Mario Vargas Llosa: Demokratisierung des demagogischen Populismus in Lateinamerika

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Der peruanische Schriftsteller und Nobelpreisträger für Literatur: Jorge Mario Pedro Vargas Llosa (Foto: Llosa)
Datum: 06. März 2016
Uhrzeit: 14:19 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Der peruanische Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa hat die jüngste Niederlage des bolivianischen Präsidenten Evo Morales beim Referendum um eine vierte Amtszeit analysiert und als Teil einer Demokratisierung des demagogischen Populismus in Lateinamerika bezeichnet. „Die Niederlage von Evo Morales ist eine gute Sache für Bolivien und für die Kultur der Freiheit. Wir erleben aktuell eine Demokratisierung des demagogischen Populismus in Lateinamerika“, so der 79-jährige in einem Interview.

Als Beispiel für den Richtungswechsel in der Region nannte er den Sieg von Mauricio Macri bei den Präsidentschaftswahlen in Argentinien, den Verzicht des ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correa auf eine erneute Wiederwahl, die vernichtende Niederlage des Chavismus in Venezuela bei den Parlamentswahlen und das wirtschaftliche Scheitern der Regierung von Präsidentin Dilma Rousseff in Brasilien.

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  1. 1
    Martin Bauer

    Demagogischen Populismus kann man nur bedingt demokratisieren, weil diese Leute mit allen illegalen Mitteln um ihre Macht kämpfen. Auch in die Opposition gedrängt, bleiben sie kriminell, demokratie- und menschenfeindlich und arbeiten an einer neuen Gegebenheit, Diktatur, Terror, Mord und Raub fortzusetzen. Sie müssen weg von der Erdoberfläche.

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