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25. Juni 2011 - 14:05h | Aktualisiert: 25. Juni 2011 - 14:08h

Peru: Touristisches Image in Puno schwer beschädigt

70 Prozent Rückgang der Besucher

Die anhaltenden Proteste und blutigen Zusammenstösse in der peruanischen Region Puno, welche nach jüngsten Berichten mindestens sechs Menschen das Leben gekostet haben, führten zu einem Rückgang von 70 Prozent der Besucher. Die Tourismusbehörden befürchten, dass das touristische Image die nächsten zwei Jahre unter den Vorfällen zu leiden hat.

Bei Auseinandersetzungen zwischen Hunderten von Menschen und der Nationalen Polizei sind in Juliaca, im Süden des südamerikanischen Anden-Staates Peru, mindestens sechs Menschen getötet worden. Nach Berichten von Augenzeugen unterdrückte die Polizei, verstärkt durch Truppen der peruanischen Armee, Massenproteste auf dem Inca Manco Capac International Airport mit Schüssen, mehreren Opfern soll in den Kopf geschossen worden sein.

Puno ist ein bei Touristen beliebter Ausgangspunkt für Ausflüge zu den Inseln im Titicaca-See und anderen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. Der Nationalpark Titicaca umfasst ein weites Schilfgebiet vor Puno. Bootsführungen zeigen Besuchern die Naturschönheit des Sees.

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