Außenminister von Venezuela und Ecuador reisen nach Griechenland

pleitegeier

Griechenland und Venezuela haben eines gemeinsam: Beide Staaten sind vom Pleitegeier bedroht (Foto: Handout/Internet)
Datum: 13. Februar 2015
Uhrzeit: 11:10 Uhr
Leserecho: 10 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die venezolanische Außenministerin Delcy Rodríguez, und ihr ecuadorianischer Amtskollege Ricardo Patiño werden „in den kommenden Stunden“ nach Griechenland reisen. Dies berichtet die staatliche venezolanische Nachrichtenagentur (AVN) und nennt als Zweck der Reise eine Verstärkung der bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern mit dem europäischen Land“.

Bereits am 6. Februar hatte Präsident Nicolas Maduro mitgeteilt, dass sich venezolanische Diplomaten mit dem neuen griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras treffen und bilaterale Abkommen in den Bereichen Industrie, Schifffahrt und Tourismus abschließen wollen.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Inge Alba

    Was wollt ihr von den Griechen? Da bekommt ihr keinen müden Euro her, die sind selbst auf Betteltour durch Europa.
    Ach so , ja, man will bilaterale Beziehung knüpfen, Beziehungen in Industrie, Schiffsbau und Tourismus ausbauen. Mensch Delcy, überschätze dich nicht, die Griechen sind bekannt dafür, dass man sie nicht über den Tisch zieht, sondern sie die anderen über den Tisch ziehen, da gibt es doch so ein hübsches altes Sprichwort; um mit einem Griechen fertig zu werden benötigt man 3 Juden oder 2 Armenier.
    Wieviel Milliarden € haben die Griechen schon bekommen aus dem Hilfsfond? Aber die Reeder zahlen noch immer keine Steuern, die Renten werden angehoben und die entlassenen Beamten werden wieder eingestellt, ob man sie benötigt oder nicht, egal. Und Europa zahlt und jetzt will sich Vzla. in diese Reihe mit hineinstellen? Unterricht bei Tsipras nehmen? Viel Erfolg!!

    • 1.1
      Martin Bauer

      Bereits Chávez hat die dreckigen Halsabschneider finanziell unterstützt, die jetzt in Griechenland an der Macht sind. Da ist eine verdammte chavistische Teufelei im Gange, bereits die zweite innerhalb der EU, neben PODEMOS in Spanien. Und die deutsche Linke zieht kräftig mit an den Fäden beim Aufbau eines neuen Bolschewiken Imperiums. Wenn die Europäer nicht aufpassen, werden die Amis sie bald wieder aus der Diktatur befreien müssen. Nur werden sie diesmal wohl nicht an der Grenze zu Russland halt machen. Ich hoffe, der Spuk ist auch ohne Weltkrieg zu beseitigen. Zu akzeptieren ist er aber nicht.

      • 1.1.1
        Caramba

        machma langsam mit dem Weltkrieg, ich wohn im Hauptschlachtfeld…..
        Im Ernst jetzt?

      • 1.1.2
        Martin Bauer

        Dass ich den weder will noch suche, solltest du wissen. Wenn es aber die einzige Möglichkeit ist, eine drohende interkontinentale Diktatur abzuwenden, wie zu Hitlers Zeiten, so muss es die Gemeinschaft der freien Völker in Kauf nehmen, weil Nichtstun noch schlimmere Folgen hätte, die um so schwerer umzukehren sind, je später man versucht, dagegen anzugehen. Schaun wir doch mal der Realität ins Auge: Die rote Pest ist in mehreren lateinamerikanischen Ländern, die ich hier nicht aufzählen muss, als Diktatur fest etabliert. Sie ist auf dem Vormarsch in Deutschland (siehe Thüringen), Griechenland (die aktuelle Regierung ist eng liiert mit Miraflores) und Spanien (PODEMOS), sowie in weiteren lateinamerikanischen Ländern, allen voran Brasilien, Argentinien und Peru. In der Ukraine haben wir deshalb bereits Krieg. (Auch wenn sich Putin nicht mehr als Roter bezeichnet, sehe ich da nur einen formellen Unterschied. Bande und Interessensgemeinschaft zu den vorgenannten Kräften sind vorhanden.). Wenn man dann noch in Betracht zieht, dass mehrere kommunistische Kräfte, z.B. Miraflores, fast unverholen islamistische Terroristen Organisationen unterstützen, füllt sich die Weltkarte rapide mit Gebieten, die von menschenverachtenden, gewalttätigen Kräften beherscht oder bedroht sind, die zum grossen Teil an einem Strick ziehen. Kräfte, die von sich aus jede friedliche Koexistenz ausschliessen, selbst den Dialog dazu. Mit denen noch lange zu verhandeln oder gar die Augen vor ihnen zu verschliessen, grenzt an Selbstmord oder freiwillige Unterwerfung. Den Rest kannst du dir selbst ausrechnen.

      • 1.1.3
        Caramba

        Du malst ein bisschen krass farbig, aber prinzipiell muss ich Dir leider recht geben. Nur, ich wohn im Schlachtfeld, zumindest was Foplgen aus der Ukraine Krise angeht….also wär ich dankbar für eine andere Lösung. Die Linken in Europa sind – noch – ein politisches Problem, je nach Ausgang der Griechensache glaub ich nicht, dass die noch Lust auf Experimente haben. So sollte man es jedenfalss handeln, meiner Meinung nach. Und die Ukraine….naja, man könnte sich auch mit den Realitäten abfinden, dass Putin es sich taktisch nicht erlauben kann, die Nato in die Ukraine zu lassen. Das wird er nicht zulassen, eher führt er Krieg…..und ich hätte kein Problem mit einer neutralen Ukraine, die ein federalistisches Sytem hat, das den Russen im Osten ihr Gesicht wahren lässt. Man muss dann halt Putins politischen Einfluss auf Kiew begrenzen, aber das wäre ohne Krieg lösbar. Und die Islamisten könnte man auch zusammen mit Russland auslöschen, die nerven Putin genauso wie uns.
        Das würde allerdings Einigkeit in Europa vorraussetzen, und Politiker, die von Frieden und Wohlstand träumen und nicht von Macht und Geld.
        Das bedeutet, ich schmiede schon Plan B, weil ich an den Typ Politiker nicht recht glauben kann. Es wird also wohl so kommen, wie Du unkst, aber ich weigere mich zu glauben dass es keine Alternativen gibt. Die gibt es immer…….

      • 1.1.4
        Caramba

        Sry, ich meine den 38. Breitengrad……

  2. 2
    Martin Bauer

    „Du malst ein bisschen krass farbig, …“ Nein! Ich denke nur um ein paar Ecken weiter. Wenn man schnell aufkeimende Feindschaft, nicht nur in der Nachbarschaft, sondern auch noch in den eigenen Reihen nicht frühzeitig erkennt und eliminiert, ist man selber dem Untergang geweiht. Um mit Macchiavelli zu sprechen: Man kann Kriege nicht verhindern, lediglich sie zugunsten anderer aufschieben. Ich möchte noch mal betonen, dass hinter der neuen griechischen Regierung und hinter der Partei PODEMOS in Spanien die PSUV-steht, und damit auch Putin und die deutsche Linke. Dies sind 3 Krebsgeschwüre im Körper Europas, abgesehen von Putin. Diese Entwicklung MUSS gestoppt werden.

    „….also wär ich dankbar für eine andere Lösung.“ Das wären wir wohl alle. Aber ich kann dir keine Lösung liefern, nur meine Sicht der Dinge darlegen.

    „…dass Putin es sich taktisch nicht erlauben kann, die Nato in die Ukraine zu lassen.“ Das hiesse doch, dass ER Krieg führen will! Die NATO tut Russland nichts, solange dieses friedlich bleibt. Und je stärker die NATO ist, um so friedlicher wird Putin sein müssen. Was aus seinem Gesicht wird, sollte uns Wurscht sein. Höchstens könnte man ihm ein paar reinschlagen, damit er begreift wo sein Platz ist. Letztendlich ist er nur ein aufgeblasener Fatzke, besessen vom gleichen krankhaften Grössenwahn, wie Nero, Hitler und Chávez. Wo er kann, handelt er auch wie diese. Irgendwann müssen wir dafür sorgen, dass er nicht mehr kann. Ob es uns passt oder nicht. Es sieht nämlich nicht danach aus, dass die Russen dies tun.

    Nochmal, auch ich bevorzuge immer friedliche Lösungen, wenn sie denn erfolgversprechend sind. Aber Putin hat bereits Krieg mit einem Land angefangen, das zu Europa gehören will. Es ist an IHM, zu friedlicher Koexistenz zurück zu kehren, und das sehr schnell.

  3. 3
    Caramba

    Ich möchte Deiner Psychoanalyse Putins nicht widersprechen, aber es geht hier für Russland (nicht für Putin) darum, von einer Supermacht (die sie gerne wären) zu einer Regionalmacht zurückgestuft zu werden. Ein US Think Tank hat das mal durchgespielt, der, bei dem auch unser Ex Verteidigungsminister angeheuert hat. Die Ukraine – zumindest der Osten davon – ist quasi Russlands „Rote Linie“, so ähnlich wie der 68. Breitengrad in Korea die rote Linie für China ist. Wer die überschreitet, muss mit einer militärischen Reaktion rechnen…….
    Und den Entscheidern in Washington und anderswo ist das sehr bewusst. Jetzt setzen sie alles daran, das Überschreiten dieser Linie als „Kampf um die Freiheit der Ukraine“ darzustellen und schieben mit aller Macht in diese Richtung…..erst gestern hat die USA Warzenschweine nach Deutschland verlegt.
    Wer den Krieg dann unbedingt will, ob der, der bewusst die Linie überschreitet, oder der, der – wie vorhergesagt – dann darauf reagiert, entscheiden dann wohl die Geschichtsbücher – und die schreibt bekanntlich der Sieger.
    Mir persönlich ist das egal, ich will weder in einem „Krieg für die Freiheit der Ukraine“ noch in einem Krieg, der durch ein Komplott von Oligarchen und machtgeilen Senatoren angezettelt wurde, mitten im Schlachtfeld stehen. Ich will auch nicht die norddeutsche Tiefebene als atomare Wüste erleben, oder russische Truppen in meiner Stadt…….
    Darum – aus purem Egoismus, quasi – würde ich ihm (Putin) die Krim schenken, die Ukraine neutral halten und zu friedlichen Geschäften zurückkehren. Was wahrscheinlich eh der beste Weg ist, Russland einzudämmen……
    Nachdem wir nun Beide leider wenig daran glauben, dass soviel Vernunft in Politikern steckt, was ist Dein Plan B? Venezuela ist dann wohl auch nicht mehr der geeignete Ort zu leben, zumal Du dann ja der Klassenfeind bist……
    Slds
    dd

    • 3.1
      Caramba

      verflixt, jetzt ist die Korrektur auch noch im falschen Kommentar….38. Breitengrad, nicht 68.
      Verzeihung…..

  4. 4
    Martin Bauer

    Wer ist denn Russland? Dem Volk ist zum grossen Teil bewusst, dass sie keine Supermacht sind und, zumindest mit der aktuellen Regierung, auch nicht auf dem Weg dorthin. Die Menschen in Russland haben ganz andere Sorgen. Was seine ewig gestrige Führungsclique WILL, wen interessiert das? Wenn Kunst von WOLLEN käme, würde es WUNST heissen. Dieses Land hat seit 1918 fast alles Geld in Rüstung, Kriege und Terror gesteckt. Daran ist es wirtschaftlich zugrunde gegangen, trotz seiner natürlichen Ressourcen. So ist es heute vom Status einer Grossmacht kaum weniger weit entfernt als der Iran. Doch, je grösser der Realitätsverlust eines Diktators, um so grösser ist auch sein freches Maul. Das kennen wir schon aus Miraflores.

    Und zum Thema Schlachtfeld: Niemand befindet sich dort gerne, ausser Naturen wie General Patton. Auch die Menschen auf den Schlachtfeldern der Ukraine sind dort nicht gerne, egal ob Ukrainer oder Russen. Ich habe Freunde auf beiden Seiten. Kaum einer kann dort noch klar denken. Beide sind sie zerfressen von Hass auf die anderen. Beide tun mir leid. Hätte Putin von vornherein mit einer harten Reaktion der NATO rechnen müssen, wäre dieses Elend nie entstanden. Aber er wusste, dass nur lauwarmes Geschwätz kommen würde.

    Ronald Reagan war weltweit als Kriegstreiber verschrien, bis sogar die dümmsten der Linken einsehen mussten, dass er mehr für den Weltfrieden erreicht hat, als irgend ein anderer Politiker der Geschichte, der mir gerade einfällt. Und wodurch hat er dies erreicht? Durch militärische Stärke einerseits, das Angebot einer friedlichen und für den Gegner attraktiven Lösung andererseits. Er machte den Russen ein Angebot, das sie nicht ablehnen konnten und mehrheitlich auch nicht wollten. Gorbatschow war so intelligent, dies zu erkennen und die Chance für sein Land zu nutzen. Putin halte ich für nicht weniger intelligent, aber er glaubt, das Rad der Geschichte zurückdrehen zu können. Wer vor ihm Schwäche zeigt, verspielt Freiheit und Menschenwürde für sich und die Seinen. Verhandeln kann man mit solchen Diktatoren nur aus einer Position der Stärke heraus. Wenn man ihm jetzt nicht zeigt, dass seine dreiste militärische Intervention in der Ukraine eine Reaktion unnachgiebiger Härte zu Folge hat, wird er immer weiter gehen und noch mehr Gebiete annektieren. Er lotet seine Grenzen aus, wie ein Kleinkind. Wenn er sich seine Hände jetzt nicht an uns verbrennt, werden diese eines Tages uns verbrennen. Wir Europäer sollten jetzt nicht die Feigheit zeigen, die manche hier so gerne den Venezolanern vorwerfen.

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