Unerwartete Kältwelle in Peru: Regierung erklärt Notstand

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Der diesjährige Winter hat den Berggemeinden hart zugesetzt (Foto: Archiv)
Datum: 04. Dezember 2013
Uhrzeit: 17:24 Uhr
Ressorts: Natur & Umwelt, Peru
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Eine unerwartete Kältewelle hat die peruanische Regierung dazu veranlasst, in 21 Distrikten der Region Pasco in den zentralperuanischen Anden und in zwei Weilern (Wohnsiedlungen) in der Region Huánuco den Notstand auszurufen. Die im Amtsblatt veröffentlichte Maßnahme gilt für eine Dauer von 60 Tagen.

Laut den Behörden ist „Gefahr im Verzug“. Der unerwartete Rückgang der Temperaturen erhöht gleichzeitig die Gefahr des Überlaufens von Flüssen und Überschwemmungen bei einem Teperaturanstieg. Der diesjährige Winter hat den Berggemeinden bereits hart zugesetzt. Viele Menschen starben an Erkältungskrankheiten, Zehntausende Nutztiere erfroren oder verhungerten. Die Regierung hatte zur Versorgung der abgelegenen Regionen Hubschrauber im Dauereinsatz, umfangreiche medizinische Hilfsmaßnahmen wurden unternommen.

Das Hochland und die Dschungelregion von Peru sind zwischen Dezember und März durch schwere Regenfälle, Erdrutsche und Überschwemmungen besonders gefährdet.

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