Bolivien: Morales entschuldigt sich bei jüdischer Gemeinde von Argentinien

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Datum: 01. Juli 2011
Uhrzeit: 17:31 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Präsident zeigt Demut

Der bolivianische Präsident Evo Morales hat sich bei der jüdischen Gemeinde von Argentinien für die Einladung des iranischen Verteidigungsminister Ahmad Vahidi entschuldigt. Vahidi wird vorgeworfen, als ehemaliger Kommandeur der Al-Quds-Einheit Drahtzieher eines Anschlags auf das jüdische Gemeindezentrum (Asociación Mutual Israelita Argentina, AMIA) in Buenos Aires gewesen zu sein, dem im Jahr 1994 insgesamt 85 Menschen zum Opfer fielen. Laut Morales war die Einladung durch „Unerfahrenheit“ und einen „internen Kommunikatiosfehler“ der bolivianischen Regierung zustande gekommen.

„Ich muss zugeben, dass dies falsch war und zeige Demut. Ich entschuldige mich bei der jüdischen Gemeinde und der ganzen argentinischen Gesellschaft“, so Morales während einer Pressekonferenz im Regierungspalast der argentinischen Regierung, Casa Rosada (Rosa Haus).

Auf Einladung des bolivianischen Verteidigungsministeriums hatte Vahidi an einer Zeremonie in einer Flugschule für Militärpiloten in Santa Cruz de la Sierra teilgenommen. Dabei war er auch  vom bolivianischen Präsidenten Evo Morales begrüsst worden. Nach Protesten aus Argentinien wurde der von Interpol mit einem internationalen Haftbefehl gesuchte Brigade-General ausgewiesen.

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