Sparbeispiel: Präsident von Argentinien reist mit kommerziellen Flug nach Davos

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Argentiniens designierter Präsident Mauricio Macri (Foto: Macri)
Datum: 20. Januar 2016
Uhrzeit: 15:28 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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Argentiniens neuer Präsident Mauricio Macri hat das linkspopulistische Experimentierfeld seiner Vorgängerin Cristina Fernández de Kirchner beendet und betreibt striktes Kostenmanagement. Seine Regierung gab bereits vor wenigen Tagen bekannt, den aufgeblähten Beamten- und Angestelltenapparat zu verkleinern. Der 56-jährige spendet ebenfalls sein Gehalt in Höhe von rund 4.400 US-Dollar einer Suppenküche für Bedürftige. Macri hatte der privaten Hilfsorganisation „Fundación Margarita Barrientos“ im Armenviertel Villa Soldati in der Hauptstadt Buenos Aires bereits während seiner Amtszeit als Bürgermeister seine monatlichen Bezüge zur Verfügung gestellt. Erstmals seit dem Jahr 2003 wird ein Staatsoberhaupt der drittgrößten Volkswirtschaft Lateinamerikas am Weltwirtschaftsforum (WEF) im Davos teilnehmen. Am Dienstag (19.) trat Macri seine Reise in die Schweiz an – mit einem kommerziellen Flug.

Nach seinen Worten ist es nicht erforderlich, dass ein extra zur Verfügung gestelltes Flugzeug wie etwa die Präsidentenmaschine die ganze Familie oder einen riesigen Beamtentross in die Alpenrepublik fliegen muss. Ein gezielt zusammengestelltes effizientes Management wird die besten Ergebnisse für die südamerikanische Nation erzielen.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Alexandro

    Hut ab vor diesem Präsidenten !

  2. 2
    Matthias

    Was allerdings zu erwähnen vergessen wurde – diese ‚kommerzielle Fluggesellschaft‘ befindet sich im Eigentum der Industriellen-Gruppe SOCMA/Macri, welche Exklusiv-Flüge für Politiker in Luxusflugzeugen zu nicht ‚ganz günstigen‘ Tarifen anbietet, aber was soll’s, nachdem der ‚gute‘ Präsident Miteigner, dieser Gesellschaft ist, bleibt die Knete zumindest innerhalb der family.

  3. 3
    Caramba

    Der hat vermutlich Angst, dass sie ihm die Präsidentenmaschine gleich beschlagnahmen und zwangsversteigern……..wäre nicht das erste Mal.

  4. 4
    Sabine

    Die Hoffnung auf eine gute sicherere Zukunft der meisten Argentinier liegt auf Präsident Macri und seinen Mitstreitern. Ich wünsche ihm viel Glück und Erfolg.

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