UNO fordert mehr Kinderschutz von Zentralamerika und Karibik

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Marta Santos fordert mehr Schutz für Kinder und Jugendliche in Zentralamerika (Foto: UN Photo)
Datum: 24. Mai 2014
Uhrzeit: 22:21 Uhr
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Die Vereinten Nationen haben am Freitag (23.) die Länder Zentralamerikas und der Karibik dazu aufgerufen, den Schutz der Kinder und Jugendlichen zu verstärken und darüber hinaus entsprechende Gesetze zu erlassen. Sie verwiesen dabei darauf, dass in Zentralamerika jährlich tausende Minderjährige Opfer sexuellen Missbrauchs und organisierter Kriminalität werden.

Die Zahlen der von Gewalt betroffen Kinder in Zentralamerika sind erschreckend. Allein in der Dominikanischen Republik sind 10.700 Mädchen und Buben im vergangenen Jahr dem sexuell missbraucht worden. In El Salvador sieht es nicht viel besser aus. Dort wurden nach Medienberichten zwischen 2005 und 2013 sogar etwa 6.300 Kinder und Jugendliche ermordet.

Aufgrund des Drogenhandels und des organisierten Verbrechens sei Zentralamerika die gewalttätigste Region der Welt, führte UNO-Vertreterin Marta Santos aus. Sie nahm in der dominikanischen Hauptstadt Santo Domingo an einem Treffen der Sicherheitskommission teil und nutzte die Gelegenheit, um die Regierungen der zentralamerikanischen Länder aufzufordern, dem UN-Leitplan zum Schutz der Kinder aus dem Jahr 2011 einzuhalten.

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