfassungsrechtlichen Vorraussetzungen zur Kandidatur. Das alleine macht die Wahlen der jüngeren Vergangenheit ungültig und damit jedes von den illegitimen Regierungen beschlossenes Gesetz und jeder von ihnen unterschriebene Vertrag.
        Welche Strafe droht eigentlich cantv, Digitel, Corpolec etc. wenn sie, trotz korrekter Zahlung der Kunden, ihren vertraglich garantierten Verpflichtungen nicht nachkommen? Die müssten längst Milliardenbeträge an Vertragsstrafen und Schadensersatz zahlen, wenn es in Venezuela Recht gäbe.

  2. 2
    Gast.

    Auch die Rache wird gnadenlos sein Du Nachgeburt von Fidel C.

    • 2.1
      Caramba

      Ich hoffe doch sehr, Sie (Gast) meinen Maduro – sollten Sie mich meinen, würde ich das ausgesprochen übelnehmen. Die Nachgeburt lass ich mir noch eingehen, Schönheit liegt im Auge des Betrachters, aber von Fidel, dem Mörder von Che ?!?
      No senor!

  3. 3
    Wolfgang

    Gut finde ich das ja auch nicht, aber die Haendler waren an der Aktion selbet Schuld. Die haben ueber CADIVI eingekauft und die Verkaufspreise nach dem „anderen“ Kurs kalkuliert. Das nennt man wohl Abzocke hoch 3.

    • 3.1
      Martin Bauer

      Wer kriegt denn heute noch Devisen von CADIVI für den Import? Doch nur Chavista und Opportunisten! Sie sind eher hinter denen her, die 70 BsF für den Dollar gezahlt haben, um überhaupt Importware anbieten zu können. Wucher oder Devisenvergehen, einen anderen Weg gibt es nicht mehr. Das gleiche System wie im Mittelalter: Wer die Folter überlebt, ist mit dem Teufel im Bunde und wird verbrannt. Oder wie mit Asterix auf Korsika:
      „Dir gefällt wohl meine Schwester…?“
      „Jaaa!“
      „ICH BRING DICH UM!“
      „Eh, nein…“
      „Wie, meine Schwester gefällt dir nicht? ICH BRING DICH UM!“

  4. 4
    Gast.

    Ich hoffe doch Herr.Caramba einen Zusammenhang mit dem Busfahrer in meinen
    Worten zu finden ist. Den eine Geburtsurkunde vom Mad Uro liegt bekanntlich bis
    heute nicht vor.

  5. 5
    Marvin Scott

    In einer normalen Wirtschaft mit einem ausreichenden Warenangebot haben überhöhte Gewinnmargen und Preise keine Chance. Und warum ist das Warenangebot so mager? Weil zu wenig Devisen für Importe und den Betrieb der Industrie zur Verfügung stehen. Und warum ist das so? Weil der verrückte Burro die Petro-Erlöse für Mist verpulvert, um sich mit seinem Ideologie-Scheiss wichtig zu machen. Die ganze Welt – vielleicht mit Ausnahme von China – ist auf dem Sprung, sich von fossilen Energieträgern zu lösen. Dann gute Nacht Herr Diktator, auch weil das übrig bleibende Oel schon längst an China verpfändet ist.

    • 5.1
      Herbert Merkelbach

      Ein wichtiger Aspekt ist, dass seit 1998 ein ständiger Prozess der Enteignungen von Industriebetrieben begonnen wurde um sie zu verstaatlichen. Resultat: die industrielle Kapazität VE wurde immer mehr reduziert. Was die Kommunisten prinzipiell eigentlich nicht wollen, sondern das Gegenteil. Erschwerend noch dazu die Verteufelung der „commerciantes“. Ich frage mich, welcher Händler oder Gewerbetreibender ist so „bescheuert“ ein Geschäft in VE zu betreiben oder zu eröffnen?
      Allgemein hat seit 1998 in VE eine staatlich gelenkte „Deindustrialisierung“, eine Vernichtung der Agrarwirtschaft eingesetzt.
      Das Ergebnis wird jetzt präsentiert. Die Schuldigen sind für die Regierung natürlich gefunden, die, die bereits “platt“ gemacht worden sind. Ein haarsträubender Widerspruch.

  6. 6
    Herbert Merkelbach

    Ein Preisdiktat wird die schon hohe Inflation in VE noch beflügeln. Die Devisen fehlen, man kann nicht importieren. Eine Menge Geschäfte werden schließen. Mit anderen Worten, das Angebot wird knapp, die Nachfrag, also die Käufer werden alles bezahlen, um an Ware zu kommen. Da das Angebot aber durch eine Preisgrenze beschränkt ist, werden wieder manche Händler ihren Laden schließen. Eine Spirale, die in der Ökonomie in Englisch „vicious circle“ genannt wird.
    Sollten die Verfechter der marxistisch-leninistischen Wirtschaftstheorie wirklich glauben, man könnte damit die Inflation begrenzen? Sie werden eines Besseren belehrt werden.
    Ich sehe die Volkswirtschaft Venezuelas im freien Fall. Die Auswirkungen, die das hervorruft, kann ich nicht abschätzen aber es wird Verzweiflungstaten von Venezolanern geben, wie immer die auch aussehen.

    • 6.1
      Martin Bauer

      Das ist absolut zutreffend. Nur ist es längst Realität, keine Zukunftsvision. Sehr viele Fachgeschäfte haben leere, oder mit lächerlichen Artikeln gefüllte Regale, oder sind bereits geschlossen. So gibt es keinen Computermonitor mehr (ich bräuchte dringend 2 Stück), kein Mobiltelefon der Oberklasse, keinen Bürostuhl, der den Namen verdient… Seit 7 Wochen hat mein Lieblingsbäcker kein Brot mehr, wegen einer defekten Maschine, die weder repariert noch ersetzt werden kann. – Das sind nur wenige Beispiele von Produkten, nach denen ich gerade konkret gesucht habe. Was sonst noch alles unerhältlich ist, wird mir wohl erst nach und nach auffallen.

      • 6.1.1
        Wolfgang

        @Martin Bauer: Compumania, CC Sambil, Margarita: 19 Zoll LG Computermonitore Stk BsF 8200.00 – also wenn Du jemanden auf der Isla kennst … Jedenfalls gibts die Teile hier, heute Abend gesehen, mindestens noch 5 Stueck verfuegbar. Gruss von der Isla :-)

      • 6.1.2
        Martin Bauer

        Besten Dank, Wolfgang! Aber auf Margarita sind die Dinger für mich unerreichbar. Deswegen extra werd ich die Reise nicht machen. Und hier ist auch das letzte einschlägige Fachgeschäft inzwischen geschlossen. Logisch, denn man kann einen Händler nicht zwingen, mittels illegalem Devisenwechsel Importware zu besorgen um diese für einen Bruchteil des Einstandspreises zu verkaufen, nur weil ein Vollidiot in Miraflores weltfremde Bestimmungen erlässt.

      • 6.1.3
        Wolfgang

        @Martin Bauer … Soll ich dir einen mit MRW schicken? Noch gibts welche …

      • 6.1.4
        Martin Bauer

        Lieb von dir! Aber ich werde mir wohl eher in Deutschland welche kaufen. Mit der Internetverbindung hier kann ich mir ein sehr viel längeres Bleiben nicht erlauben. Sonst geht mein Geschäft vor die Hunde.

  7. 7
    Caramba

    Zu dem Thema gabs eine recht interessante Doku hier in D, vor ca 3 Wochen. Im Zentrum stand ein Kleinbauer…..der Düngemittel nur noch verspätet und nur noch einen Bruchteil bekommt, keine Ersatzteile für seine Maschinen kaufen kann, und nachdem er alles mühsam per Hand bewirtschaftet hat, kann er entweder offiziell weit unter seinem Erzeugerpreis verkaufen oder versuchen, sein Gemüse illegal auf dem Schwarzmarkt abzusetzen – nur um dann zuzusehen, wie ein Armeelaster mit subventioniertem, importiertem Gemüse ankommt und alles zum halben Preis verkauft, womit er wieder im A…sch ist. Die Doku wurde vor gut einem Jahr gedreht, mittlerweile dürfte der wohl auch bankrott sein.
    Leider begreifen viele Venezolaner immer noch nicht wohin die Reise geht…..
    Das wird ein sehr übles Erwachen.
    Saludos
    dd

  8. 8
    haifisch

    der ostblock incl. ddr ist vergangenheit da pleite und maduro will wieder dorthin. hier ist die naechste diktatur und der naechste buergerkrieg vorgezeichnet. der mensch lernt nicht aus der gschichte.

  9. 9
    Marvin Scott

    Ein so wundervolles Land mit so vielen wundervollen Menschen! Und so einer Regierung…..Président Hollande von Frankreich ist auch so einer, der in jedem Unternehmer einen Feind sieht. Und er kommt aus einer Partei, die den Leuten einredet, Arbeit sei etwas Schlechtes, also lasst uns so wenig wie möglich arbeiten. Nun merken die Franzosen, dass das schief läuft. Da wollte Hollande eine Steuer für Firmen einführen, die wegen der Kosten ihre Produktion ins Ausland verlegen. Aber als er sie zahlen lassen wollte, waren sie schon weg! Und Neue kamen genau deswegen auch nicht mehr. Nun hat er nach zwei Jahren immerhin daraus gelernt und begonnen, Unternehmer zu fragen, was sich bessern soll. Wie lange geht es noch bis das der Busfahrer auch merkt? Der Unterschied zwischen den beiden beträgt halt mindestens zehn Schuljahre und ein ganzes Uni-Studium.

    • 9.1
      Herbert Merkelbach

      Darin liegt das Problem. Wie soll man einem Mensche wie Maduro, einem Fünftklässler, die Gesetze der Volkswirtschaft erklären? Ich weiß nicht, wie das geschehen soll. Ihn nochmals auf die Schulbank verdonnern? Seinem Intellekt und seinem IQ zu urteilen: zwecklos.

  10. 10
    Der Sachse

    Zum Einen, m.E. will Madburo nichts dazulernen. Zum Anderen stand ein Buergerkrieg in der DDR 1989 vor dem Ausbruch – es fehlte nicht mehr viel. Die eute in V. haben ja nun eine ganz andere Mentalitaet. In Sachsen hatten wir einen Witz : Der Kapitalismus steht vor dem Abgrund, der Sozialismus ist ein Schritt weiter. Das geht hier in V. bis zum bitteren Ende, da bin ich mir heute sicher, leider.

    • 10.1
      Caramba

      Ich denke auch dass es zum bitteren Ende kommt.
      Denn es gibt noch ein paar Unterschiede: im Fall DDR war nicht nur die Mentalität der Leute anders, sondern auch die Machtinteressen der beiden Grossmächte, die dahinterstehen. Was auch immer hinter den Kulissen abgelaufen ist (das werden wir wohl nie komplett erfahren), es hat dazu geführt, dass weder das DDR- noch das russische Militär eingegriffen haben, Gott (oder wer auch immer da rumhängt) sei Dank. Hätte auch anders kommen können, sh. Prager Frühling anno 68.
      Obwohl sowohl die Russen, Chinesen und die USA gewisse Interessen in VE haben, bezweifle ich stark, dass irgendjemand sich in einen ausbrechenden Bürgerkrieg einmischen oder ihn gar verhindern wird. Und wer sonst sollte das Militär und die diversen Guardias davon abhalten, auf ihr eigenes Volk zu schiessen? Die modernisierten Stalinorgeln, die Maduro in den Barrios von Caracas aufstellen will (angeblich zur Flugabwehr, nur taugen sie dazu leider gar nicht), sprechen da ja Bände – wie überhaupt der Einsatz von Militär gegen das eigene Volk in sozialistischen Diktaturen im allgemeinen und in Lateinamerika im speziellen eine lange Tradition hat.

      • 10.1.1
        der Sachse

        Hallo Carambo, da haben Sie recht, was die Hintergrundinformation zu den Grossmaechten 1989 betrifft. Diese Regierung hat nur ihren Machtsicherung im Kopf, die sie noch mit sogannten „revolutionaeren Phrasen“ untermauern. Die Grossmaechte werden hier in V. nicht eingreifen. Meine Familie und ich koennen einen „Plan B“ nicht finanzieren und so werden wir das bittere Ende abwarten und hoffentlich auch ueberleben. Wir werden sehen. An Alle Forenschreiber hier, viel Glueck und bleibt optimistisch und am Leben.

    • 10.2
      Caramba

      @der Sachse
      Obwohl niemanden aus der Familie meiner Frau schon so recht bewusst ist, dass sie einen Plan B brauchen werden, arbeite ich schon daran. Meine ersten Ideen beinhalten Segelyachten von Bekannten, die auf den Inseln zwischen Grenada und St. Martin unterwegs sind…..und Visa auf Familienzusammenführung. Sollten Sie auf der Isla sein, in Playa Concorde / Porlamar liegen bestimmt noch ein paar Besucher-Yachten……
      Nur so eine erste Idee.
      Saludos
      dd

      • 10.2.1
        Der Sachse

        Vielen Dank fuer den Tipp. Meine Familie und ich leben in Caracas und sind nicht auf der Insel. Ich werde mich dennoch mit meiner Frau, sie ist Venezulanerin, ueber Ihre Variante abstimmen. Habe jetzt auch keine wie die Inselverbindung jetzt ist. Wir bleiben in Verbindung, meine e-Mail fuer Sie ist nanomed@hotmail.de

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