Venezuela: Preis für Rohöl fällt auf 70,83 US-Dollar

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Der sinkende Ölpreis auf den internationalen Rohstoffmärkten macht dem Ölexporteur Venezuela immer mehr zu schaffen (Foto: Archiv)
Datum: 14. November 2014
Uhrzeit: 16:57 Uhr
Leserecho: 5 Kommentare
Autor: Redaktion
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Der Ölpreis fällt seit Monaten, diese Woche setzte sich der Abwärtstrend weiter fort. Nach Angaben des venezolanischen Ministeriums für Erdöl und Bergbau lag der Preis für ein Barrel (159 Liter) am Freitag (14.) bei 70,83 US-Dollar – 1,97 Dollar weniger als vor einer Woche. Laut einer Studie der Researchabteilung der Deutschen Bank benötigt Venezuela einen Ölpreis von mindestens 162 US-Dollar, um seinen Staatshaushalt zumindest auszugleichen. Die Zeiten, als sprudelnde Einnahmen aus den Ölquellen dafür sorgten, dass sogar für die Armen noch etwas übrig blieb, sind vorbei.

Der sinkende Ölpreis auf den internationalen Rohstoffmärkten macht dem Ölexporteur Venezuela immer mehr zu schaffen. Das südamerikanische Land habe wegen des starken Ölpreisverlustes 30 % seiner Devisen-Einnahmen verloren, gab der linksgerichtete Präsident Nicolás Maduro am Donnerstag (Ortszeit) in Caracas bekannt.

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  1. 1
    VE-GE

    Dass ist doch eine Gute Nachricht…….hoffentlich bleibt er dort fuer ein paar Monate…je laenger desto besser!

  2. 2
    Herbert Merkelbach

    Jeder US$ weniger für den Ölpreis bedeutet ungefähr US$ 700 Millionen weniger Einnahmen für Sr. Maduro. Für das Jahr 2015 wird bereits mit Mindereinnahmen in Höhe von ca. US$ 16 Milliarden gerechnet. Für die Bevölkerung Venezuelas bedeutet das, dass der Gürtel noch enger geschnallt werden muss.
    Chavistisch-sozialistische Wirklichkeit, mit einem Präsidenten bekannt für die Schaffung der chavistisch-sozialistische Wartegesellschaft vor den Einkaufszentren.

  3. 3
    Jason

    Bin gespannt wie lange das Volk Venezuelas noch durchhält und den „Vogelflüsterer“ sein Unwesen treiben läßt!

  4. 4
    Der Bettler

    Das würde mich auch interessieren ! Auf der Insel die reinste Katastrophe.Es gibt fast nichts mehr.
    Seit Wochen keine Nudeln,kein Knoblauch,kein Shampoo,keine Seife,kein Waschpulver,keine Putzmittel,kein Spray gegen Ungeziefer,keine Haushaltsrollen,und das was schon seit Monaten nicht mehr gibt,wie Milch,Mehl,Zucker,usw.Aber Haupsache die Barbypuppen werden billig verkauft.Bei dem Präsidenten ist nichts mehr zu retten.

    • 4.1
      babunda

      solange kein generalstreik kommt, geht es den menschen noch zu gut. eine dose tunfisch margarita kostet 14 bolos, bei solchen preisen muß ein land pleite gehen. auch die elektr. geräte wie fernseher, waschmaschinen, kühlschränke usw. jetzt 80% billiger zu verkaufen ist der hammer, da werden nach wie vor geschenke verteilt, obwohl das land schon lange pleite ist. die schulden sind viel höher wie die Devisenreserven.
      die venezulanos werden nie aufwachen, stellen sich lieber an wenn ware kommt.

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