Energiesektor Venezuela: Strategische Allianz mit Deutschland geplant

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Datum: 23. Juli 2013
Uhrzeit: 07:20 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Prozess der Zusammenarbeit und der Partnerschaft mit verschiedenen Unternehmen

Bereits seit vergangenen Donnerstag (11.) weilt eine venezolanische Delegation der nationalen Elektrizitätsgesellschaft Corpoelec in Deutschland. Ziel der Gespräche mit Experten ist der Aufbau von strategischen Allianzen und die Errichtung technologischer Kooperationsvereinbarungen. „Dieses Treffen dient dazu, den Besuch von Energieminister Jesse Chacón in Deutschland in den nächsten Tagen vorzubereiten. Wir streben den Prozess der Zusammenarbeit und der Partnerschaft mit verschiedenen Unternehmen an“, lautete die Notiz der Corpoelec.

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Demnach trafen sich die Experten mit Vertretern folgender Unternehmen: AEG Power Solutions (spezialisiert auf den Bereich der Stromumwandlung und -versorgung für kritische Anwendungen), Skytron (Hersteller von Monitoringsystemen für PV-Kraftwerke), MAN Turbo & Diesel (Anbieter von Großdieselmotoren und Turbomaschinen für maritime und stationäre Anwendungen), Alfasolar (Photovoltaik-Unternehmen, das mit Zahlungsschwierigkeiten kämpft), Vestas (dänischer Hersteller von Windkraftanlagen), Andrix Hidro (globaler Anbieter kompletter elektromechanischer Ausrüstungen und Serviceleistungen „From water to wire“ für Wasserkraftwerke) und Vihoalco/Elval (Montanunternehmen aus Athen).

Bereits vor Wochen hatte Chacón einen Plan für die venezolanische Energie-Matrix bekannt gegeben. Das südamerikanische Land will bis zum Jahr 2030 seinen Energiebedarf aus 41% Wasserkraft, 21% Wind-und Sonnenenergie und zu 38% aus Thermischer Energie (auch Wärmeenergie) beziehen.

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  1. 1
    Gast

    Nach 14.Jahren gequirlte Scheiße im Energie-Sektor kommt man
    auf die Idee jemand zu fragen der sich damit auskennt!

  2. 2
    Der Bettler

    Ich hoffe ,daß die deutschen Anbieter nicht so dumm sind,und da einsteigen.
    Die Zahlungsmoral ist so gut wie Null,bei dieser Regierung.Sie lassen sich alles schön hinstellen und aufbauen,und dann werden sie mit fadenscheinigen Begründungen enteignet. Obwohl internationale Gerichtshöfe Venezuela zur Entschädigungszahlungen in Milliardenhöhe
    verurteilt haben,haben die geschädigten Betriebe,Werke,und Konzerne bis heute noch keinen Pfennig gesehen.Die Regierung Venezuelas ist ein
    Räuberpack,und mit denen Geschäfte zu machen,gleicht gleich einer Pleite
    der Betroffenen. Weil sie nirgends mehr Kredite aus sozialisten und Diktatorenländer bekommen,versuchen sie es auf diese Weise zu Investitionen zu kommen. Venezuela ist PLEITE glaubt mir das.
    Wenn es gar nicht mehr umgeht in diesem Land,besinnen sich vielleicht
    ein paar mit Hirn diesen Schmarotzerpack ein Ende zu setzen.

  3. 3
    HCF

    Wenn man sich die Liste der Firmen anschaut, fällt sofort auf dass der größte deutsche Hersteller im Energiebereich (Siemens), einer der größten europäischen Player (Alstom) fehlen. Warum wohl? Und warum spricht man nicht mit dem geographisch nächsten und dazu noch weltweit führenden Anbieter von Energietechnik (GE)? Keiner der „Global Player“ wird Anlagen in VE aufstellen, ohne „Vorkasse“, oder gibt es noch dämlichere europäische Geschäftsleute als venezolanische Regierungsbeamte? Kann doch gar nicht sein ;-)

  4. 4
    Reisender

    Deutsche Firmen last die Finger weg von diesem Geschaeft ihr seht keinen mueden Dollar das Kaotenland ist blank . Ihr koent dem Berichten vom Bettler und HCF 100 Prozent glauben.

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