Präsidentschaftswahlen in Venezuela: Maduro klar vor Capriles – Update

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Datum: 18. März 2013
Uhrzeit: 20:27 Uhr
Leserecho: 11 Kommentare
Autor: Redaktion
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► 14,4 Prozentpunkte vor Oppositionskandidat

Knapp dreieinhalb Wochen vor den Präsidentschaftswahlen in Venezuela (14. April) liegt Übergangspräsident Nicolás Maduro 14,4 Prozentpunkte vor seinem Herausforder Henrique Capriles Radoski. Dies berichtete am Montag (18.) die global tätige Großbank „Barclays Bank“ und beruft sich auf eine repräsentative Umfrage des lokalen Meinungsforschungsinstituts „Datanálisis“.

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Demnach könnte Maduro am 14. April mit 49,2 Prozent der Wählerstimmen rechnen, im Vergleich zu 34,8 Prozent für den Oppositionskandidaten Capriles. Die erste Umrage seit dem Tod des bolivarischen Führers wurde laut Barclays zwischen dem 11. und 13. März durchgeführt.

Update 19. März

Luis Vicente León (Präsident von Datanálisis) gab am Dienstag (19.) bekannt, dass sein Institut keine Umfrageergebnisse veröffentlicht habe. Wie die „Barclays Bank“ zu diesen Daten gekommen ist, wurde nicht bekannt.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    el escéptico

    vielleicht hilft mir mal jemand auf die Sprünge
    zu dieser Umfrage kann ich auf http://www.datanalisis.com leider nichts finden

  2. 2
    pandora

    Diese „angeblichen“ Umfrageergebnisse wurden als Kurznachrichten auf abertausende Handys geschickt … die Nachrichten kamen aus Spanien , wer dahinter steckt : keine Ahnung .
    Panikmache – das ist alles !!

  3. 3
    Annaconda

    Die Wahlmaschinen sind seit Jahren auf ca.54% Regierung und ca.43% Opposition eingestellt.Die könnten einen Müllsack als Kandidat aufstellen und die „nette“ Glucke Tibisay veröffentlich immer ein Ergebniss zugunsten ihrer Sponsoren.Die brauchen diese Wahlfarcen, um sich selbst offiziell zu legitimieren,da sie wissen, wie weit sie davon entfernt sind legitim zu sein!

    • 3.1
      VE-GE

      Genau so ist es. Man bracht ja nur zu schauen wer die Wahlmaschinen baut und wem die Firma gehort bz. Anteile hat dann weiss man ganz genau das die Wahl vorher mit HC gefaelscht wurde und das es jetzt mit Maduro genauso gemacht wird.

  4. 4
    Fideldödeldumm

    Hier in Latinapress kann jeder nachlesen, wie so was im achso undemokratischen Paraguay, wo nur Putschisten herrschen, gemacht wird:

    Zitat: „Die 22 Langzeit-Beobachter sind bereits am 15. März im südamerikanischen Land eingetroffen und werden bis zum 1. Mai bleiben. Sie sind Teil einer Mission von mehr als 100 Personen aus den 27 EU-Staaten und Norwegen. Vor ihrem Einsatz erhält die Delegation 3 Tage Training/Einweisung in die paraguayischen Wahlgesetzgebung, sowie in andere rechtliche und politische Aspekte.“

    Vor sowas machen sich die Spackos in VEN in die Hose, da sonst ihre Betrügereien auffallen würden. Allenfalls die Klipping von den Linken mit ein paar Genossen dürften vielleicht kommen. Denen wird dann Cacique eingeflöst, damit das bißchen Resthirn auch noch weggesoffen wird.

  5. 5
    Leo Rosenthal

    Tja, Steffen. Deine schwachsinnigen Kommentare werde wahrscheinlich automatisch gesiebt. Recht so, verlogene linke Vollpfosten sollen in ihren eigenen Förchen schreiben. Kommt so vielleicht auch irgendwann Mal auf 50 Mitglieder.

    Hoffentlich gewinnt Capriles die Wahlen nicht. Lieber abwarten, der rostige Kahn geht von alleine unter.

    • 5.1
      Gruberina

      Wieso sollte capriles nicht gewinnen?! Ich meine er ist schlau und setzt sich vor allem nicht nur für einen Teil der Bevölkerung ein, sondern für das ganze Volk !!!!

  6. 6
    Alexander

    Manchmal frage ich mich echt, was für frustrierte Menschen in Venezuela leben. Da ist man schon froh, dass ihr in Deutschland nichts mehr zu sagen habt. Bei der letzten Wahl, wo Chavez gewählt wurde, wurde hier der gleiche Mist geschrieben. Da war Capriles sogar Wahlsieger, bis dann die offiziellen Ergebnisse kamen, die alle unabhängigen Beobachter vorausgesagt haben. Selbst das Carter Institut der Amis hat die Durchführung der Wahl gelobt und hier kommt immer das gleiche Gesülze kleinkarierter Menschen. Anscheinend wollen die Venezuelaner keine rechte Regierung, findet euch damit ab.

    • 6.1
      Annaconda

      Danke erstmal für die „netten“ Verallgemeinerungen.“wer bitteschön hat in Deustchland nichts mehr zu sagen?“ Es ist offensichtlich,dass du hier nicht wohnst,und die Frustrierten sind in der Mehrzahl die venezolanischen Staatsbürger,welche die Folgen einer korrupten,populistischen Misswirtschaft tagtäglich am eignen Leib spüren..Ich gehe mal davon aus,dass du dir keine der Reden von Maduro anhörst und/oder verstehst (obwohl es da ehrlichgesagt nicht viel zu verstehen gibt).Und diese ganze Farce hat sehr wenig mit rechts oder links zu tuen.Ich weiss „kleinkarierte“ Menschen,machen sich fernab von der Realität ,eben nicht die Mühe die Hintergründe zu analysieren. Sie verlassen sich lieber auf gut verdaubare Propaganda,welche sie mit Information verwechseln.Nichts, was ihre Illusion des Gleichniss von links und rechts und gut und böse und dem achso schönen „Sozialismus“ zerstören könnte.Lese die einheimische Presse und rede mit den Menschen hier und sag ihnen ins Gesicht ,dass ihre berechtigten Bedenken über die Objektivität der korrupten Wahlbehörde (4 von 5 Richter sind Chavistas) „Gesülze kleinkarierter Menschen“ sei.Das ist gelinde gesagt eine Frechheit.Ich wünsche dir nicht unter einem alles kontrollierenden wollenden ,übermächtigen Staat zu leben.Und wie schon ein Leser schrieb,wäre es durchaus besser,dass Capriles vorerst nicht gewinnt,damit sie die Konsequenzen ihrer eignen Misswirtschaft ausbaden müssen.Leider ziehen sie viele unschuldige Menschen mit hinein in ihren Sumpf.

  7. 7
    babunda

    in den schaltstellen sitzen nach wie vor die kubaner und das militär würde sofort den laden übernehmen, die opos. bekommt keine chance.

  8. 8
    Der Bettler

    Das Carter-Institut,war gar nicht anwesend bei der letzten Wahl.(wahrscheinlich zu wenig Schmiergeld bekommen,darum haben sie abgesagt.) Mir persoenlich ist es auch lieber,wenn Capriles nicht gewinnt,
    denn diese Bande soll mal sehen,wie sie den Karren noch aus den Sumpf kriegen,was ich ueberhaupt nicht glaube.Die Zeit wird kommen. Zu sagen habe ich in Deutschland mehr als hier,ich bin ja nicht ausgewandert,und kann sagen was ich will,was hier in meinen Chavistennest mitunter gefaehrlich ist.

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