Leopoldo López: Nachricht an das Volk von Venezuela

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Lilian Tintori, Ehefrau des in Venezuela inhaftierten Oppositionspolitiker Leopoldo López (Foto: Tintori)
Datum: 08. Mai 2017
Uhrzeit: 11:48 Uhr
Leserecho: 9 Kommentare
Autor: Redaktion
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Nach 35 Tagen Isolationshaft ist Lilian Tintori, Ehefrau des in Venezuela inhaftierten Oppositionspolitikers Leopoldo López, ein Besuch des politischen Gefangenen im Militärgefängnis in Ramo Verde genehmigt worden. Oppositionsanhänger hatten zuvor das Gerücht verbreitet, López sei wegen einer Vergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Nach Angaben von Tintori hat López die venezolanische Bevölkerung zu weiteren Protesten gegen das Regime aufgerufen.

„Die Diktatur wird niemals meinen Willen brechen und niemals mein Gehorsam erhalten. Mit dem gleichen Geist aller Venezolaner kämpfe ich für den Widerstand. Sie (Regierung) können Millionen nicht mehr aufhalten und das venezolanische Volk wird nicht nachgeben, bis die Freiheit erreicht ist. Wir fordern die Öffnung eines humanitären Kanal, die Freilassung aller politischen Gefangenen, die Achtung der Nationalversammlung und allgemeine Wahlen im Jahr 2017. Ich fordere die Soldaten der Bolivarischen Nationalen Streitkräfte dazu auf, dem Regime nicht zu gehorchen und die Bevölkerung nicht weiter zu unterdrücken. Soldaten, wenn Sie dem Bolivarischen Geist treu ergeben sind, dann erinnere ich Sie daran: Verflucht ist der Soldat, der seine Waffe gegen das eigene Volk erhebt. Die Verfassung und das Volk wird Sie schützen, wenn Sie sich gegen die illegalen und ungerechten Aufträge entscheiden. Die überwiegende Mehrheit von Ihnen ist gegen die Diktatur“, so López nach Angaben von Tintori.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Alexandro

    Lieber Leopoldo, ich habe grossen Respekt vor Dir und Deiner Frau und ich hoffe das der Papst in Rom euch beide in seine täglichen Gebete einschliesst und dem Drogenhändler aus dem Miraflores endlich in aller Öffentlichkeit die Meinung geigt, eine klare Stellung wäre für die Katholische Bevölkerung von Südamerika ein Fingerzeig

    • 1.1
      traga nikel

      ich hoffe das der Papst in Rom euch beide in seine täglichen Gebete einschliesst !!!!!! Das ist ein sehr frommer Wunsch.
      bevor dieser kommunistische Tango Tänzer aus Argentinien ein Gebet für die Familie Lopez spricht bindet dieser lieber seinen kommunistischen Freund MADBURO in seine täglichen Gebete ein.

    • 1.2
      Miguel-Ito

      Leopoldo!!! RESPECTO / FELIZ / FUERZA y LIBERTAD!!!!!! Todavía espero para una intervención de la Iglesia / el Vaticano! Saludos para ti y tu familia!

      P.S.: Alexandro, den Rest wünsche ich mir genauso!!! Den Kommentar von „traga nikel“ halte ich zum jetzigen Moment für absolut „unproduktiv“ und „geschmacklos“!!!! Ich bin kein Anhänger der katholischen Kirche, denke aber wie Sie, dass „hier“ eine Menge erreicht werden könnte!!!!!
      In Europa beklagt die Kirche einen rapiden Verlust „seiner Schäfchen“! Mich wundert es nicht! Aber DORT, wo der katholische Glaube noch überwiegend fest verankert ist, fehlt das Engagement fast vollständig! Eine klare Stellungnahme seitens des Papstes und ein Vorhandensein des Klerus auf der Straße ist m.E. längst überfällig!!!

      • 1.2.1
        traga nikel

        Eine klare Stellungnahme seitens des Papstes und ein Vorhandensein des Klerus auf der Straße ist m.E. längst überfällig!!!
        Miguel-Ito und warum wohl kommt vom Tango Tänzer keine Stellungsnahme ???
        Im übrigen finde ich meinen Beitrag weder geschmacklos noch unproduktiv !!!
        Wenn einige Leute die Wahrheit nicht ertragen können so ist das leider nicht meine Schuld.

    • Ich versteh das Theater um den Papst nicht. Der Vatikan hat sich doch schon wiederholt eingemischt und immer nur für Frieden, Versöhnung und sinnloses Gelaber plädiert. Dabei ist die Bibel doch ganz klar mit der Vorgabe:
      „Weh denen, die Böses gut und Gutes böse heißen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen!“

      • 1.3.1
        Miguel-Ito

        Moin Herr Bauer, wie Sie selbst wissen, ist „Glaube“ immer eine Auslegungssache!
        Das Nachfolgende stammt aus einem „internet-blog“ und zitiert einen „coolen Spruch“ aus dem Kultfilm „Pulp Fition“: Alles nachfolgende entstammt dem „blog“:>>>>>>> Aber, verdammt, es passt!!!!
        ……………………………………………………………………………………………………………………………………..
        Was steht wirklich in der Bibel??

        Das von Jules Winnfield benutzte Zitat läßt sich tatsächlich in der Bibel wiederfinden, jedoch wurde es stark mit anderen Bibelstellen erweitert und um zusätzliche Inhalte ergänzt. Hier ist der in der Bibel auffindbare Text:

        Der Pfad der Gerechten (Psalm 1,6; 23,3; 37,5; Sprüche 2,20) ist gesäumt von Freveleien der Selbstsüchtigen und der Tyrannei der Verworfenen (Psalm 52, 3; 53, 2 u. 6; 71). Gesegnet sei, der im Namen der Barmherzigkeit die Schwachen (Sprüche 14, 21) durch das Tal der Dunkelheit (Psalm 23, 4) geleitet, denn er ist der wahre Hüter seines Bruders (Genesis 4, 9) und der Retter der verlorenen Kinder (Psalm 79, 11; 102, 21; Jeremia 3, 14 u. 22) [vgl. auch Hesekiel 34, 16; Matthäus 15, 24; 18, 11; Lukas 15, 24] … Ich will bittere Rache an denen üben, die da versuchen, meine Brüder zu vernichten (vgl. Deuteronomium 32, 40ff.), und sie mit Grimm strafen, dass sie erfahren sollen, dass ich der Herr bin, wenn ich Vergeltung an ihnen übe (Hesekiel 25, 17).

        !

      • 1.3.2
        Martin Bauer

        Da steht was von Rache, strafen, Vergeltung. Nichts davon ist mein Ding. Das bringt die Menschheit nicht weiter. Ich bin dafür, die Quelle eines Übels zu entfernen. Und zwar nachhaltig. Das ist Notwehr und damit ethisch und juristisch gerechtfertigt.

        Einfaches Beispiel aus dem Alltag: Einen Mosquito, der mich gestochen hat oder im Begriff ist, dies zu tun, mach ich platt, aus die Maus! Aber ich lasse mich nicht zu Gedanken an Rache, Strafe, Vergeltung hinreissen.

        Konfuzius schreibt hierzu: „Das Wasser haftet nicht an den Bergen, die Rache nicht an einem großen Herzen!“, der griechische Philosoph, Diogenes von Sinope: „An seinen Feinden rächt man sich am besten dadurch, daß man besser wird als sie.“ und sein englischer Kollege, Sir Francis von Verulam Bacon: „Wer auf Rache sinnt, der reißt seine eigenen Wunden auf. Sie würden heilen, wenn er es nicht täte.“

  2. „Oppositionsanhänger hatten zuvor das Gerücht verbreitet, López sei wegen einer Vergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert worden“ – Ja, das wurde sogar in einer Twitter Meldung von U.S. Senator Marco Rubio bestätigt.

    • 2.1
      Miguel-Ito

      Und somit schaden sie der „Sache“, sowie sich selbst! Unverständlich! Scheiss – HOAX !

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