Mexiko: Ungeklärtes Massensterben von Meeresschildkröten

tot

Mehr als 200 Kadaver von Schwarzen Suppenschildkröten (Tortuga negra) angeschwemmt (Foto: marselvaconservacion)
Datum: 07. Februar 2016
Uhrzeit: 12:12 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Mexiko)

Eine ressortübergreifende Arbeitsgruppe untersucht mögliche Ursachen des Massensterbens von Meeresschildkröten an den Stränden der mexikanischen Bundesstaaten Oaxaca (im Süden des Isthmus von Tehuantepec) und Guerrero (südlich der Hauptstadt an der Pazifikküste). Nach Angaben von Natalia Parra del Ángel, Direktorin des Naturschutzorganisation „MarSelva Conservación“, wurden mehr als 200 Kadaver von Schwarzen Suppenschildkröten (Tortuga negra) angeschwemmt.

Besonders aufgrund ihres Fleisches und ihrer Eier wurden die Schwarzen Suppenschildkröten intensiv bejagt, heute sind sie vom Aussterben bedroht und stehen durch das Washingtoner Artenschutzabkommen unter internationalem Schutz. Die Ernährung der Tiere ist vorwiegend vegetarisch und besteht aus verschiedenen Meeresalgen, daneben auch aus einigen Tieren. Den toten Tieren wurden Proben von Leber, Niere, Magen, Lunge, Blut und Gehirn entnommen, die Behörden sind beunruhigt.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.

Leider kein Kommentar vorhanden!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!