Venezuela – Kolumbien: Grenze für weitere drei Monate geschlossen

schmuggel

Etwa 40% der unter einer Preiskontrolle stehenden Waren verlassen das Land illegal (Foto: AVN)
Datum: 12. September 2014
Uhrzeit: 08:31 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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Seit über einem Jahrzehnt gelangen massenweise subventionierte Lebensmittel und billiges Benzin von Venezuela nach Kolumbien. Der Schmuggel ist ein Milliardengeschäft, an dem hauptsächlich der korrupte Regierungsklüngel mitverdient und das auch mit stärkerer Kontrolle nicht ganz auszurotten sein wird. Vor einem Monat hat das linksgerichtete Regime damit begonnen, verschiedene Übergänge an der rund 2.200 Kilometer langen Grenze ab 22:00 Uhr Ortszeit bis um 5:00 Uhr des folgenden Tages zu schließen. Die Vereinbarung der nächtlichen Grenzschliessung, die für den Güterverkehr bereits ab 18.00 Uhr gilt, wird laut einer Ankündigung von Präsident Maduro per Dekret um drei weitere Monate verlängert.

„Die Maßnahme der Schließung war bisher erfolgreich und wird für drei weitere Monate verlängert“, so Maduro am Donnerstagabend (11.) während einer Fernsehansprache aus dem Präsidentenpalast. Die venezolanischen Behörden erwarten, mit dieser Maßnahme das Problem der Knappheit zu lösen. Die Regierung schätzt nach eigenen Angaben, dass etwa 40% der unter einer Preiskontrolle stehenden Waren, einschließlich Benzin und andere Erdölprodukte, dass Land illegal verlassen.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Der Bettler

    Was aus diesem columbianischen Mund rausquillt,ist reine Kacke!! Wer will das Militär der größte
    Schmugglering unter der Sonne ( Drogen,Benzin,Lebensmittel und Medikamente ) an irgrndeiner
    Grenze stoppen ? Maburro persönlich? Mensch das tut ja schon weh!!

  2. 2
    DonCacique

    Hahahahahaha,ohne Kommentar.

  3. 3
    Martina

    Statt die Ursachen zu beseitigen, die man wohl kaum kennt oder kennt und nicht zur Kenntnis nimmt, wird an den Symtonen herumgedoktort, aber ziemlich suspekt. Denn man muss annehmen, dass das für die Beteiligten „am bequemsten“ ist. Dadurch wird der tatsächliche Eindruck einer Kontrolle geweckt.
    Das kostet alles noch viel mehr Geld und vernichtet dieses auch noch in ungeheuren Mengen, anstatt jede Form von Subventionen aufzuheben, die nicht oder nur das Gegenteil bewirken und den Armen auf Gutscheinkarten Grundnahrungsmittel zu geben. Aber selbst das wird mit einer so hohen Hürde versehen (Kassenfingerabdrücke), das das Resultat gar keines mehr ist, was im ursächlichen Zusammenhang damit steht.
    Busfahrer und Postkartenmaler, oh Gott

  4. 4
    Marvin Scott

    Jedenfalls verstehen die Leute, die schmuggeln, wesentlich mehr von Ökonomie, als der blinde und taube Präsident und seine noch blindere Regierung. Die meinen, sie könnten sich mit ihrem Allmachts-Revolutions-Wahn ökonomischen Gesetzen in den Weg stellen.

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