Krise in Venezuela: Regime erhöht Militärpräsenz in San Cristóbal

est

Student Daniel Tinoco erschossen (Foto: Twitter)
Datum: 11. März 2014
Uhrzeit: 13:42 Uhr
Leserecho: 7 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Am Montag (10.) ist der 24-jährige Student Daniel Tinoco in der Stadt San Cristóbal erschossen worden. Nach Berichten von Augenzeugen befand sich Daniel an der Kreuzung der Aavenida Carabobo/Avenida Ferrero Tamayo (Mahnwache) als er und seine Freunde von einer motorisierten Gruppe angegriffen wurden. Ohne Warnung feuerte der Mob in die Gruppe, Daniel starb an einem Schuss in die Brust. Seine beiden Begleiter wurden mit Schussverletzungen (Schulter/Oberschenkel) in ein Krankenhaus eingeliefert. Am Dienstag hat das linksgerichtete Regime die Militärpräsenz in der Stadt erhöht, gepanzerte Fahrzeuge und schweres Räumgerät beherrschen die Straßen in San Cristóbal.

twitter-proteste-tachira

Hunderte von Angehörigen der Armee besetzten die wichtigsten Straßen der Hauptstadt des Bundesstaates Tachira. Unzählige Barrikaden blockieren die Zugänge zur Stadt und sollen in den nächsten Stunden entfernt werden. Bürgermeister Daniel Ceballos bekräftigte in einem Interview, dass Pro-Regierungs-Gruppen an dem Anschlag auf die Studenten beteiligt waren.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Martin Bauer

    Maduro rennt sich immer tiefer in die Sch….. Dafür wird er bezahlen müssen. Keiner hilft ihm da mehr raus, auch nicht die Castro Brüder.

  2. 2
    annaconda

    Die castro brueder suchen sich dann eben ne andere Marionette.

  3. 3
    Martin Bauer

    Die können sie dann aber in Kuba tanzen lassen, aber nicht mehr in Venezuela.

  4. 4
    annaconda

    Ja bitte und noch alle malandros mitnehmen.

  5. 5
    hugo

    Hallo annaconda,

    was wilst du dann mit ein paar tausend menschen in diesem großen land?

    • 5.1
      annaconda

      Noch sind die malandros nicht die Mehrheit,aber sie machen bedeutend mehr auf sich aufmerksam, zumal sie bewaffnet sind und von der „demokratisch gezwungen gewaehlten “ Regierung ,gesponsert werden.

  6. 6
    Alba

    Hört das denn nie auf? Wie viele müssen denn noch sterben? Wann kommen die Amis zur Hilfe? Die können doch nicht so einfach zusehen, wie praktisch vor ihrer Haustüre mit Feuer gespielt wird. Von der EU kann man nichts erwarten, Europa hat eine zu linke Presse und eine Sch…Angst vor Putins Idee die alte Sowjetunion wieder aufleben zu lassen. Jemand sollte einen Profi mit dem Abschuss von ein paar Herren beauftragen, für mich sind die Gebr. Castro neben Maduro und Diosdado ganz oben auf der Liste. Warum macht man keinen Spendenaufruf hierzu?

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!