Venezuela: Kriminelles Regime lehnt Spende für Hepatitis-C-Behandlungen ab

alves

Alves ist Botschafter für "Tour n' Cure" - ein Programm, das sich für eine Welt ohne Hepatitis C einsetzt (Foto: tourncure)
Datum: 18. August 2016
Uhrzeit: 17:00 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Jahrelanges Missmanagement der regierenden Sozialisten hat das südamerikanische Land Venezuela zugrunde gerichtet. Offizielle Zahlen über das Ausmaß des Hungers veröffentlicht das Regime nicht, landesweites Plündern von Geschäften ist Realität im einst reichsten Land Lateinamerikas. Präsident Nicolás Maduro und seine Helfershelfer versuchen die Krise zu leugnen, die Menschenrechtsorganisation „Human Rights Watch“ bezeichnet dieses Verhalten als kriminell. Am Donnerstag (18.) gab der brasilianische Fußballstar Dani Alves bekannt, dass das venezolanische Regime seine Spende zur Behandlung von Hepatitis-C-Erkrankten abgelehnt hat.

Alves ist Botschafter für „Tour n‘ Cure“ – ein Programm, das sich für eine Welt ohne Hepatitis C einsetzt. Der ehemalige Rechtsverteidiger des FC Barcelona ist bereits für die Behandlung von 300 Patienten in Bolivien aufgekommen, im Frühjahr dieses Jahres bezahlte er rund 1.000 Behandlungen von Erkrankten aus Spanien und Brasilien. Eine Therapie kostet rund 2.000 Dollar, politische Motive spielen für Alves keine Rolle. „Wir haben das venezolanische Ministerium für Gesundheit und das Nationale Institut für Hygiene kontaktiert – aber niemand hat die Spende akzeptiert“ , klagt Alves.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Gringo

    Einen Esel kann man nur durch Schläge bändigen!!!!!!!!!

    • Nun ist aber gerade der Esel dafür bekannt, dass er sich lieber totschlagen lässt, allzu gehorchen, wenn ihm nicht danach ist. Maduro ist aus diesem Holz nicht geschnitzt, die weiche Schwabbelbacke!

  2. 2
    Don Ewaldo

    Wann wird es möglich sein,diese kriminelle Bande,in erster Linie die CUBANER,zum Teufel zu jagen,zu beachten,URSACHE und WIRKUNG,von wem,bzw. von was sollen sich die Insulaner über Wasser halten.es wird sich nichts ändern.in Venezuela es wird nie Ruhe geben,man sehe das Castro System,die Totale Unterdrückung,wird auch nie ein Ende nehmen,getreu, „Zuckerbrot und Peitsche,nur haben auch die Cubaner weniger zu verlieren und haben sich ans Elend gewöhnen müssen.Die Elite lebt ja auch ganz gut,getreu dem Slogan : Ist der Ruf schon mal ruiniert,lebt sich ganz ungeniert .

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!