Venezuela knipst das Licht aus: Zwangsurlaub wegen Stromknappheit

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Venezuela: Der Letzte macht das Licht aus (Foto: Archiv)
Datum: 27. April 2016
Uhrzeit: 11:43 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Venezuelas Regierung reagiert auf die seit Jahren anhaltende und inzwischen verschärfte Stromknappheit mit verschiedenen Radikalmaßnahmen. Für mindestens zwei Wochen arbeiten Staatsbedienstete nun nur noch am Montag und Dienstag, seit März dieses Jahres haben die fast drei Millionen Staatsbedienstete bereits an Freitagen frei. Schulen sollen künftig freitags ebenfalls geschlossen bleiben.

Die Opposition will den staatlich verordneten Zwangsurlaub nutzen und eine Unterschriftenaktion für das Abwahl-Referendum von Präsident Maduro nutzen. Die Angestellten des öffentlichen Dienstes dürften in den nächsten zwei Wochen vermehrt in den Warteschlangen vor den Supermärkten des Landes oder zuhause vor dem Fernsehapparat zu finden sein.

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  1. Na, so lange die „Grundversorgung“ mit mieser Werbung, Telenovelas und vor Allem mit „en contacto con maduro“ sichergestellt ist, kann ja gar nichts schief gehen. Ist so ähnlich und hat etwa die Wertigkeit, wie hiesig der ÖR.

  2. 2
    Marvin Scott

    Offenbar kann die Arbeit einer Woche auch in zwei Tagen erledigt werden. Also sollten auch nur 2 Tage bezahlt sein.

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