Venezuela: Solidarität mit Palästinensern angekündigt

israel

Seit Beginn des Gaza-Krieges wurden auf beiden Seiten mehr als 1.400 Menschen getötet (Foto: Archiv)
Datum: 01. August 2014
Uhrzeit: 07:27 Uhr
Leserecho: 17 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Venezuelas Präsident Nicolas Maduro hat den militärischen Konflikt zwischen Israel und den Hamas im Gazastreifen wiederholt als „Völkermord“ gegen die Zivilbevölkerung bezeichnet. „Es ist ein Krieg, ein rassistischer Krieg. Das palästinensische Volk soll ausgerottet werden. Unschuldige Kinder werden getötet, dafür gibt es keine Rechtfertigung“, so Maduro während einer Rede am Donnerstag (31.) in Caracas. Nach seinen Worten tötet „Israel aus Versehen“. Das Staatsoberhaupt kündigte an, den verletzten Kindern eine Zufluchtsstätte bieten zu wollen.

Die israelische Armee hatte vor mehr als drei Wochen mit einer Luftoffensive in dem von der radikal-islamischen Terrororganisation Hamas beherrschten Gazastreifen begonnen. Später drangen auch Bodentruppen in das Gebiet vor. Ziel der Militäroperation ist es, den anhaltenden Raketenbeschuss aus dem Küstengebiet auf Israel zu unterbinden. Eine vereinbarte Waffenruhe wurde mehrfach gebrochen, seit Beginn des Gaza-Krieges wurden auf beiden Seiten mehr als 1.400 Menschen getötet.

„Im Namen von Hugo Chávez habe ich beschlossen, den im Krieg verletzten/verwaisten Kindern eine Zufluchtsstätte/Haus zu bieten. Bringt sie nach Venezuela und wir werden sie mit Liebe willkommen heißen“, erklärte Maduro ohne weitere Angaben. Er betonte, seinen Vorschlag ebenfalls den Mitgliedsstaaten der „Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerika“ (Venezuela, Ecuador, Kuba, Bolivien, Nicaragua, Dominica, Antigua und Barbuda, Saint Vincent und die Grenadinen) unterbreiten zu wollen.

Wie sein verstorbener Vorgänger Chávez ist Maduro ein ausgesprochener Kritiker Israels und Fürsprecher für die palästinensische Unabhängigkeit. Palästina hat mit Venezuela im April 2009 formale diplomatischen Beziehungen aufgenommen und eine diplomatische Vertretung in Caracas eröffnet. Aus Protest gegen Militäraktionen im Gazastreifen hatte der verstorbenen bolivarische Führer im Frühjahr 2009 die Beziehungen mit Israel abgebrochen.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Inge Alba

    Ausgerechnet dieser Menschenschinder muss seine Schnauze auftun, sollte lieber in seinem eigenen Land für zivile, demokratische Zustände sorgen. Aber nein, blöde rumlallen ist besser als vor der eigenen Haustüre zu kehren. Kann mir nicht vorstellen, dass die palästinensischen Kinder es als Zufluchtsstätte ansehen werden, in einem Land aufgenommen zu werden, in dem man jeden Moment Opfer eines colectivo Überfalles werden kann, oder bei Missachtung der obligatorischen Huldigungen für den grössten aller Führer „Chavez“ und seinem Nachfolger, dem Irren Madburo, dann doch mit Gewehrkolben traktiert zu werden. Kann mir auch nicht vorstellen, dass ein palästinensisches Elternpaar seine Kinder in Obhut von Versklavern sehen möchten.
    In Palästina sind die meisten Einwohner islamischen Glaubens, die glauben nicht an Hokuspokus und Vogelgezwitscher, dies sollte sich der Dummkopf mal überlegen. Die dort unten, ob Muslime oder Juden haben alle mehr Intelligenz als die Regierungsclique von Vzla., leider verstehen sie sich überhaupt nicht, sonst wären sie eine grosse Potenz, aber wo halt Religionen mitmischen da kommt nicht´s anständiges heraus-.Ist aber ein anderes Thema und der Oberguru in Vzla. versteht eh nicht´s davon, Weltpolitik, Weltanschaungen, Maduro hat nur eine, und die heisst, ich muss meinen Gönnern gehorchen um nicht unterzugehen. Er will auch seinen Platz im Geschichtsbuch sich sichern, fragt sich nur unter welcher Rubrik.

  2. 2
    Marvin Scott

    Für einmal liegt die venez. Regierung richtig. Ein deutscher jüdischer Gelehrter sagte vor ein paar Tagen genau das Richtige: „Niemand – auch nicht Israel – kann auf geraubtem Boden friedlich leben.“ Die Zionisten, die sich in dieser Gegend vor über 60 Jahren niedergelassen haben, haben dort nur Tod und Leid gebracht und die Lösung des Problems seither verschlampt. Da liegt der Hase im Pfeffer. Jeder tote Palästinenser könnte Israel einer Katastrophe näher bringen, wenn ein Dschihadist statt eines Sprengstoff-Gürtels eine Atombombe zündet. Es gibt Länder mit radikalen Islamisten, die bereits darüber verfügen oder nahe dran sind. Hab Ihr Euch noch nie gefragt, warum wir uns vor jedem Flug bis auf die Haut kontrollieren lassen müssen? Es ist eine grosse Zumutung, was sich Israel gegenüber der Weltgemeinschaft leistet.

    • 2.1
      Annaconda

      @Marvin Scott ganz ihrer Meinung.Das Problem ist nur,dass Maduro nicht über Hintergrundwissen verfuegt und der letzte ist, welcher sich moralisch entrüsten kann.Mit taeglich 60 Gewaltopfer im Land ,sollte er erst mal im eignen Haus anfangen,wie @Inge Alba sagt.Das traurige ist,dass er die Misere Anderer nur zur Show und zur Ablenkung benutzt.Wieviele Kinder vor allem in Mittelamerika,wie z.b Honduras,El Salvador sind nicht Opfer des Drogenhandel,welcher diese Laender als Brücke benutzt und von seinen Kumpanen aus Venezuela beliefert werden.?

    • 2.2
      Herbert Merkelbach

      Ich empfehle jedem, der sich über den Konflikt des jüdischen Staates mit den Arabern äußert, die Geschichte der Juden seit der Diaspora zu lesen und auch insbesondere das Verhältnis der Juden mit den Arabern in Palästina vor 1939.
      Man muss kein Freund oder Feind des einen oder des anderen zu sein, was zählt sind Objektivität und Sachlichkeit gegenüber dem Problem in Israel und seinen Nachbarn.
      Solange die Hamas die Liquidierung des Staates Israel und Ausrottung der Juden in Israel auf seine Fahnen geschrieben hat, wird das Problem nicht gelöst.
      Dass sich die israelische Regierung inflexibel in Bezug auf eine staatliche Anerkennung der Palästinenser in der Vergangenheit und auch in der Gegenwart zeigt, ist unstrittig.
      ABER allein dem jüdischen Staat die Schuld zuzuweisen, dass ist eine Unwahrheit und eine Verfälschung der Geschichte.

      • 2.2.1
        Inge Alba

        Ja, wo unser señor Merkelbach Recht hat, hat er Recht. Keine schnellen Vorurteile, eigentlich knallen im Palästinakonflikt zwei Heissporne aufeinander. Aber es ist auch richtig, dass man so Raketenangriffe nicht auf unbestimmte Zeit, nur um den anderen eine Freude zu machen, hinnehmen kann. Irgendwann läuft das Fass über, und in Israel ist schon oft das Fass übergelaufen und die Schuld lag bei Weitem nicht immer auf Israel´s Seite. Wie gesagt, ich kann die harte Reaktion von Israel verstehen und habe auf der anderen Seite grosse Trauer um die Opfer auf Seiten der Gazabewohner. Ehrlich gesagt, wenn es einen der Hamas oder Al Fataj – Kämpfer / Anhänger erwischt, wäre es mir sch…egal, die sind auch nur Kriegstreiber, immer ein bisschen mit dem Feuer spielen und dann grosses Jammern anstimmen. Die verschanzen sich auch nur hinter der Bevölkerung im Gaza, die sind es die darunter leiden müssen wenn so bescheuerte Fanatiker mit Raketen und Selbstmorattentaten in Israel und auch weltweit ihr Unwesen treiben. Und bitte nicht mit diesem Argument anfangen, es wäre Palästinensergebiet auf dem der Staat Israel augfgebaut wurde, der zieht nicht, wenn dem so wäre, müssten alle von „ihrem Land“ runter, den die Grenzen und Gebiete haben sich ein Leben lang verschoben, sind Gebiete annektiert, Neu- und Umverteilt worden, da wäre Vzla. nicht auf dem Gebiet auf dem es liegt und der Rest der Welt würde ebenfalls anderst aussehen.

  3. 3
    Herbert Merkelbach

    @Señora Inge Alba: ich möchte nicht zu tief in den Konflikt im Gazastreifen und auf das Verhältnis zum Judentum eingehen. Es sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass das Christentum in der Vergangenheit eine gehörige Portion Schuld am Verhältnis zu den Juden hat und insbesondere eine Konfession mit Hauptsitz im Rom, die die Juden in fast allen Lebenslagen beschnitten hat. Es waren die Römer und nicht die Juden, die Jesus Christus an Kreuz geschlagen haben. In Gesellschaften, wie dem der im Mittelalter, war die Bildung in der Mehrheit der Menschen nicht sehr stark ausgeprägt. Mit anderen Worten, was man dem Volk erzählte musste die Wahrheit sein. Zeigen sich da nicht Parallelen zu Venezuela auf?
    Wenn Maduro von einem Völkermord im Gaza spricht, dann hat er wohl nicht mitbekommen, dass 1979 mit der Errichtung des Gottesstaates Iran, dessen Führer, Ajatollah Chomeini, als ersten Schritt nach der Machtergreifung alle politischen Gegner, dass heißt auch die Kommunisten im Iran liquidieren ließ. Für mich ist es ist es klar, dass ein Ungebildeter wie Maduro die Zusammenhänge Schiiten, Sunniten, Juden, überhaupt nicht begriffen hat , jemals begreifen wird. Dazu fehlt der Intellekt.

    • 3.1
      Annaconda

      Kommt das Wort Juden, von Judas? Ohne die Geschichte bis in die Steinzeit aufrollen zu wollen,ohne die Extremisten von Hamas verteidigen zu wollen: Die militaerische Ueberlegenheit Israels ist offensichtlich.Seit Wochen Bilder von in Schutt und Asche gelegten Staedten,1400 Tote auf seiten der Palestinenser,davon 80% Zivilisten,unter den Opfern 320 Kinder.Diese Bilder sehe ich nicht von Seiten Isreals.Das ist ein Massaker und der Zweck heiligt eben nicht immer die Mittel! Das hat meiner Meinung nach keine Rechtfertigung und wird nur noch mehr Extremisten hervorbringen.Die Loesung dieses Dauerkonflikts ist bestimmt nicht militaerisch.Oder glauben sie,dass die Familien der Opfer,welche oft mehere Kinder , sowie ihr Hab und Gut verloren haben,sich in Toleranz gegenüber den Israelis üben werden?Wie würden sie reagieren,wenn Extremisten auf Israels Seite,angeblich als Reaktion auf Extremisten ihrer Seite,ihnen solchen Schaden zufuegen.?Hat Hamas ihr Haus zerstoert und ihre Kinder getoetet?

      • 3.1.1
        Inge Alba

        Ja, dies ist ein Dauerkonflikt, war es schon immer und hat eigentlich keine Lösung, entweder gehen die Juden baden oder die Palästinenser. Friedlich, so haben es schon beide Seiten mehrfach glaubhaft versichert, zumindest die, die an der Regierung / Führung dieser Länder sitzen und gesessen haben. Das Wort Juden kommt von Jehova, so heisst der Gott bei den Juden, nur so zur Info.
        Sorry, ich habe auch keine Lösung parrat, das müssen diese Völker schon untereinander ausmachen, eine Hilfe wäre es evtl. alle Religionen die an diesem Konflikt beteiligt sind das Wort zu entziehen.
        Aber wie sie sehen können, haben es auch die dtsch. Rentner in Vzla. nicht sehr leicht, auch sie sind Zielscheibe von Hohn und Spott in diesem Forum, Minderheiten sind nun mal dafür geeignet, die müssen damit leben.
        So kann man zu dem Konflikt, Regierung in Vzla. und Opposition auch nur eines sagen, entweder man lässt sich alles gefallen, oder man schlägt kräftigst mal dem anderen eines über die Birne und falls er dabei hops gehen sollte, hat er Pech gehabt, er hat es sich so ausgesucht.
        Soviel zu Konfliktbereinigung.

  4. 4
    Herbert Merkelbach

    Das Wort Juden kommt von einem der 12 Stämme Israels Juda als Namensgeber. Nach der Trennung in zwei Staaten mit 10 Stämmen in Norden und zwei im Süden (Stamm Juda und Benjamin -umstritten- und wahrscheinlich Levi – Gottesdiener ohne Land- die letztgenannten teilweise) mit Jerusalem als Hauptstadt/Hauptort und dem Tempel.

    In meinen Augen wird sich eine militärische Entscheidung in diesem Konflikt nicht durchsetzen. Es muss eine politische Lösung her.

    • 4.1
      Annaconda

      Danke fuer die Erklaerung.Ja die Loesung muesste eine Politische sein und auf beiden Seiten die radikalen Religiósen reduzieren.Einfach gesagt,aber schwer umzusetzen.

  5. 5
    Annaconda

    @Inge Alba, in bezug auf die Religionen gebe ich Ihnen Recht.Um Marx zu zitieren, die Religion ist das Opium des Volkes.Aktualisiert wohl eher das zkokain des Volkes.Solange jeder glaubt sein Gott sei der wahre Gott und berechtigt dem anderen in dessem Namen den Kopf einzuschlagen,kommt die Menschheit eohl nicht voran.Militaers und Religion versauen die Politik und sollten auf,s Heer und Kirche beschreankt bleiben.Beide sind überflüssig wie ein Kropf.

  6. 6
    Marvin Scott

    Um einfach allen, die über das Schicksal Israels jammern, die Fakten näher zu bringen: Der erste Terror-Anschlag in diesem Gebiet wurde am 22. Juli 1948 durch die radikal-zionistische Terrororganisation Irgun verübt. Ihr Anführer war Menachim Begin. mit 350 kg Sprengstoff wurde im King David Hotel 176 unschuldige Zivilisten getötet. Seitdem haben die Zionisten abertausende von Palästinensern umgebracht, vertrieben, ihrer Lebensgrundlage beraubt. Wer Wind sät wird Sturm ernten. Wenn man einem Volk die Daumenschrauben so brutal anlegt und danach jammert, dass es sich wehrt, so ist dies zynisch. Wo sind die 300 willkürlich nach dem Tod von drei Teenagern verhafteten Palästinensern geblieben? Und nun jammern alle wegen eines einzelnen israelischen Soldaten, der im Gazastreifen verloren ging. Schuld daran sind diejenigen, die ihn dorthin geschickt haben. Er hatte dort nichts zu suchen.

    Dass sich Mad Uro auf die Seite der Palästinenser schlägt, ist peinlich. Mit seinen „Leistungen“ sollte er lieber schweigen.

    • 6.1
      Herbert Merkelbach

      Um bei den historischen Fakten zu bleiben, am 14. Mai 1948 erkläre Ben Gurion den Staat Israel für unabhängig. Wie gewagt, Palästina war bis 1922 ungefähr 400 Jahre Besitz des Osmanischen Reiches. Ab 1922 britisches Mandatsgebiet.
      Gleichzeitig mit dem Tag der Unabhängigkeitserklärung Israels marschierten arabische Kampfverbände in den von der UN Israel zugewiesenen Teil Palästinas. Vorausgegangen war eine Aufspaltung Palästinas in einen arabischen und jüdischen Teil.
      Mit der Zurückschlagung der arabischen Armeen gewann Israel Gebiete zu seinem Staatsgebiet hinzu.
      Die sog. „Westbank“ gehörte bis 1967 zu Jordanien und erst mit dem Sechstagekrieg besetzte der jüdische Staat dieses Gebiet als auch die Golanhöhen (syrisches Gebiet) und ganz Jerusalem.
      Auch hinsichtlich der Entschädigung von Palästinenser, die aus Israel geflohen sind und den Juden, die bis dahin in arabischen Ländern lebten und nach Israel flohen, sollte man sich eingehend befassen. Einseitige Schuldzuweisungen, egal aus welchem Lager, helfen weder dem einen noch dem anderen.
      Grausamkeiten sind meines Erachtens von beiden Seiten begangen worden.

      • 6.1.1
        Martin Bauer

        Ergänzend möchte ich hinzufügen, dass ich nirgendwo einen Hinweis darauf gefunden habe, dass Palästina jemals eine Nation war. Vielmehr bezeichnete der Begriff immer nur eine Region, in der unterschiedliche ethnische und religiöse Gruppen lebten, seit biblischen Zeiten mehrheitlich Juden. Die Einwohner nannten sich Palästiner. „Palästinenser“ ist ein in den 1960er Jahren von radikalen Arabern erfundenes Kunstwort, welches jeder historischen und politischen Grundlage entbehrt. Damit versucht eine Minderheit zum Ausdruck zu bringen, dass sie Angehörige einer Nation namens Palästina seien und seine legitimen Einwohner, ein Volk, dem „man“ seinen Staat geraubt hat. Ein Volk, das es nie gegeben hat, einen Staat, den es nie gegeben hat. Das ganze Konstrukt beruht auf Wortklauberei und Wahrheitsverdrehung.
        Wenn die Araber in Palästina Rechte fordern, so ist dies legitim. Wenn sie aber das Unterste zu Oberst kehren und der historischen Mehrheit das Existenzrecht abstreiten, so handeln sie wie Terroristen und müssen sich gefallen lassen, als solche behandelt zu werden. Die Leidtragenden sind, wie immer, das normale Volk, welches hilflos den Machtspielen durchgeknallter Despoten ausgeliefert ist. Die drei grossen monotheistischen Religionen haben weder Palästina, noch dem Rest der Welt der Menschheit viel Gutes gebracht. Ihre traurige Praxis ist nach wie vor: „Und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein!“

  7. 7
    Inge Alba

    Wenn wir so weiter machen, diskutieren wir hier in Kürze darüber ob, oder ob nicht ein Funamentalistenstaat Isis im Irak richtig, falsch, Gott gewollt, oder dem Maduro von Nutzen sein kann.
    Beschränken wir uns auf Vzla. und jeder hat seine Meinung zu den Arabern und Juden, da werden wir uns so oder so nicht einig, einige haben hier jüdische Verwandte verloren andere palästische Verwandte, da ist man nicht mehr objektiv, verständlicher Weise.

    • 7.1
      Martin Bauer

      Genau deshalb habe ich betont, dass auf allen Seiten die normalen Bürger die Leidtragenden sind. Die Urheber des unversöhnlichen Hasses und der endlosen Aggression sehe ich jedoch einseitig aus der Seite der arabischen Terroristen. Diese überziehen weite Teile des Globus mit ihren Schandtaten, mit der einziehen, selbstbestrickten Rechtfertigung, dass jeder nicht strenggläubige Moslem ein verfluchter Hund sei, den es, im Sinne der eigenen Weltanschauung, zu töten gilt.

  8. 8
    Fideldödeldumm

    Zitat: „Das Staatsoberhaupt kündigte an, den verletzten Kindern eine Zufluchtsstätte bieten zu wollen.“

    Das ist ja der Hohn schlechthin für die Venezolaner!

    Eine Freundin meiner Frau hat am Sonntag ihr Baby im Krankenhaus verloren, weil man dort nicht in der Lage war, einen Kaiserschnitt durchzuführen. Das Baby konnte dann nur noch tot dem Mutterleib entnommen werden. Was ist das für ein beschissenes Land, die von Verbesserungen im Gesundheitssektor reden und nicht einmal Medikamente und lebensnotwendige Apparaturen im Krankenhaus haben. Ein Kaiserschnitt ist in der zivilisierten Welt ja nun Tagesgeschäft, was die Ärzte in der Frühstückspause machen. Maduro und seine Räuber müssten wegen hundertfachen Totschlags bis an ihr Lebensende in Guantanamo im Knast sitzen.

    Aber selbst solche Tragödien scheinen bei den Venezolanern nicht die Wut zu entfachen, um auf die Straße zu gehen. Ist halt ein Volk von Waschlappen.

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!