Venezuela: Yendri Sánchez erneut verhaftet

yendri

In Venezuela herrschen schon längst Verhältnisse wie auf Kuba (Foto: La Verdad)
Datum: 27. September 2014
Uhrzeit: 08:52 Uhr
Leserecho: 5 Kommentare
Autor: Redaktion
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Der 28-jährige Yendri Sánchez González ist vor wenigen Tagen nach 17 Monaten Haft aus dem Gefängnis entlassen worden. Sánchez hatte das “unglaubliche” Verbrechen begangen, während der Antrittsrede von Präsident Maduro das Podium zu stürmen und selbst einige Worte ins Mikrofon zu brüllen. Yendri konnte sich nicht lange über seine Haftentlassung freuen. Als er einer staatlich nicht kontrollierten/manipulierten Zeitung ein Interview geben wollte und aus seiner Sicht über die Dinge, die zu seiner Festnahme am 19. April 2013 führten berichten wollte, wurde er erneut verhaftet und abgeführt.

Im südamerikanischen Land Venezuela herrschen schon längst kubanische Verhältnisse. Andersdenkende werden vom linksgerichteten Regime als Regierungsgegner bezeichnet, verhaftet und in Gefängnisse geworfen. Die Justiz ist durch und durch korrupt, eine gerechte Verhandlung vor den Gerichten können die Angeschuldigten nicht erwarten.

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  1. 1
    Caramba

    „Als sie die Leute aus der Strasse verhaftet haben, hab ich nichts gesagt, es ging mich ja nichts an. Als sie meine Nachbarn verhaftet haben, hab ich nichts gesagt, es ging mich ja nichts an.
    Als sie meine Freunde verhaftet haben, hab ich nichts gesagt, es ging mich ja nichts an.
    Als sie kamen, um mich zu verhaften, war niemand mehr da, der etwas sagen konnte….“
    Erkennt jemand woher´s kommt? Oder worauf´s passt?
    Wer Frustration findet, kann sie behalten.

  2. 2
    Inge Alba

    Es ging mich ja nichts an. Weitaus treffender: Weil, ich hatte Angst.

    Und es ist wirklich zum Fürchten. Was richtet man mit etwas sagen aus? Man wandert selbst ins Gefängnis und vermodert dort, siehe Lopez.
    Entweder alle gehen auf die Strasse und „sagen“ etwas oder keiner, nur ein kleiner Haufen Rebellen bringt nichts, nur Frust, dass es nichts bringt.

    • 2.1
      Martin Bauer

      Genau deshalb sag ich immer, einen Kommunisten schiesst man erst in den Kopf, bevor man ihn fragt, wie es ihm geht.

  3. 3
    Caramba

    Also dann halt doch noch mal das Original-Zitat…:

    „Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
    Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
    Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
    Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“
    Emil Gustav Friedrich Martin Niemöller, evangelischer Theologe, 1892-1984

    Und um eine Verhaftung durch 2 oder 3 staatliche Schlägertypen zu verhindern, reichen sogar die Nachbarn……

    • 3.1
      Inge Alba

      Na, ob 2 oder 3 Nachbarn etwas ausrichten, das bezweifle ich aber nun doch wirklich. Ich würde eher auf eine Kalaschnikov vertrauen, die hat mehr Überzeugungskraft. Besser ist allerdings, vorher die Flatter zu machen, und das meine ich ernst. Herr Niemöller hat vergessen jene zu erwähnen, die geholfen haben und am Fleischerhaken ihr Leben beendet haben.

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