Brasilien: Ehemalige Präsidentschaftskandidatin fordert Neuwahlen

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Marina Silva nahm an einem Forum in São Luís teil (Foto: marinasilva.oficial)
Datum: 06. Juni 2016
Uhrzeit: 15:15 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Bei einem Besuch in der brasilianischen Bundeshauptstadt São Luís (Maranhão) hat sich am Sonntag (5.) die ehemalige Präsidentschaftskandidatin Maria Osmarina Marina Silva Vaz de Lima zur aktuellen Krise im größten Staat Lateinamerikas geäußert. Die Umweltschützerin und Ex-Ministerin für Umwelt unter der Regierung von Luiz Inácio Lula da Silva nahm an einem Forum zum Thema „Herausforderungen zur nachhaltigen Entwicklung in Brasilien“ teil und gab im Anschluss eine Pressekonferenz.

Silva übte dabei heftige Kritik an der Regierung Rousseff und Temer und forderte Neuwahlen. „PT und PMDP (Regierungsparteien) sind wie die Gesichter einer gleichen Medaille und können durchaus als siamesische Zwillinge bezeichnet werden. Gesichter wurden ausgetauscht – die alten Praktiken allerdings beibehalten. Es ist deshalb unbedingt notwendig, dass der Oberste Wahlgerichtshof die Lage aktualisiert und priorisiert. Sobald das Prozedere um Rousseff beendet ist, braucht das Land Neuwahlen. Die Bevölkerung muss ihr Recht bekommen, ein neues Staatsoberhaupt zu wählen“, so die tief im Amazonas-Gebiet geborene Marina Silva.

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