Wahlen in Venezuela: Capriles mobilisiert Hunderttausende Anhänger

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Datum: 10. Juni 2012
Uhrzeit: 14:51 Uhr
Leserecho: 24 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Wahre Echtzeit-Umfrage

Anlässlich der Registrierung seiner offiziellen Kandidatur für die Präsidentschaftswahlen am 7. Oktober hat der Vertreter der Opposition, Henrique Capriles Radonski, mehrere 100.000 Anhänger mobilisiert. „Diese massive Mobilisierung präsentiert eine wahre Echtzeit-Umfrage, welche die von der Regierung manipulierten Ergebnisse der jüngsten Meinungsumfragen klar und eindeutig wiederlegt“, freute sich Antonio Ledezma, Bürgermeister von Caracas.

„Heute haben wir die Kandidatur unterschrieben und offiziell einen Wechsel eingeleitet. Venezuela braucht Leben, Hoffnung und Glaube. Gemeinsam werden wir an der Zukunft einer großen Nation bauen“, teilte Capriles mit. Der noch amtierende Präsident Hugo Chávez wird laut Außenminister Nicolás Maduro seine Kandidatur am Montag (11.) einschreiben. Dabei will das krebskranke Staatsoberhaupt zeigen, wie „ein Mann über sich selbst hinauswachsen und eine Krankheit bekämpfen kann“.

Die Anhänger von Präsidentschaftskandidat Henrique Capriles Radonski haben eine animierte Choreographie zur Identifizierung ihrer Wahlkampfkampagne ins Netz gestellt. Das Video “Hay un Camino” (Da ist ein Weg) verweist auf eines der Themen im Präsidentschaftswahlkampf und hat sich bereits zu einem Renner in den sozialen Netzwerken entwickelt. “Chávez plant den Weg zum Sozialismus. Ich biete einen Weg des Aufschwungs und dauerhaften Fortschritts”, lautet das Leitmotiv des studierten Wirtschaftsjuristen Capriles.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Martin Bauer

    Schaut her, all ihre linken Spinner! DAS ist die Realität. Venezuela hat die Schnauze gestrichen voll vom roten Pack.

    • 1.1
      hugo

      warum muß man gleich so ausfallend werden? ich finde es schön, dass es konkurenz gibt. der bessere sollte gewinnen. ob er dann auch wirklich besser für das wahlvolk agieren wird, muß er noch unter beweis stellen. das volk (oder genauer „das linke pack“, wie sich einige herrenmenschen hier auszudrücken pflegen) kann auch herr capriles nicht austauschen. was vorher geistlos, dumm und links war wird sich am wahltag und danach kaum um 180° gedreht haben. bin gespannt, wals als ausreden und ähnlichem präsentiert wird, wenn es nicht klappt. ob herr capriles wohl am spritpreis drehen wird. das kann ja dann heiter werden.

      • 1.1.1
        escéptico

        „ich finde es schön, dass es konkurenz gibt. der bessere sollte gewinnen.“
        und genau das sollte auch in VE garantiert werden

      • 1.1.2
        Martin Bauer

        Sorry, Hugo! Was hier in Venezuela an der Macht ist, ist Pack der übelsten Sorte. Viel schlimmer noch, es sind für ihre Privilegien raubende, betrügende und mordende Verbrecher. Wenn man das nicht mehr aussprechen darf, ist Venezuela völlig am Ende. – Und wer diese Typen gut redet, ist nicht viel besser. Hilfeleistung wird in der Regel genauso bestraft, wie die Tat selber.

      • 1.1.3
        hugo

        herr bauer, sie haben ja recht, nur der ton macht die musik. …“raubende, betrügende und mordende Verbrecher“ wenn sie so etwas behaupten, zumindest tun sie so, als ob sie strafrechtlich bewandert wären, müssten sie eigentlich strafanzeige stellen oder sie machen sich mitschuldig….mich wundert nur, dass georg w. bush jr. und seine vasallen immer noch frei herumlaufen. ihre entrüstung diesbezüglich bis heute wohl fehlanzeige. glaube kaum, dass man herrn chavez derartiges vorwerfen kann. offensichtlich haben sie da intimere informationen, sonst könnte sie wohl nicht derartige vorwürfe erheben. jetzt fehlt nur noch der vorwurf, sadam hätte die im irak nicht vorgfundenen massenvernichtungswaffen in venezuela versteckt und deshalb müßten unsere selbsernannten tugendwächter dort einmarschieren. mit ihrer uneingeschränkten unterstützung könnten sie dann wohl rechnen.

      • 1.1.4
        Martin Bauer

        Ich bin in Venezuela, deshalb lasse ich Politiker anderer Nationen mal ausser acht, oder ich müsste, als Deutscher, zuerst Honnegger und seine Ex-Genossen ins Gespräch bringen, die niemals bestraft wurden. Einige davon schwingen ja heute noch immer grosse Reden…

        Selbstverständlich gehören die Mitglieder der aktuellen venezolanischen Regierung vor Gericht gestellt. Man benötigt zu dieser Erkenntnis keine Insider Informationen. Die rote Brille abnehmen reicht.

        Dem Internationale Gerichtshof in den Haag wurden Hugo Chávez Verbrechen ja schon angezeigt. Nur, diese Meister der Aktion lassen sich Zeit, bis der Krebs des Beschuldigten ein Handeln überflüssig macht.

        Vermutlich hätten Tausende von Venezolanern dies längst vor nationalen Gerichten zur Anzeige gebracht, wenn nicht auch sämtliche Richter und Staatsanwälte nur im Sinne der Regierung handeln würden. Die Justiz in Venezuela funktioniert genau so wie die im Dritten Reich oder in der SBZ in Deutschland.

  2. 2
    Der Bettler

    Ach war das schön!!!Sogar ein ganz schöner Pack Rothemden sind mit-
    maschiert.Ich bin fast sicher,daß ist die Wende.Vor lauter Begeisterung
    habe ich die Formel 1 und Fußball EM zum größten Teil sausen lassen.

  3. 3
    escéptico

    „Gracias, Venezuela. ¡Qué caminata tan maravillosa! ¡Qué alegría! ¡Cuanta esperanza! Más de 1 millón de personas nos acompañaron. Nunca olvidaré este compromiso. Los tiempos de Dios son perfectos. ¡Como te quiero Venezuela! ¡Contigo siempre! Vamos hacia un mejor futuro. No hay dos Venezuela. Es una sola y será de progreso. De oportunidades, segura, con empleo y, sobretodo, de los venezolanos. ¡Hay Un Camino!“

    https://www.facebook.com/HenriqueCaprilesRadonski/posts/384422484953844

    • 3.1
      Heinz

      Super!!! Spätestens zum Ende des Jahres werden die Schwachmaaten aus Europa wieder in ihre Heimatländer zurückgejagt. Dann steht wieder die Beantragung von Hartz 4 an.

      • 3.1.1
        Marco Calde

        Welche Schwachmaaten denn?

        Das glaube ich erst, wennCapriles wirklich als Präsident vereidigt werden sollte. Schröder sagt einmal, dass er Wahlen und keine Umfragen gewinnen will.

    • 3.2
      peterweber

      zum glück gibts heute so viele übersetzungsprogramme, so könne auch die sofasozis ein wenig chavez spielen. harz 4 ist wenigstens ein wert den sie kennen und nichts dafür machen müssen.
      es ist so schön ein S (schmarozer) ozi zu sein.
      frei nach dem motto: teile mit jenen die gearbeitet haben und gespartes besitzen.
      genau so machts hugo man nehme alles und verteile die krümel….. ging doch gut 13 jahre lang! oder nicht?

  4. 4
    Heinz

    Deswegen war Schröder auch der Meinung, er hätte die Wahlen gewonnen. Obwohl Merkel längst als Siegerin feststand.

    • 4.1
      Marco Calde

      Wenn ich mich nicht irre, hatte er die Aussage im Wahlkampf gegen Stoiber während der Flut gemacht und die Wahl hatte er ja gewonnen. Kann mich aber auch irren.

      Dem Wahrheitsgehalt tut das aber keinen Abbruch.

    • 4.2
      Heinz

      Nee, das war gegen Merkel. Er irrte auf der Bühne herum und war der Meinung gewonnen zu haben. Altbekannte Krankheit der roten Schmarotzer: Realitätsverlust.

      • 4.2.1
        Marco Calde

        Ja, ich weiß worauf du hinaus willst, auf die Elefantenrunde, aber das war ja direkt nach der Wahl. Schröder hatte ja selbst eingestanden, dass das nicht in Ordnung war und ich finde, dann sollte man sowas auch abhaken.

        Schröder als Sozi zu bezeichnen ist, ja schon etwas weit her geholt. Auch wenn ich kein Fan bin, wie die Agenda 2010 umgesetzt wurde, muss man ja wohl sagen, das sowas von SPD überhaupt durchgesetzt wurde, zeigt wohl, dass Schröder weniger unter Realitätsverlust litt als sein Vorgänger oder Nachfolgerin. Und das sich heute damit FDP und CDU brüsten, wohl das vll andere unter größerem Realitätsverlust leiden.

  5. 5
    Der Bettler

    Meine Lieben,hier geht es zwar um Venezuela,und das ist momentan das wichtigste.Hackt mir nicht so auf der Angi rum,denn die wenigsten Arbeitslosen in einem Jahrzehnt,wieder Exportweltmeister gewesen,hat alles sie geleistet.Daß unsere europäischen Südländer nicht reif für einen
    Euro waren,konnte man ja nicht voraussehen.Ich meine sie hat bis jetzt einen guten Job gemacht,und kann sich auch durchsetzen,wenn es sein muß.Schröder möchte ich mit Chavez vergleichen,wenn es um die Medien-
    geilheit geht.Bloß Schröder hatte vieeeeeeeel mehr im Kopf als Chavez.
    Nachdem er jetzt Vorstandsmitglied einer russischen Gasfirma ist(name
    fällt mir gerade nicht ein)Und genau diese Firma in Venezuela irgendwelche
    Gaswerke bauen wollen,werden wir vom Gerhard vielleicht auch mal hier was hören.Ich habe absolut nichts gegen Sozialisten,einer der besten war Helmut Schmidt? Es ist mir in dieser Zeit finanziell am besten gegangen,
    als noch jüngerer Mensch.Aber jetzt zum heutigen Tag,Hurra,ein Silberstreif
    am Himmel.Morgen will Chavez zur CNE bin neugierig,was er auf die Beine stellt.Übrigens,wenn wir gerade dabei sind: Die Linke existiert die
    noch,oder haben sie sich schon gegenseitig zerfleischt?

  6. 6
    Der Bettler

    Ps: Schröder war Kanzler während die große Jahrhundertflut .Und es war genau vor der Wahl.Stoiber hätte sogar Chancen gehabt,wenn sich
    Schröder nicht so für die Flutopfer ins Zeug gelegt hätte.Das war dann auch seine Wiederwahl,aber ziemlich knapp.Das mit der Angi war fast etwas peinlich,es ist festgestanden das Merkel gewonnen hatte,aber Schröder hat es anscheinend nicht registriert und ist mit Siegerpose erschienen.Wer 4 Ehefrauen übersteht,den macht das auch nicht viel aus.
    Er hat einen guten Job bei einer russischen Gasfirma,und es geht ihm bestimmt nicht schlecht.Und was mich am meisten freut,ist daß Helmut Schmidt noch lebt,und immer noch raucht.

  7. 7
    Marco Calde

    Schmidt und Schröder als Sozis zu bezeichnen, halte ich für naiv … Was drauf steht muss nicht unbedingt drin sein.

    Um den Bogen mal wieder zu Vzla zu bekommen, ich halte die Entwicklung der Sozialdemokratie in Europa auch für Lateinamerika nicht für uninteressant, da die endlich begriffen haben, dass immer nur Geld aus dem Fenster schmeißen keine gute Sache ist und das man mit der Wirtschaft arbeiten sollte anstatt gegen die Wirtschaft.

    Pateien wie die PSUV | Die Linke – ja, die gibt es noch, fliegen aber momentan aus einem Bundesland nach dem anderen – haben das bis heute nicht gegriffen, dass man durch Rahmenbedingungen mit sozialen Eckpunkten viel mehr für die Menschen bewirken kann, als wenn man Firmen verstaatlich oder Firmen tun lässt was sie wollen.

    Was ich bisher von Capriles gesehen und gehört habe, versucht er sich ja genau in diesem Spagat. Ausgang unbekannt.

    • 7.1
      Martin Bauer

      Marco, dies ist genau meine Meinung. Auch wenn ich kein Freund der Sozial Demokraten und schon gar nicht der Gewerkschaften bin, erkenne ich an, dass beide Kräfte den Kapitalismus und viele seine negativen Auswüchse gezähmt und die Bedigungen des Arbeits- und Privatlebens in zahlreichen Ländern ganz erheblich humaner gestaltet haben. Leider mit manchmal absurden Auswüchsen, aber was ist schon perfekt? Und wer weiss wo wir heute wären, ohne sie?

      In Lateinmerika fehlen genau diese Komponenten einer pluralistischen Gesellschaft. Ich kenne z.B. den Präsidenten eines Verbandes der Gastromonie-Arbeitnehmer (in einem Bundesstaat), der ist gleichzeitig der grösste Arbeitgeber in der Gastronomie. Das stinkt zum Himmel, genau wie wenn man den Präsidenten der PDVSA als Erdöl- und Energieminister einsetzt, oder ein Wildschwein zum Bewachen von schwarzen Trüffeln…

      Die Sozial Demokratie, wie wir sie kennen, krankt an ihrem Dachverband, der Sozialistischen Internationale. Dies ist auch die Archillesferse der Ación Demotratica in Venezuela. Dieser Partei fehlt zwar in der Innenpolitik fast alles, was das „Soziale“ an der Demokratie ausmacht, und trotzdem klebt an ihnen der reaktionäre, imperialistische Kommunisten-Gestank des internationalen Dachverbandes, was praktich keinem ihrer Mitglieder bewusst ist.

      An dem Tag, an dem die Sozialistische Internationale in ihrem Statuten ihr erklärtes Ziel dahin gehend ändert, das kpitalistische System zu nicht überwinden und abschaffen zu wollen, sondern daran zu arbeiten, es im Sinne von Humanität und sozialer Gerechtigkeit zu verbessern, setzte auch ich mich mit Sozialdemokraten an einen Diskussionstisch, oder trete ihnen vielleicht sogar bei.

      Capriles schreibt sich soziale Verbesserungen auf seine Fahne. Einige der Leute aber, die ihn stützen, werden dergleichen kaum dulden, denn ihre Ideale sind noch immer Feudalismus und Leibeigenschaft. Andererseits haben die Zeiten sich geändert. Sie schreien nach einem sozialen Wandel, und wer sich diesem Ruf verschliesst, wird eines Tages den Zorn der entrechteten Massen spüren, und dem Radikalismus von links und rechts werden erneut die Türen geöffnen

  8. 8
    Pandora

    Um wieder zum eigentlichen Thema zurück zu kommen , als ich gestern diesen Marsch für und mit Capriles verfolgte , bekam ich ’ne richtige „Gänsehaut“ . Es war echt bewegend zu sehen , wie ein Volk endlich wieder Hoffnung schöpft und das auch diesmal ganz öffentlich und ohne Angst zu Schau stellte …. über 1 Million Venezolaner begleiteten Radonski ( und das an einem Sonntag ) DAS will was heißen . Da wurde keiner mit nem „Fresspaket“ geködert oder gar durch Drohung ( Verlust des Arbeitsplatzes ) erpresst !!!

    • 8.1
      Martin Bauer

      Schon richtig! Aber im November 2006 waren es noch viel mehr, die Manuel Rosales zujubelten, mit der gleichen Hoffnung, Begeisterung und Festtagssstimmung. Ich war selber dabei. Und was wurde daraus? Wenigsten 70% haben zwar für Rosales gestimmt, aber die CNE hat das Ergebnis gefälscht, bewaffnete Verbecher in roten Hemden haben die Büros von Rosales überfallen und in Brand gesteckt, und Chávez hat die Nationalgarde auf die Strassen geschickt, damit keiner aufmuckt.

      Diesmal müssen wir mit noch Schlimmerem rechnen. Wenn die Chavista erneut mit einer solchen Sauerei durchkommen, hilft nur noch Bürgerkrieg oder eine Intervention der USA. Aber bis es dazu kommt, werden noch viele Jahre lang Blut fliessen. Und letztendlich will eine solche Entwicklung kein Mensch…

  9. 9
    Martin Bauer

    Schaut euch mal das peinliche Affentheater im Zentrum von Caracas an! Die Regierung versucht krampfhaft, die Strassen mit von überall herbei gekarrten Rothemden zu füllen, für die CNE Registrierung von Chávez. Aber es werden einfach nicht genug, um auch nur annähernd das Bild von gestern zu liefern, als Capriles kam.

    Natürlich sind da auch ehrlich überzeugte Chávista dabei. Aber sehr viele sind Leute, die gegen ein Handgeld, ein neues rotes T-Shirt und rote Mütze sich in einem Bus nach Caracas haben verfrachten lassen und die Prozedur nun über sich ergehen lassen. Ist halt mal ne Abwechslung!

    Wäre dies das Volk, das Hugo Chávez seinen Zuspruch bekunden will, kämen die meisten in normaler Kleidung, das gäbe ein vielfarbiges Bild. Aber alles in der Umgebung der CNE ist mit Rothemdem zugestellt. Billiges Schmierentheater, wie seinerzeit für Mao Tse Tung inszeniert. Wie erbärmlich!

    • 9.1
      Linus Bracher

      Und vom Todgeweihten bisher keine Spur.

      • 9.1.1
        Martin Bauer

        Ne, der muss im Hugomobil antransportiert werden. Aus eigener Kraft kriegt der keinen Fuss mehr vor die Tür. Ist mal absolut verfassungswidrig, einer Person, die so schwer unheilbar krank ist, die Kandidatur zu ermöglichen.

        Aber das Peinlichste an der Vorstellung sind die Interview Partner: Hysterisch kreischende Weiber, korrupte, fette junge Kerle, die um ihre Pfründe bangen, und gelegentlich ein niedliches Kind, dass seinen auswendig gelernten Text zur Hälfte vergisst.

        Und jetzt kommt tatsächlich der Commandante aller Vollidioten, in einem mittelalterischen Kostüm von Heinrich dem Achten, nur halt in Knallro, hoch auf einem LKW throhnend, zu Karnevalsmusik. Mein Gott, wie tief kann diese arme Haut noch sinken? Mao hatte das besser inszenieren lassen.

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