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Grauenhafter Femizid in Peru: Lebenslange Haftstrafe für Täter gefordert

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Nach neun Tagen Überlebenskampf und drei Operation starb das Opfer in der Nacht auf Montag (9.) an Atemstillstand (Foto: Difusión)
Datum: 09. Juli 2018
Uhrzeit: 11:18 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Im südamerikanischen Land Peru wird alle zwei Tage eine Frau von ihrem Partner getötet. Nach offiziellen Angaben wurden in den ersten drei Monaten dieses Jahres 32 Fälle von Femizid registriert. In den meisten Fällen werden diese Morde wegen Eifersucht seitens des Partners, des Ex-Partners oder eines Verwandten begangen (47%) oder weil das Opfer sich entschieden hat, sich zu trennen (13%). Ein neuer grausamer Mord sorgt für landesweite Empörung, lebenslange Haftstrafe wird für den Täter gefordert.

Juana Mendoza wurde Opfer sexistischer Gewalt. Während sie am Freitag (29. Juni) Essen an der Tür ihres Hauses in Cajamarca verkaufte, wurde sie von ihrem eifersüchtigen Ex-Schwager mit Benzin übersprüht und angezündet. Nach neun Tagen Überlebenskampf und drei Operation starb sie in der Nacht auf Montag (9.) an Atemstillstand. Achtzig Prozent ihres Körpers waren verbrannt. „Wir bedauern den Tod von Juana Mendoza, wir verurteilen den Feminizid und fordern maximale Strafe für ihren Aggressor“, so das Ministerium für Frauen und gefährdete Bevölkerungsgruppen (MIMP).

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