Lateinamerika: BMW Group baut Werk in Mexiko

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Harald Krüger, Produktionsvorstand der BMW AG, zusammen mit dem mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto bei der Vertragsunterzeichnung (Foto: BMW)
Datum: 04. Juli 2014
Uhrzeit: 07:20 Uhr
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Autor: Redaktion
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Die BMW Group wird in Mexiko in unmittelbarer Nähe der Stadt San Luis Potosí im gleichnamigen Bundesstaat ein neues Werk bauen. Damit setzt das Unternehmen seine strategische Leitlinie des ausgewogenen globalen Wachstums konsequent weiter um. „Mexiko ist für die BMW Group ein idealer Standort und wird innerhalb unseres Produktionsnetzwerks ein weiteres wichtiges Werk darstellen. Wir werden in den nächsten Jahren eine Milliarde US Dollar in den neuen Produktionsstandort investieren. Im Verlauf des ersten Produktionsjahrs 2019 werden rund 1.500 Mitarbeiter im Werk beschäftigt sein“, so Harald Krüger, Produktionsvorstand der BMW AG.

Mittelfristig werden weitere Arbeitsplätze auf dem Werksgelände und in der Region bei Zulieferern und Dienstleistern geschaffen werden. Das Unternehmen wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben, welche BMW Automobile am Standort San Luis Potosí gebaut werden.

„Diese Entscheidung unterstreicht unser Bekenntnis zur NAFTA-Region. Bereits seit 20 Jahren produzieren wir in unserem US-Werk in Spartanburg BMW Automobile. Mit einer geplanten Jahreskapazität von 150.000 Einheiten im neuen Werk in Mexiko kann die BMW Group noch besser am Wachstumspotenzial der gesamten Region partizipieren“, hob Krüger hervor. „Sowohl Nord- als auch Südamerika ist für die BMW Group einer der wichtigsten Wachstumsmärkte. Wir verfolgen weiterhin die Strategie, dass die Produktion dem Markt folgt“, so Krüger weiter.

Die offizielle Ankündigung für das neue Werk in San Luis Potosí fand am 3. Juli 2014 in der offiziellen Residenz des Präsidenten „Los Pinos“ in Mexico City statt. Bei der Zeremonie waren neben dem mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto der mexikanische Wirtschaftsminister Ildefonso Guajardo Villarreal sowie der Gouverneur Dr. Fernando Toranzo Fernández von San Luis Potosí anwesend.

Wettbewerbsfähiger Standort Mexiko innerhalb der NAFTA-Region
Zahlreiche internationale Freihandelsabkommen, beispielsweise innerhalb des NAFTA-Raumes, mit der EU oder den MERCOSUR-Staaten waren ausschlaggebende Gründe für die Standortwahl. Weitere entscheidende Pluspunkte sind die qualifizierten Arbeitskräfte vor Ort, ein solides Netz an etablierten Zulieferern sowie eine gut entwickelte Infrastruktur. Bereits seit vielen Jahren pflegt die BMW Group gute Beziehungen zu mexikanischen Zulieferern und kaufte dort im vergangenen Jahr Produkte im Wert von 1,6 Milliarden USD ein.

Seit 1994 ist die BMW Group in Mexiko mit einer Vertriebsgesellschaft vertreten. 2013 verkaufte sie dort 13.992 Fahrzeuge. Das entspricht einem Wachstum von fast 18,3% im Vergleich zum Vorjahr. Die Motorradverkäufe beliefen sich im gleichen Zeitraum auf 2.064 Einheiten (+16,6% ggü. Vorjahr).

Investitionen der BMW Group im NAFTA-Raum
Bereits im März dieses Jahres hatte die BMW Group für das Werk in Spartanburg, USA weitere Investitionen von einer Milliarde US-Dollar angekündigt. Dadurch soll die Produktionskapazität bis Ende 2016 auf bis zu 450.000 Fahrzeuge pro Jahr steigen. Spartanburg wird künftig das größte Werk im internationalen Produktions-verbund der BMW Group sein.

Im Joint Venture Karbonfaserwerk in Moses Lake, Washington werden weitere 200 Mio. US-Dollar investiert, um den Standort zu erweitern und die Produktionskapazität vor Ort langfristig zu verdreifachen. Damit wird das Werk in Moses Lake zum weltweit größten Karbonfaserwerk. Bis 2019 wird die BMW Group damit insgesamt 2,2 Mrd. US-Dollar in die NAFTA- Region investieren. Parallel dazu errichtet die BMW Group derzeit ein Werk im Bundesstaat Santa Catarina in Brasilien. Produktionsstart wird noch in diesem Jahr sein. Mit den Werken in den USA, Mexiko und Brasilien hat die BMW Group künftig an wichtigen Standorten in Nord- und Südamerika umfassende Produktionskapazitäten.

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