Naturkundemuseum Potsdam zeigt Geschenk von Fidel Castro

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Das Kuba-Krokodil von Werner Lamberz (v.l.): Dr. Dirk Berger (Ausstellungs- und Sammlungskonservator), Christian Blumenstein (Präparator) und Dr. Jobst Pfaender (stellvertretender Direktor) Foto: Landeshauptstadt Potsdam/Anne Vierling
Datum: 09. September 2016
Uhrzeit: 15:07 Uhr
Ressorts: Kuba, Kultur & Medien
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Im Zeichen der Jahreskampagne der Landeshauptstadt Potsdam „Hinter den Kulissen“ zeigt das Naturkundemuseum Potsdam ab sofort ein Wissenschaftsschaufenster mit besonderen Präparaten aus seinen Sammlungen. Im Erdgeschoss werden auf zwölf Quadratmetern Einblicke in die zoologischen Sammlungen des Museums gegeben. Sieben zweisprachige Tafeln stellen die Sammlungen vor und geben Hintergrundgeschichten zu ganz besonderen Präparaten des Museums. Erstmals werden dabei das Krokodil des ehemaligen SED-Politbüro-Mitglieds Werner Lamberz – ein Geschenk des damaligen Präsidenten Kubas, Fidel Castro – die Brandenburger Wölfin sowie die Paradiesvögel der ehemaligen Pädagogischen Hochschule Potsdam öffentlich ausgestellt. Das Wissenschaftsschaufenster wird bis Ende März 2017 zu sehen sein.

Im Naturkundemuseum Potsdam bildet die zoologische Sammlung mit mehr als 370.000 Objekten den Sammlungsschwerpunkt. Nicht alle Tiere des Museums werden aufwendig präpariert, lebensecht aufgestellt oder in den Ausstellungen gezeigt. Die Mehrzahl der Präparate verbirgt sich in den Sammlungsdepots hinter den Kulissen. Eintreffenden Totfunde sowie Übergaben, Ankäufe oder Schenkungen werden als Trockenpräparate, Skelette, Felle, Bälge oder in Konservierungsflüssigkeiten im Museum aufbewahrt und gesammelt. Dieser Teil gehört zur wissenschaftlichen Sammlung des Hauses und wird nach entsprechenden Kriterien platzsparend aufbewahrt. Die Sammlungsobjekte stehen auch für spätere Forschungsarbeiten zur Verfügung. Das Ziel der Sammlungen ist es, ein flächendeckendes Abbild der Naturausstattung des Landes Brandenburgs zu erhalten.

Besucherinnen und Besucher des Wissenschaftsschaufensters erfahren, welche Sammlungen sich in den Depots des Museums verbergen und auf welche Weise sie sich seit 1954 Jahr für
Jahr erweitern. Denn die Sammlungen wachsen jährlich durch eigene Forschungsarbeiten, sowie durch die Zusammenarbeit mit Naturschutzverbänden, Behörden, privaten Sammlern, wissenschaftlichen Einrichtungen, Universitäten und Schulen.

Der Diplom-Biologe Dr. Dirk Berger, Sammlungs- und Ausstellungskonservator im Naturkundemuseum Potsdam, gibt in der „Thematischen Sonntagsführung“ am 11. September um 14 Uhr interessante Hintergrundinformationen zu den Sammlungen des Naturkundemuseums Potsdam. Er führt in das neue Wissenschaftsfernster und gewährt Gästen einen Blick in die Depots des Museum. Der Teilnahmebeitrag für die „Thematische Sonntagsführung“ beträgt für Erwachsene 6 Euro. Kinder und Jugendliche bezahlen 4 Euro, der Museumseintritt ist darin bereits enthalten. Das Naturkundemuseum Potsdam in der Breiten Straße 13 ist mit dem Bus 606, Haltestelle Naturkundemuseum, gut erreichbar. Interessierte, gern auch Gruppen, können sich vorab unter der Telefonnummer 0331 289-6707 anmelden.

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