Twitter und Facebook in Zeiten von Katastrophen

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Datum: 16. Januar 2010
Uhrzeit: 09:13 Uhr
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Autor: Redaktion
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Das verheerende Erdbeben in Haiti zerstörte in Bruchteilen von Sekunden die traditionellen Kommunikationskanäle. Dank der neuen Technologie erkannte die Welt sofort das Ausmaß der Katastrophe. Das Internet wurde zur wichtigsten Kommunikations-Verbindung zwischen Haiti und der Außenwelt.

Bereits nach kurzer Zeit gingen die ersten Bilder der verwüsteten Stadt Port au Prince um die Welt und einige Haitianer fingen an, mit ihren Freunden und Verwandten im Ausland zu kommunizieren.

Kurz nach dem Erdbeben wurden die sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook mit Nachrichten über die Katastrophe überschwemmt. Laut Berichten der Netzwerke erhielt der Suchbegriff „Haiti“ rund 1.500 Updates pro Minute.

Die traurige Wahrheit ist, dass nur sehr wenige Menschen in Haiti die Mittel haben um über das Internet zu kommunizieren. Nach Schätzungen der Weltbank hatten nur 10% der Haitianer Zugang zum Internet- vor dem Erdbeben. Dennoch hat das Netzwerk einen enormen Einfluss und dient nicht nur als ein Mittel der Kommunikation mit den Rettungskräften, sondern wird auch als Instrument zur Mittelbeschaffung für die Hilfe in Haiti verwendet.

Dank den Benutzern von Facebook, Twitter und YouTube ist es gelungen, via Handy Spenden von US $ 35 Millionen für das amerikanische Rote Kreuz zu erzielen. Ärzte ohne Grenzen benutzten Twitter um Freiwillige zu rekrutieren.

Aber nicht nur auf der Erde hilft die Technologie dabei die Katastrophe in Haiti zu mildern. Die Flotte der Satelliten im Orbit wurde zusammengeschaltet um ihre Dienste zur Organisation der Hilfskraefte zu bündeln.

Die ersten Karten, die wir von den verwüsteten Straßen von Haiti sahen, wurden von diesen Satelliten erzeugt, mit Bildern, die 24 Stunden nach dem Erdbeben bereits das ganze Ausmass der gewaltigen Katastrophe vermittelten.

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