Venezuela: Wirtschaft wächst um 5,6 Prozent

venezuela

Datum: 18. Mai 2012
Uhrzeit: 03:41 Uhr
Leserecho: 19 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Importe stiegen um 48,5%

Fünf Monate vor den Präsidentschaftswahlen ist die venezolanische Wirtschaft um 5,6% gewachsen (1. Quartal 2012). Dies teilte am Donnerstag (17.) Jorge Giordani, Minister für Planung und Finanzen und der Präsident der Zentralbank von Venezuela (BCV), Nelson Merentes, mit. Die Einfuhren in das südamerikanische Land stiegen in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres um 48,5%.

Gordani betonte, dass dieses Ergebnis den Trend des nationale Wirtschaftswachstum belege. „Mit diesen Daten tritt Venezuela in eine neue Phase des Wachstums“, so der Minister. „Während sich in den Vereinigten Staaten und Europa die Wirtschaftskrise verschärft, weist unsere Land eine steigende Wirtschaftsleistung aus“, zeigte er sich überzeugt.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    alexandro

    logisch, die Menschen müßen ernährt werden. Die verstaatlichten Hatos können die eigene Bevölkerung nicht versorgen,also müßen Nahrungsmittel importiert werden. Toller Wirtschaftsaufschwung!

  2. 2
    Annaconda

    ja jedesmal wenn die Errungenschaften dieser Regierung verkündigt werden,sowie wenn man sich die Propagandasendungen anschauen muss(da sie in allen Fernsehsendern übertragen werden müssen) frage ich mich hinterher ,ob ich einen Psychater brauche.Die Realität ist immer das grasse Gegenteil.Wer ist hier nun schizophren und leidet unter Distorsionen der Wirklichkeit.(erinnert mich an Bölls :Nicht nur zur Weihnachtszeit)

    • 2.1
      peterweber

      Da wurstel sie nach langer Zeit eine 15 Meter kleine Brücke hin. Wursteln, weil sie bereit nach ein paar Wochen bereit repariert werden musste.

      Ein grosse Tafel verkündet:

      Diese Brücke wurde bezahlt aus dem Konto des Presidenten und kostete 112.000.000 Mio. Bolivares Fuerte !

      Fachkundige Leute aus Europa haben mir versichert, dass man für so eine Brücke im teuren Europa maximal 2,5 Mio.$ ausgeben würde.

      Die Rechnung der Regierungsleute: Sie haben dazu nur gerade mal
      112.000.000 : 4,3 = 26.000.000 $ vom so armen Presidentenkonto abgebucht.

      Dass dieses Geld dem Volk gehört und mit ihm seriöser umgegangen werden sollte, davon steht nichts geschrieben……..

      Und das ist nur ein klitzekleines Müsterchen wie Geld veruntreut wird.
      Man bläst die Kosten für jede kleinste Leistung für das Volk auf das 10 fache auf und lässt 90% davon seinen Parteifreunden zukommen.

      Auch so kann man die Wirtschaft wachsen lassen !

  3. 3
    albert hasenstab

    DIESES VERLOGENE PACK !ALLES WAS DENEN AUS DEM MUND KOMMT IST LÜGE :

  4. 4
    Der Bettler

    Ist ja unglaublich,die saugen sich da Fantasiezahlen aus den Fingern,daß
    einem schwindlig wird.Wie können die Importe um 48.5 % steigen,wenn
    sowieso schon seit den Verstaatlichungen über 80 % importiert werden?
    Bei jeder Lohnerhöhung von 15 %,steigen die Preise um 30 %.Die
    Inflation geht ins Unendliche,das Geld ist nichts mehr wert.Für 100 Bolis
    bekommt man gerade mal 2 l Saft,3 l Cola und 2 kl.Packungen Kekse.Das sind umgerechnet 18 € Träumt mal schön weiter ihr Holzköpfe,und ver-
    arscht das Volk weiterhin.

  5. 5
    Annaconda

    hallo,dass ist ja genau der wunde Punkt,die Venezolaner lassen sich verarschen….kaum einer ist fix im Kopfrechnen und somit merken viele nicht,dass die Rechnung nicht aufgeht

    • 5.1
      Ramon

      Hallo, aber die deutsche, die sind fix im Kopfrechnen und lassen sind nicht so verarschen wie die dumme Venezolaner. Was für ein Pack!

  6. 6
    PATRIOT

    das Problem ist wohl eher die unglaubliche Ignoranz und der Egoismus…und das ist nicht nur bei den ärmeren Schichten der Fall, die Oberschicht ist da auch nicht gerade unterepresentiert…

    Die Hirn hatten, sind ja eh schon weg; Die ihr Land lieben, bleiben noch um die nächste Wahl abzuwarten, da ich aber fest annehme, das diese Wahlen eh schon entschieden sind, werden wohl eine weitere Million das Land auf dem schnellsten Weg verlassen. Wer dann noch hier arbeiten soll? Selbst die hervorragend ausgebildeten und motivierten Kubaner haben das Problem der mangelnden Produktivität, aber das ist noch gar nichts, was auf dieses Land noch zukommen wird.

    Ab Oktober 2012 hat niemand mehr Bock überhaupt ne Schaufel in die Hand zu nehmen, und ich freu mich jetzt schon auf die Gesichter, bei einer zukünftigen Inflationsrate von +/-50%…es kann aber auch mehr werden…

    • 6.1
      Martin Bauer

      Ein „hervorragend ausgebildeter und motivierter Kubaner“ ist mir in all meinen Jahren in Venezuela noch nicht über den Weg gelaufen. Die anständigen Kubaner, die nach Venezuela verliehen wurden, sind längst über die Grenze abgehauen. Was blieb sind aufgeblasene, arrogante Taugenichtse, die sich hier als Herren von regierungs Gnaden aufführen.

  7. 7
    hugo

    sämtlichen negativen nachrichten aus venezuela wird sofort geglaubt, auch wenn sie aus denselben quellen kommen. nur positive nachrichten werden sofort in zweifel gezogen. offensichtlich müssen einige ihren frust irgendwie abreagieren. wenn es gut tut, nur zu.

  8. 8
    Annaconda

    Hallo,Ramon,ich habe nicht gesagt,dass die Venezolaner dumm sind!Les den Kommentar genau!Sie sind ALLGEMEIN schlecht im Kopfrechnen und haben eine grössere Schwäche sich manipulieren zu lassen.Und Hugo,wir beziehen unsere Information nicht aus irgendwelchen Quellen,unsere beste Quelle ist die gelebte Realität ohne Scheuklappen.Und das Vokabular PACK,finde ich sehr desqualifizierend und lehne das auch ab,das entspricht mehr dem Stil dieser Regierung alle kritischen Stimmen in einen Topf zu schmeissen und alle Andersdenkenden als moscas,chiripas etc.abzustempeln.Hört mal nur die Reden von Herrn Chavez an,dann wisst ihr was man Verborrea nennt.

  9. 9
    hugo

    die meldung war – venezuela hat ein wirtschaftswachstum von 5,6% – frage: wie hoch ist das wirtschaftswachstum aus der quelle „der gelebten realität ohne scheuklappen?“ sicherlich kann man alles in frage stellen. allerdings müsste man dann den gegenbeweis antreten. allgemeinplätzchen im pluralis majestatis werden der sache nicht gerecht.

  10. 10
    Martin Bauer

    Wenn um mich herum ganz unübersehbar alles schlechter wird, und Menschen aus allen Teilen des Landes das Gleiche berichten, die Regierung aber behauptet, es würde besser… dann soll ich meine Klappe halten, ohne Beweise? Kann ja wohl nicht sein!

    Es ist bekannt, dass die Regierungen für sämliche Statistiken, die Bezug zur Währung haben, ihren will kürlich festgesetzten Phantasie Wechselkurs von 4,30 BsF/$ zugrunde legt. Was in BsF für jeden Venezolaner gallopierende Inflation ist, rechnen die in Dollar um und nenne es Wachstum.

    Nur mal zum Wachwerden, die Wechselkurse des Parallelo von heute:
    US Dollar auf der Strasse in bar: 9.80 Bsf
    Euro auf der Strasse in bar: 12,51 Bsf

    Dies sind Kurse von illegalen Profiwechslern, die horrende Gebühren einsacken, da sie hohe Geld- und Gefängnisstrafden riskieren, genau wie ihre Kunden. Die reale Kaufkraft des Bolovar Fuerte spiegelt der Euro Mittelkurs des Parallelo, ohne Händlerspanne, wieder: Und der steht bei
    18,69 BsF/$EURO
    In Worten: ACHTZEHN Bolivares Fuertes, NEUNUNDSECHSZIG Centimos, für EINEN einzigen Euro!

    Wenn die „Leistungen“ und „Errungenschaften“ der Regierung zu diesem Kurs bewertet, erhät man realistische Ergebnisse.

  11. 11
    Annaconda

    Danke Herr Bauer für die Unterstützung.Ja ich frage mich ob es überhaupt einen Sinn hat,auf Leute einzugehen,welche ein korruptes,autoritäres Militärregime unterstützen.Hugo(der aus Sabaneta?)lebst du auf dem Mond,wahrscheinlich eher auf dem Mars(stammen da nicht auch Hugo,s Anhänger her???)

    • 11.1
      Martin Bauer

      „Ja ich frage mich ob es überhaupt einen Sinn hat,auf Leute einzugehen,welche ein korruptes,autoritäres Militärregime unterstützen…“
      Der Illusion, solchen Leuten auf der Ebene einer konstruktiven Diskussion zu begegnen, darf man sich nicht hingeben. Sie sind entweder willenlos der Propaganda der Links Partei erlegen, oder werden von dieser bezahlt. Man sollte ihnen aber nicht unwidersprochen den Kommentarraum überlassen. Am Ende könnte sonst der Eindruck entstehen, deren „Meinungen“ seien in irgend einer Form repräsentativ für eine signifikante Bevölkerungsschicht.

  12. 12
    hugo

    niemand unterstützt ein autoritäres militärregime. ich stellte eine simple frage. als antwort bekam ich altbekannte stereotypen. dass es in einem land, in dem die währung nicht frei handelbar ist einen schwarzmarkt mit all seinen verwerfungen gibt ist bekannt. nicht nur in venezuela während chavez, sondern auch vor chavez und in allen anderen ländern wo derartige zustände herrschen. die armut in venezuela war doch nicht von chavez verursacht. was hat er denn vorgefunden bei seinem amtsantritt? offensichtlich haben einige foristen ein sehr kurzes gedächtnis. natürlich gibt es fehlentwicklungen und korruption und vetterleswirtschaft in venezuela. wo gibt es das nicht? man sehe mal nur nach griechenland, in die wiege der demokratie!!!! man kann ja nur hoffen,dass es bald einen regierungswechsel in venzuela gibt, dann können die neunen „machthaber“ ja beweisen, was sie für das volk zu dessen vorteil tun werden. vielleicht wechseln sie ja dann das volk aus.

  13. 13
    Annaconda

    hallo Hugo,apropo stereotypischen Anworten.Wenn man nicht einverstanden ist mit einem korrupten Militärregime,heisst das noch lange nicht dass man mit den früheren Regierungen sympathisiert hat.Weit gefehlt!Das ist immer dieselbe Gleichung.Der Feind meines Feindes ist nicht automatisch mein Freund!!!!Das ist mir zu einfach und Klischeehaft.Hier muss ein radikales Umdenken stattfinden um die enorme Ungleichheit zwischen den einzelnen Bevölkerungsschichten zu nivelieren.Wegen eben diesen Hoffnungen auf soziale Gerechtigkeit und dem Wechsel zu einer pluralistischen und nicht rentitischen Wirtschaft ist Chavez gewählt worden.Aber seine Mannschaft hat Venezuela noch mehr zentralisiert und zu 99% von der Erdölrendite abhängig gemacht und eine neue superreiche Oberschicht geschaffen(Parteifunktionäre,Minister etc.)und damit versagt.Nicht zu erwähnen die enorme Korruption(da übertreffen sie alle vorherigen Regierungen).Auch die Kriminalität hat beinahe irreale Ausmasse angenommen,ich bin jetzt seit 1978 in Venezuela,aber glaube mir die Veränderungen waren leider nicht zum besseren.Hoffen wir auf eine Zukunft,welche Alternativen zu den bisherigen Regierungen darstellt.

  14. 14
    Der Bettler

    Muß Hugo noch mitteilen,daß ich vor Chavez meine Bolis mit Kreditkarte
    von der Bank geholt habe,weil es sich für ein paar Bolis nicht lohnte,bei
    Schwarzmarkthändlern auf der Straße zu tauschen,und beschissen zu werden.Der Dollar war nicht festgeschrieben,und wurde je nach Tageskurs
    ausbezahlt.DM wurden nicht akzeptiert.Damals bin ich mit 300.000.- alten
    Bolis im Monat ausgekommen.Jetzt brauche ich 5000.- neue im Monat.
    Und da willst Du mir was von Wirtschaftsaufschwung erzählen.
    Medikamente sind uferlos gestiegen.Muß Blutdrucktabletten und wegen
    Entfernung der Schilddrüse Thyrox 150 nehmen.Kann ich mir hier nicht
    leisten,und nehme sie mir immer für 9-10 Monate von zu Hause mit.
    Vor 2 Monaten bin ich nach einem Knöchel und Wadenbeinbruch hier
    operiert worden.Habe 40.000.-Bolis Vorkasse geleistet,weil ich sonst gar
    nicht behandelt worden wäre.Jeden Tupfer,jede Spritze,jede Infusion,wird
    auf die Rechnung gesetzt.War in einer kleinen Privatklinik,weil ins Centro-
    Salut möchte ich nicht mal tot eingeliefert werden,so heruntergekommen ist
    das.Das ist der Fortschritt bei Chavez im Gesundheitswesen.Du hast
    wirklich keine Ahnung von der Realität.

  15. 15
    hugo

    tja, privat war immer schon etwas teurer, nicht nur in venezuela. mir ist auch bekannt dass sich viele loser in venzuela aufhalten. offensichtlich waren sie der meinung dort alles umsonst zu bekommen. wenn sie aus ihren träumen erwachen, sind sie am verzweifeln. übrigens, für das gesundheitswesen (welcher art auch immer) muß man überall auf der welt bezahlen. das beklagen dieser erkenntnis zeugt von wenig lebenserfahrung oder besser gesagt von ralitätsferne.

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