Venezuela: Dollar durchbricht die Barriere von 1.000 Bolívar

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Niedergang in Venezuela ist nicht aufzuhalten (Foto: Dolar)
Datum: 04. Februar 2016
Uhrzeit: 12:16 Uhr
Leserecho: 25 Kommentare
Autor: Redaktion
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Im südamerikanischen Staat Venezuela ist der Verfall der Landeswährung nicht aufzuhalten. Zum ersten Mal in der Geschichte hat der Bolívar auf dem Parallelmarkt eine neue Schallmauer durchbrochen, aktuell liegt der Dollarkurs bei 1.003,23 Bolívar je Dollar. Für einen Euro müssen 1.120.80 Bolívar gezahlt werden (Steigerung von weit über 1.000% in einem Jahr). Seit dem 1. November beträgt der Mindestlohn 9.648,16 Bolívar.

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In kaum einem Land wird die Währung so rigoros kontrolliert wie in Venezuela. Die offizielle Quote der Regierung, die für den Import von Medizin und Nahrung genutzt wird, liegt bei 6,3 Bolívares je US-Dollar – fast alle Preise orientieren sich trotz diverser gesetzlicher Obergrenzen am explodierenden Schwarzmarktkurs, statt an den tatsächlichen Einkaufspreisen. Der Niedergang der Wirtschaft hat schon lange vor dem Verfall des Ölpreises begonnen, hat nichts mit einem „Wirtschaftskrieg des Imperiums“ zu tun und ist das Ergebnis einer längst gescheiterten Politik.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Venezuela

    wenn ich mich recht erinnere, lag der Wechselkurs vor Chavez bei ca. 1:600
    heute bei stolzen 1: 1.000.000

  2. 2
    Herbert Merkelbach

    Solange diese Regierung an der Macht ist, ist das Ende der Fahnenstange nicht erreicht.

  3. 3
    Ehrental

    Wie hoch ist der Anteil des Ölpreisverfalls am momentanen Desaster? Wer hat den Ölpreisverfall zu vertreten und warum? In Venezuela war es die Mißwirtschaft und Korruption die zum Niedergang dieses Landes geführt hat. Wer ist in Europa dafür verantwortlich dass die Leute für ihr Erspartes kaum noch, wenn überhaupt Zinsen bekommen. Scheinbar ist der Kapitalismus genauso gescheitert wie der Sozialismus. Im Kapitalismus verdeckt man das Scheitern momentan noch mit gigantischen Schuldenbergen und dem Versuch der Abschaffung des Bargeldes (damit will man den bankrun verhindern), im Sozialismus wird es sichtbar mit der Hyperinflation und der Verelendung breiter Massen.

    • 3.1
      rote_pille

      Nur dass wir in Europa keinen Kapitalismus haben mit unseren Staatsanteilen von 40%-50%, gigantischen Wohlfahrtsstaaten, sowie einer staatlichen Monopolwährung die die Zinsen diktiert (sie werden heruntermanipuliert, damit die Politiker sich günstiger verschulden können). Sie sind der allgegenwärtigen Propaganda aufgesessen.

      • 3.1.1
        rote_pille

        *ausgegeben von einer Zentralbank, die die Zinsen diktiert

    • Dieser unqualifizierte Kommentar wäre nur mit völliger Ahnungslosigkeit zu entschuldigen, also die Meinungsäusserung eines de-facto Unmündigen. Jedes andere Motiv wäre eine schändliche Verharmlosung dessen, was in Venezuela geschieht, eine Beleidigung für alle, die unter der Herrschaft der Verbrecher-Regierung Venezuelas zu leiden haben.

      • 3.2.1
        Ehrental

        Sehr geehrter Herr Bauer, schön wäre es gewesen wenn Sie meine Fragen beantwortet hätten.

    • 3.3
      Martin Bauer

      Welche Fragen? In meinen Augen war das lediglich rethorische Polemik.

      Wer immer den Ölpreisverfall zu vertreten hat dient damit im Wesentlichen der freien Welt. Und dies ist auch das Ziel. Unsere Wirtschaft wird angekurbelt, dank niedriger Kosten, und unseren geopolitischen Feinden Putin & Co. geht das Geld aus. Gut so! Dass es nebenbei auch noch die Halunken in Miraflores trifft macht es nur noch besser.

      Allemöglichen Misstände in der Welt aufzuzählen und sie mit dem Treiben der ehemaligen MRB 200, einer brutalen Drogengang, die sich als links revolutionäre Kraft tarnte, aus der die PSUV hervorging, zu vergleichen, ist eine grobe Verharmlosung dessen, was hier geschieht. Mit Misswirtschaft und Korruption hat dies nichts zu tun.

      • 3.3.1
        Ehrental

        vielleicht haben Sie recht? Putin geht das Geld aus ihrer Meinung nach. Die Kehrseite der Medaille ist allerdings auch dass die Amerikaner durch den sinkenden Ölpreis ihre Kosten für das Fracking auch nicht mehr decken können. Zu allem Überfluß bildet sich ein neues „goldenes Dreieck“ Iran, China Rußland heraus. Was noch viel schlimmer ist. Diese Länder wollen ihre Geschäfte nicht mehr im US Dollar abwickeln. Die bisherige, vermeintliche Stärke des Dollars gründete darauf, dass sämtliche Rohstoffgeschäfte weltweit in dieser Währung abzuwickeln waren. Diese Basis beginnt nun zu brökeln. Mal sehen wer zuerst unter die Räder kommt. Ich bin der Meinung dass die rohstoffbesitzenden Länder am längeren Hebel sitzen. Mit wertlosen Dollars werden sie auf Dauer nicht immer wertvolle Rohstoffe kaufen können. Wenn ein Land wie die USA 53% ihres Bruttosozialproduktes dem MIK schuldet kann dies auf Dauer nicht gut gehen. Dazu muß man sich permanent im Ausland verschulden. Venezuela sei ein warnendes Beispiel.

      • 3.3.2
        Martin Bauer

        Ich verstehe noch immer nicht, worauf Sie hinaus wollen. Der Dollar ist mir Wurscht. Wenn es nach mir ginge, würden Rohstoffe in Europa schon lange ausschliesslich in Euro gehandelt. Auch meine eigene Firma verkauft weltweit nur auf Euro Basis, obwohl sie ihren Sitz in den USA hat. Das Fracking in den USA ist ohnehin hochgradig umstritten. Und ein „goldenes Dreieick“ würde ich Iran, Russland und China nicht nennen, eher ein dreckiges. Denn bei allen 3 handelt es sich um menschenverachtende, aggressive Diktaturen mit Hang zum Größenwahn.

        Das Thema des Artikels war jedoch das wirtschaftliche und finanzielle Desaster in Venezuela. Wenn ein dauerhaft niedriger Ölpreis das dortige Regime schwächt, dann gut so! Ansonsten dient der niedrige Ölpreis im Wesentlichen auch der deutschen Wirtschaft. Klar, dem enen sin Uhl ist dem andern sin Nachtigall. Das Prinzip des Lebens ist Wettbewerb. Wo Gewinner, sind auch Verlierer. Das sollte uns nicht daran hindern, Gewinner sein zu wollen. Falsche Rücksichtnahme wird einem in diesem Spiel niemals gedankt.

    • 3.4
      Herbert Merkelbach

      Was heißt hier Kapitalismus, der gescheitert sein soll? In DE wird eine soziale Marktwirtschaft seit 1949 betrieben (erst West- dann auch Ostdeutschland). In anderen Ländern wird eine den landesspezifischen Gegebenheiten angepasste Marktwirtschaft betrieben. Von einem „Kapitalismus“ als eine einzig zu nennende Wirtschaftsform kann überhaupt keine Rede sein. Gewaltige Unterschiede sind doch das Markenzeichen all der Länder, die auf eine Wirtschaft setzen, die der Volkswirtschaft dem Angebot und der Nachfrage freien Lauf lassen. Solange ein Staat seine Auslands- und Inlandsschulden jederzeit begleichen kann, ist eine Verschuldung nicht als Übel anzusehen.
      Was aber in Venezuela stattfindet, dass ist das Werk einer chavistischen Verbrecherbande, erst mit einem Putsch 1992 an die Macht zu kommen und dann 1998/99 auch noch demokratisch gewählt das Land zu übernehmen.
      Ich wage zu behaupten, dass noch nicht einmal die Kommunisten der ehemaligen SU oder Osteuropas, die SBZ eingeschlossen, solch eine Misswirtschaft vergleichsweise hinterließen oder hinterlassen, wie man jetzt in Venezuela ersehen, erfahren kann. Trotz mancher Schlangen vor den Geschäften der ehemaligen Arbeiter- und Bauernparadiese, Hunger brauchten die Menschen nicht zu leiden. Es gab zwar keine exotischen Produkte, die Versorgung mit den Grundnahrungsmittel war gesichert. Das kann man im heutigen VE nicht behaupten. Wenn ich tagtäglich die Berichte, die ich aus den online Medien Venezuelas entnehme, die von Plünderungen berichten, dann muss jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand begreifen, dass dieses Land von einer Bande von kriminellen geführt wird, die ausschließlich in ihrer Gier nach noch mehr Geld auf ihren Konten das Land in den Abgrund führen und denen das Volk vollkommen egal ist. Die Kommunisten des ehemaligen Ostblocks setzen auf die Schwerindustrie und schufen Stahlwerke, die Clique in Venezuela schafft die heimische Industrie durch Enteignungen ab und lässt sie verkommen. UND so etwas nennt sich „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“, auch so ein Schlagwort, um der Bevölkerung Sand in die Augen zu streuen und Ihnen mit ständigen Versprechungen das kommende Heil, das Paradies zu verkündigen.
      Auf solch eine Ideologie kann ich dankend verzichten. Sie auch?

  4. 4
    Matthias Gysin

    Wenn ich schon nur dran denke dass wir damals im 1999 bei der Hochzeit in Barquisimeto 3.5 Bolivares (nix fuerte also 0.035 VB) Bolivares tradicionales für ein Bier bezahlt haben .. so wird es mir Übel bei den Preisen von heute. Ein Venezolaner hat mir mal gesagt nur Grosse Pints bestellen sonst kostet die Nachbestellung schon 10% mehr … Spass beiseite im 2013 waren wir in Venezuela beim Kommen haben wir weniger für das Bier bezahlt als nach vier Wochen ..

  5. 5
    Herbert Merkelbach

    An die Adresse EHRENTAL gerichtet: Wer sagt, dass die Länder VR China, Russland und der Iran nicht mehr in US Dollar ihre Rohstoffgeschäfte abwickeln wollen? In welcher Währung dann? In Rubel oder Renminbi (Yuan)? Glauben Sie dann allen Ernstes, ein Land wie Argentinien, dass seinen Soja nach China exportiert, es werde die chinesische Währung akzeptieren? Glauben Sie dann wirklich, Venezuela würde die chinesische Währung für seine Ölexporte akzeptieren? Man bekommt noch nicht einmal US Dollars aus China, was hier stattfindet ist ein reines Tauschgeschäft mit der VRChina, das sog. „barter“ auf Englisch, wie in der Steinzeit als das Geld noch nicht einmal erfunden war. Selbst wenn die venezolanische Regierung die chinesische Währung als Währung für die Ölexporte akzeptiert, wie soll sie dann die Importe, die die Exporteure, die Waren nach Venezuela liefern und US Dollars sehen wollen, bezahlen?
    Die chinesische Währung ist nur an den US$ gekoppelt aber nicht frei konvertierbar und wird auch in der nächsten Zeit nicht frei handelbar sein. Und dann soll der Rubel als Zahlungsmittel für Rohstofflieferungen in Frage kommen? Und die iranische Währung auch noch? Welche LOGIK steckt dann hinter Ihrer Aussage? Oder ist das Alles nur ein Wunschdenken von Ihnen?
    Es wird nicht so leicht sein, den US$ als größte Leitwährung in der Welt abzulösen, ob man es will oder nicht.

    • 5.1
      Ehrental

      Der Rohstoffaustausch soll in Euro fakturiert werden. Auch die Gründung einer eigenen Zentralbank der BRICS Staaten zeigt in diese Richtung. Zugegebenermaßen steht dies alles am Anfang. Auch der Irak oder Libyen wollten dies tun. Ausgang bekannt. Um auf Venezuela zurück zu kommen. Chavez hatte Brasilien und Argentinien aus den Klauen des IWF befreit. Das segensreiche Wirken des IWF kann man zur Zeit in Griechenland bewundern. Wenn ich mich recht erinnere kam Chavez ja nur an die Macht da die Vorgängerregierung auch nicht viel zu wege gebracht hat. Scheint in Venezuela völlig egal zu sein wer gerade regiert. Der Leidtragende ist immer das Volk.

  6. 6
    Martin Bauer

    „Chavez hatte Brasilien und Argentinien aus den Klauen des IWF befreit.“ Ah, deshalb geht es mit den Wirtschaften dieser beiden glücklichen Staaten auch steil bergauf!
    „Das segensreiche Wirken des IWF kann man zur Zeit in Griechenland bewundern.“ Griechenland wäre ohne den IWF längst völlig zusammengebrochen, oder Europa, sprich Deutschland, hätte alles bezahlen müssen.

    „…da die Vorgängerregierung auch nicht viel zu wege gebracht hat.“ Sie vergleichen die Vorgängerregierung mit der von Chávez. Auch wenn, wie wir alle wissen, jene Vorgängerregieung schlecht war und Chávez durch Fehlentscheidungen und Misswirtschaft die Tür zur Macht verholfen hat, jeder Vergleich ist absurd und zeigt, dass Sie die Natur der PSUV-Bande entweder nicht erkannt haben oder verharmlosen wollen.

    • 6.1
      Ehrental

      Herr Bauer, Ihre Einstellung ist bekannt.Die Lage von Argentinien und Brasilien heute hat mit den Aktionen gegen IWF von Chavez nichts zu tun. Griechenland ist pleite, trozt Hilfe des IWF. Diese Hilfe kam lediglich den Banken zugute und nicht Griechenland (sonst wären einige französische und deutsche Banken in arge Schwierigkeiten gekommen). Dies ist in der Zwischenzeit unstrittig. Hier sind Sie nicht auf dem aktuellen Stand. Auch habe ich Chavez und die Vorgängerregierung keineswegs verglichen sondern nur beschrieben warum es zum Regierungswechsel kam. Das Volk rennt immer denjenigen hinterher von denen es sich die größten Vorteile verspricht. Dies ist menschlich und nirgendwo auf der Welt anders. Die Rechnung wird immer hinterher bezahlt. Entweder durch einen Währungsschnitt oder durch Konsumverzicht.

      • 6.1.1
        Martin Bauer

        Also, nehmen wir an, mangels Liquidität nimmt meine Firma einen Bankkredit auf, den ich verantwortungslos verjubele und die Firma ist danach hoffnungslos überschuldet. Die Bank klagt das ihr zustehende Geld ein, die Pfändung steht bevor, und plötzlich findet sich ein neuer Kreditgeber, der das Schlimmste zu verhindern sucht, aus welchem Motiv, sei dahingestellt. Wohin geht das Geld? Richtig, zu den Gläubigern, in diesem Fall also zur Bank. Und dies nach jedem recht der Welt.

        Wenn ich mich dann auch noch an die Presse wende und erkläre, die Bank sei an allem Schuld, es sei ein Verbrechen von ihr gewesen, mir überhaupt Geld zu leihen, so ist dies an Unverschämtheit und Schwachsinn kaum noch zu überbieten.

        Ich kenne nur eine Kategorie von Zeitgenossen, die da anders denkt und argumentiert: DIE LINKE und Gesinnungsgenossen, sprich der ethische Bodensatz der Menschheit, keineswegs besser als die PSUV-Bande!

      • 6.1.2
        Ehrental

        Sehr geehrter Herr Bauer,…“der ethische Bodensatz der Menschheit,“…haben Sie geschieben – nun ja. Zeigt eigentlich nur von einer wenig menschenfreundlichen Gesinnung. Griechenland wurde durch ca. 200 Oligarchenfamilien und ihren europäischen Helfern über Jahre hinweg ruiniert. Hat also gar nichts mit Linken zu tun. Insofern könne Sie die Situation dort sehr gut mit Venezuela vergleichen. Da wurde auch (und zwar von Regierungsseite egal welcher couleur) gestohlen und betrogen. Wenn man aber auf einem Auge blind ist sieht man immer nur die linke Bagage als Verursacher. Wenn es das eigene Gewissen beruhigt. Dei Vorgängerregierungen von Chavez hätten ja die Möglichkeit gehabt Venezuela in ein blühendes Land zu verwandeln. Offensichtlich verlangt man aber immer nur von anderen das wozu man selbst nicht in der Lage ist. Ist ja auch viel einfacher. Wenn der Feind bekannt ist hat der Tag Struktur.

      • 6.1.3
        Martin Bauer

        Nun ist es raus: Für Sie sind DIE LINKE und Gesinnungsgenossen etwas, dem man menschenfreundlich begegnen sollte, quod era demonstrandum!

        Da tut sich zwischen uns ein unüberbrückbarer Graben auf.

      • 6.1.4
        Ehrental

        Nicht Ideologien sondern Argumente sollen überzeugen. Da sind Sie halt vorbelastet und können eben nicht anders. Übrigens, wenn Sie schon den Lateiner raushauen – es heißt „quod erat demonstrandum“.

      • 6.1.5
        Martin Bauer

        Sie haben schon Recht! Ich bin vorbelastet, dank fast lebenslangem Kontakt mit Leuten die, von den Organen der SED geschult, auf die Menschen der BRD losgelassen wurden. Aus meiner Schul- und Unizeit kann ich ein Lied davon singen. Argumente sind denen völlig schnurz, vor allem die eines Selberdenkenden. Nur stereotypes Wiederkäuen abgedroschener Phrasen, bis der „Gegner“ ermüdet ist und sich einer fruchtbareren Tätigkeit zuwendet, als die Diskussion fortzuführen. In europäischen Nachbarländern sah es z.T. ähnlich aus.

        Leider ist diese Spezies noch immer nicht ausgestorben. In Deutschland sorgt DIE LINEKE dafür, in Spanien PODEMOS und in Griechenland sind sie sogar an der Macht! Der Impfstoff muss wohl erst noch erfunden werden, der die Menschheit gegen diese bösartigen Schädlinge immun macht.

        Auch mit „quod erat demonstrandum“ haben Sie Recht. Doch wenn man täglich in Deutsch, Englisch, Spanisch und Portugiesisch auf dem selben Computer schreibt, dann hat man in den neuen Auto-Korrektur Funktionen hartnäckige Gegner, zumal wenn man für nur drei Worte in eine fünfte Sprache wechselt, und muss Dinge gelegentlich drei, vier mal überschreiben, bis sie „unkorrigiert“ durchgehen. Auch das ermüdet.

      • 6.1.6
        Ehrental

        ob Podemos, Syriza, die Linke o.a.m.. sind allesamt eine Folge des Versagens der vor deren Entstehen in diesen Ländern herrschenden Verhältnisse durch die jeweiligen Regierungen. In Venezuela war es genau so. Diese Organisationen haben sich allesamt neu gegründet aufgrund der Tatsache dass die herrschenden Parteien versagt haben. Ich bin ein ziemlich unpolitischer Mensch und beobachte nur. Diese Fähigkeit geht Ihnen offensichtlich völlig ab.

      • 6.1.7
        Martin Bauer

        Mit dieser Aussage liegen Sie zu 100% falsch. Die 3 genannten Organisationen wurden ganz unabhängig von der aktuellen politischen Lage ihrer Umgebung gegründet und habe alle wesentlich ältere Wurzeln sowie zu tiefst menschenfeindliche und undemokratische Ziele. Lediglich Missstände in ihren Ländern, sowie grenzenlose Blödheit eines Teiles der wählenden Bevölkerung, hat es ihnen ermöglicht, in ihrem Land, bzw. in Thüringen, an die Macht zu kommen. Sie selber bestätigen dies weiter oben mit den Worten „…Das Volk rennt immer denjenigen hinterher von denen es sich die größten Vorteile verspricht.“ Darin waren die Linken schon immer Weltmeister. Aber selbst Frau Merkel sagte vor einigen Jahren: „Das Volk hat die falsche Meinung!“. Da ist schon etwas Wahres dran. Manchmal muss man einfach minderwertige Mehrheiten diskriminieren. General Patton sagte einst, „Wir verteidigen die Demokratie, wir praktizieren sie nicht!“ Aber zumeist ist der „gesunde Menschenverstand“ doch weiter verbreitet, als Politiker aller Couleurs wahr haben wollen, allen voran die linken. In Venezuela wird dies immer deutlicher. Auch die Griechen und Spanier werden noch lernen, dass man den Teufel nicht mit dem Beelzebub austreiben kann.

  7. 7
    Ehrental

    Ja Herr Bauer Sie haben ja zu 100% recht, wenn Sie auch zu 100% dabneben liegen. Aber dies zu erkennen lernen Sie auch noch. Die Ursachen für das Erstarken dieser Protestbewegungen ist die falsche Umverteilung von Vermögen. Ich weiss, sehr provokativ. Manche lernen es früher, manche nie.

    • 7.1
      Martin Bauer

      Wie „die falsche Umverteilung von Vermögen“ funktioniert, hat meine Familie schmerzlich erfahren müssen, als bei Kriegsende die Bolschewijken einfielen, was über die SED schliesslich zur LINKE führte. Und jetzt sehen wir es wieder an den Rothemden mit ihren $1500 Schuhen. Genau dieser Kommunistenschwachsinn geht uns allen hier auf den Sack!

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