Krise in Venezuela: Kampfgefährte von Hugo Chávez fordert Rücktritt von Maduro

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Yoel Acosta Chirinos attestiert Maduro Unfähigkeit (Foto: Panorama)
Datum: 03. Juli 2014
Uhrzeit: 08:02 Uhr
Leserecho: 7 Kommentare
Autor: Redaktion
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In den letzten Wochen haben sich pensionierte und hohe Militärs wiederholt gegen die venezolanische Regierung ausgesprochen und Präsident Nicolás Maduro Verrat an den Idealen seines Vorgängers Chávez vorgeworfen. Planungsminister Jorge Giordani, der vor knapp zwei Wochen aus seinem Amt entlassen wurde, hatte dem regierenden Ex-Busfahrer bereits öffentlich Korruption, Inkompetenz und Führungsschwäche bescheinigt. Nun forderte Yoel Acosta Chirinos, Kampfgefährte des im vergangenen Jahr verstorbenen Präsidenten Hugo Chávez und Kommandeur während des Putschversuches im Jahr 1992, ebenfalls den Rücktritt von Maduro.

„Sollte Präsident Maduro nicht zurücktreten, wird in Venezuela eine soziale Katastrophe entfesselt. Er muss zurücktreten, um eine Lösung aus der furchtbaren Krise zu ermöglichen“, so Acosta, der im vergangenen Jahr noch die Kandidatur von Maduro unterstützt hatte. Nach seinen Worten ist die Regierung nicht in der Lage, den aktuellen Zustand zu ändern. „Deshalb ist es an der Zeit, dass diese Regierung zurücktritt“, so der ehemalige Bataillons-Kommandeur und Gründer der „Movimiento Bolivariano Revolucionario 200“ (MBR-200).

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Kommentarbereich

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  1. 1
    fideldödeldumm

    Was ist denn da los? Gibt es nicht mehr genug Geschenke für das Militär???

  2. 2
    Caramba

    Die gibt es bestimmt noch. Wenn man russische Waffen mag…..
    Das erscheint mir als Versuch, einen Nachfolger zu etablieren, einen Sündenbock zu finden (Maduro) und die Macht zu behalten.
    Wenn – nein FALLS – das Volk je die Regierung zum Teufel jagt, wird ein Chavista und „Kampfgefährte“ (was für ein Kampf? Der Putsch?Von den tollen Zinnsoldaten weiss doch keiner, was ein Kampf ist….oder meint er den Kampf um Kloopapier?) von Chavez wohl eher keine Chance mehr haben.
    Hoffentlich fällt das Volk nicht drauf rein…….das Problem ist nicht Maduro, der ist zu blöd, um ein Problem zu sein, das Problem ist das System…….und der liebe Ex-Kommandeur ist Teil davon.
    Slds

  3. 3
    thor

    aha, und wer soll dann ans Ruder? Die völlig skrupellosen und korrupten Militärs? Na dann Glück Auf…. Genau diese Leute haben uns das eingrebrockt…

  4. 4
    Amiguita

    Da wollen wohl einige Chavez Tochter in Stellung bringen, was man so liest….

    • 4.1
      fideldödeldumm

      Wäre dann die nächste Marionette mit einem IQ unter Weißbrot.

  5. 5
    Martin Bauer

    Die „Ideale“ von Chávez waren hemmungslose Gier nach Macht und Geld, Eitelkeit, Grössenwahn, Menschenverachtung. Dafür war ihm jedes Mittel Recht, Lug, Betrug, Raub und Massenmord.

  6. 6
    Inge Alba

    Lieber noch Maduro im Gesicht als Chavez am A……, der Maduro ist nur ein gelenkter paranoider Vollpfosten (was auch immer das sein mag?) Nach Abgang von Maduro womöglich so einen Batallionskommandeur Acosta Ch.? Nein, amigo bleib du in deiner Kaserne und spiel im Geiste Krieg mit wem auch immer. Vzla. benötigt keine Militärs an der Macht, Vzla. benötigt endlich wieder freie Wahlen ohne Manipulation und dazu muss erst das Land von den Kubanern gesäubert werden, ALLE zurück auf ihre Insel, ALLE Chinese zurúck nach China. Wenn dann wieder normale Verhältnisse herrschen können die, die nur Arbeit und ein freies Leben führen wollen und Arbeitsplätze schaffen wollen gerne wieder zurück kommen.

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