Proteste in Peru: 300 Touristen aus Europa gestrandet

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Datum: 27. Mai 2011
Uhrzeit: 17:50 Uhr
Ressorts: Peru, Welt & Reisen
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Grenzverkehr kam teilweise zu erliegen

Durch die seit Tagen anhaltenden Proteste im Südosten Perus, verbunden mit Demonstration und Straßenblockaden, sind mehrere hundert Touristen aus Europa gestrandet. Die Urlauber bereisten die Region von Puno, am Ufer des Titicaca-Sees im Süden des Landes. Nach Angaben der Behörden mussten 220 von ihnen auf dem Landweg nach Cusco, Arequipa und Lima evakuiert werden.

Tausende aufgebrachte Bürger blockierten die Straße nach Bolivien, der Grenzverkehr kam teilweise zum erliegen. Die aufgebrachten Demonstranten, die unter anderem gegen den starken Ausbau peruanischer Minen protestieren, versperrten zudem den Zufahrtsweg zum „Inca Manco Capac International Airport“ in Juliaca, den einzigen Flughafen in der Provinz und ließen niemanden passieren. Lokale Radiostationen berichteten, das in weiten Teilen der Region Schulen und Geschäfte geschlossen sind.

StepMap-Karte StepMap

Puno ist Endstation der Peruanischen Südbahn (Ferrocarril del Sur) von Matarani mit Verbindung nach Cusco. Der Linienverkehr auf der Bahnstrecke nach Arequipa wird durch Touristikzüge aufrechterhalten, die montags, mittwochs und samstags jeweils früh morgens den Bahnhof verlassen. Der Nahverkehr mit Zügen wurde zugunsten der bequemeren und schnelleren (Fern-)Buslinien 1999 eingestellt. Zahlreiche Fernbuslinien verbinden Puno mit dem Rest des Landes.

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