Schiffskatastrophe: Gedenken an den Untergang der „brasilianischen Titanic“

sinken

Die "Prinz von Asturien" wurde in Schottland im Jahr 1913 erbaut (Foto: Reprodução/Blog Jeannis Platon)
Datum: 07. März 2016
Uhrzeit: 13:49 Uhr
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Autor: Redaktion
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Vor Santos an der brasilianischen Küste ist der spanische Luxusliner „Príncipe de Asturias“ vor 100 Jahren in dichtem Nebel auf einen Felsen aufgelaufen und innerhalb von nur fünf Minuten gesunken (5. März 2016). Bei der Katastrophe handelte es sich um eine der größten Tragödien in der Geschichte der spanischen Dampfschifffahrt, mindestens 445 Passagiere und Besatzungsmitglieder starben beim Untergang der „brasilianischen Titanic“. Eine Zeremonie zum Gedenken der Opfer fand am Samstagmorgen (Ortszeit) in der bedeutendsten Hafenstadt Lateinamerikas im Bundesstaat São Paulo statt.

Die „Prinz von Asturien“ wurde in Schottland im Jahr 1913 erbaut und war regelmäßig zwischen Barcelona, Cadiz, Las Palmas de Gran Canaria und Rio de Janeiro, Buenos Aires (Argentinien), Santos und Montevideo (Uruguay) im Einsatz. Bei ihrer sechsten und letzten Reise nach Südamerika kollidierte das Schiff mit einem Felsen vor der Ilhabela (rund 4 km vor dem Festland), der Schiffbruch ist bekannt als „Untergang der brasilianischen Titanic“.

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