São Paulo: eine Megametropole für Experimentierfreudige

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Megacity São Paulo - Brasiliens Wolkenkratzermetropole (Foto: Dietmar Lang / IAP Photo)
Datum: 08. August 2013
Uhrzeit: 12:40 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Nicht erst seit dem Papstbesuch ist São Paulo in aller Munde. Die größte Stadt Brasiliens hat gewaltige Probleme zu bewältigen, gilt aber gleichzeitig quasi als Herzstück des Landes, Motor der Wirtschaft und reich an Sehenswürdigkeiten. Wer sich einen eigenen Eindruck verschaffen möchte, muss hinfliegen.

Es ist eine weite Strecke, die Fluggästen bevorsteht. Wer sich die Reisezeit angenehmer gestalten möchte, kann das mithilfe einer Schlafmütze tun, die Entspannung garantiert, aber auch eine Menge vielleicht ungewollter Aufmerksamkeit erzeugt. Fernreisewillige mit gesundheitlichen Problemen sollten sich im Vorfeld vergewissern, ob sie die Belastung unbeschadet auf sich nehmen können. Ein kleines Abenteuer vor dem großen Abenteuer ist es in jedem Fall, so ein Flug von Deutschland nach São Paulo – der größten Stadt Brasiliens.

Was hier nicht leichtfällt, ist, sich einen Überblick zu verschaffen. Vorbereitung zählt, wenn man sich nicht ganz spontan dem Erlebnis hingeben möchte. São Paulo selbst zählt zu den aufregendsten Metropolen, die Südamerika zu bieten hat. Eine Reise dorthin hat Experimentalcharakter, weithin Bekanntes steht unentdeckten Flecken gegenüber, die ihren Reiz nur dann entwickeln, wenn man sich ihnen unvoreingenommen, aber auch mit der gebührenden Vorsicht nähert.

Der Strand liegt einige Kilometer entfernt, überwältigende Ansichten der urwüchsigen Natur im Land sind außerhalb angesiedelt. São Paulo ist ohne Zweifel auch eine Art Dschungel, den man sich vielleicht am besten zunächst einmal während einer Stadtrundfahrt erschließt. Dafür kann es nicht schaden, des Englischen oder auch des Spanischen zumindest ein wenig mächtig zu sein, wenn einem die Sprache der Portugiesen allzu fremd erscheint. Der Stadtteil Liberdade beherbergt den asiatischen Teil der Bevölkerung, er liegt so zentral, dass er mit der blauen Linie der Metro gut zu erreichen ist. In Bela Vista wird’s italienisch, hier lässt es sich auch in der Vervollkommnung des Sambatanzes üben.

Wenn es Nacht wird, kommt in ganz Vila Olímpia keine Langeweile auf, besonders belebt ist die Rua Prof. Atilio Innocenti. Ganz so unschuldig geht es hier freilich nicht zu, über die Anfänge des urbanen Lebens jesuitischer Prägung im 16. Jahrhundert gibt das Museum Casa de Anchienta beredte Auskunft wie auch die nahegelegene Kathedrale im neugotischen Stil. Eher den weltlichen Freuden zugeneigt zeigt sich das Kunstmuseum Pinacoteca do Estado, 168 Meter hoch hinaus ragt das schon in den Sechziger Jahren erbaute Edifício Itália.

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