Venezuela: Mangel an Medikamenten erreicht 80%

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Unglaubliche Zustände im "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" (Foto: Archiv)
Datum: 23. November 2015
Uhrzeit: 15:33 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Der Mangel an Medikamenten und medizinischer Versorgung hat im südamerikanischen Land Venezuela unglaubliche 80 Prozent erreicht. Nach Angaben von Führungskräften der Pharmabranche und Vertretern der Apothekenkammer „Colegio de Farmacéuticos“ müssen Patienten regelrechte Wallfahrten durch das ganze Land oder ins benachbarte Ausland unternehmen, um bestimmte Medikamente zu erhalten. In den Apotheken fehlen hauptsächlich Arzneimittel für die die pädiatrische Verwendung, insbesondere sind Medikamente für neurologische Krankheiten wie Parkinson schon längst aus den Regalen verschwunden.

Freddy Ceballos, Präsident der Pharmaceutical Federation of Venezuela (Fefarven), beschreibt die zunehmende Knappheit als „kritisch für den Gesundheitssektor“. Für die unerträgliche Situation ist nach seinen Worten eindeutig das Links-Regime verantwortlich. Unter dem permanenten Mangel an Fremdwährungsliquidität leiden einmal mehr die Bedürftigsten, laut Ceballos übersteigt die Verschuldung bei Lieferanten inzwischen die unglaubliche Summe von 3,5 Milliarden US-Dollar.

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  1. 1
    Gringo

    Madburro: Medikamente kann man leider nicht gegen Rauschgift tauschen!!

  2. 2
    Der Bettler

    Und auch ein Leben nicht, Alles was sie mir am anfang Oktober an Medikamenten in Caracas
    ( 10 kg) aus meinem Koffer rausgestohlen haben,waren vor allem Medikamente die ich hier nicht bekomme,unter anderen ein 10 pack Clopapier,ein 30 pack Tempo, 500 gr Nescafe,einige Konserven usw. Muß meinen Rückflug um 3 Monate umbuchen weil meine lebensnotwendigen Medikamente nicht mehr reichen.Seid mir nicht böse,ich habe nach so vielen Jahren Hoffnung aufgegeben,mir reicht es,

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