Unaufhaltsamer Niedergang: Venezuela hat die höchste Nahrungsmittelinflation in Lateinamerika

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Der gescheiterte "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" wird geprägt von einer Planwirtschaft ohne Plan und einer Marktwirtschaft ohne Markt (Foto: Archiv)
Datum: 03. April 2014
Uhrzeit: 09:29 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Das südamerikanische Land Venezuela hat die höchste Nahrungsmittelinflation in Lateinamerika. Dies geht aus dem aktuellen Monatsbericht der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (Regionalbüro für Lateinamerika und die Karibik) hervor. Demnach betrug die annualisierte Inflation der Lebensmittel Ende Februar 2014 unglaubliche 74,5 Prozent, auf Platz zwei folgt Uruguay mit 10,4 Prozent.

Der gescheiterte „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ wird geprägt von einer Planwirtschaft ohne Plan und einer Marktwirtschaft ohne Markt. Nachdem die Inflation auf fast 60 Prozent gestiegen ist, hat das linksgerichtete Regime aufgehört, die Daten zu veröffentlichen. Die Menschen stehen jeden Morgen Schlange vor den Geschäften, um auf die Warenlieferungen zu warten.

Nicolás Maduro, Ex-Busfahrer und politischer Erbe von Hugo Chávez, macht mehr durch peinliche Auftritte als durch Krisenmanagement von sich reden. Deshalb dürfte sich die Krise in Venezuela in den kommenden Quartalen noch deutlich verschärfen.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Alba

    Er wird trotzdem weitermachen. Für ihn und seine Kumpane wird das Castroregime sorgen, Hauptsache er bleibt im Amt und das Erdöl ist so den Castros sicher. Kuba kann es sich nicht leisten all die Kubaner , die in Venezuela stationiert sind wieder zurück auf die Insel zu bekommen, dort kann man diese Menschen nicht mehr versorgen, also werden sie in Vzla. bleiben müssen und unterstützen Maduro. Machen weiter mit der Gehirnwäsche dort wo es am gefährlichsten ist, in den Barrios. Einfache Menschen kann man mit einem Paket Maismehl bestechen, da wird nichts hinterfragt. Wer murrt bekommt ein zweites Paket und dann hat er zu parieren oder ihm wird mit Verhaftung gedroht. Dies kennt man alles aus anderen Ländern in welchen totalitäre Regime geherrscht haben oder noch herrschen. Leider ist die Welt so und wird sich auch nicht groß ändern, es wird immer wieder solche „Messias Typen“ geben, die sich dann als Teufel entpuppen.

  2. 2
    Jens

    Ach wat, der Drops ist gelutscht. So oder so. Den das Paket Maismehl das muss auch irgendwo herkommen. Mit de Abstufung auf B Rating von Brasilien dürfte auch einer der letzten grossen Lebensmitellieferant nix mehr für lau rausgeben.

    In Cuba ist die Lebensmittelversorgung jetzt schon wieder wie Anfang der 90. Die Leute sind stinksauer. Da steht VZ noch einiges bevor.

    Ich bleibe dabei, Militärdiktadur von ein paar Generälen wird kommen. Sollte die Ölförderung allerdings weiter abfallen gibts ne Staatspleite.

  3. 3
    Alba

    Ist auch nicht wünschenswert, mit Chavez sind ja bereits die Militärs an die Macht gekommen, ich meine der fing doch mit dem ganzen Wahnsinn an, war halt auch nur ein Militärer und hatte von Wirtschaft keine Ahnung, im Endeffekt badet der Maduro doch nur die Schwachsinnigen Ideen des Vollblut Demagogen Chavez aus. Der Chavez hat doch nur Glück gehabt, dass ihn der Krebs vor Anfang des Endes seiner verlängerten Regierungszeit geholt hat. Ich drehe die Hand zwischen diesen beiden „Politikern“ nicht um, der eine wie der andere sind für die Misswirtschaft, Komplettkorruption und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gleichermaßen verantwortlich zu machen. Was soll man also mit einer Militärdiktatur dann nun nach Maduro, die können es nicht richten, vor allem diese Militärs die jetzt auf wichtigen Posten sitzen, die sind s.Zt. von Chavez ins Amt berufen worden, seine Widersacher hat er schon lange Kalt gestellt. Also, von dieser Seite erhoffe ich mir nichts Gutes.

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