„Unfreundliche“ Aussage: Uruguay setzt UNASUR-Treffen in Montevideo aus – Update

madburo

Venezuelas Präsident Maduro wird in lateinamerikanischen Medien als "Polit-Clown" bezeichnet (Foto: gob)
Datum: 11. März 2015
Uhrzeit: 23:40 Uhr
Leserecho: 9 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die uruguayische Regierung hat am Mittwoch (11.) Venezuelas Botschafter einberufen. Grund war eine Aussage von Präsident Maduro, die Montevideo als „unfreundlich“ bezeichnete. Maduro hatte Uruguays neuen Präsidenten Tabaré Vázquez als „Feigling“ betitelt, weil sich dieser nicht zur angeblichen US-Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuela geäußert hatte. Dies taten bisher nur die Präsidenten von Ecuador, Nicaragua, Bolivien und Kuba. In den Medien von Brasilien, Chile, Peru, Mexiko und Kolumbien tauchten die Verschwörungstheorien von Maduro nur in Randnotizen auf.

„Da drüben, ein Freund im Süden, ein guter Freund, macht keine Bemerkungen über die Einmischung der USA in Venezuela . Was für eine Schande. Wir werden angegriffen, bedroht und es gibt in Lateinamerika immer noch Menschen, die sich nicht dazu äußern. Manchmal hat Hugo Chávez zu mir gesagt: Ruhig, Nicolás, die Welt ist voller Feiglinge. Wie kann es Menschen geben, die Nachsicht mit den Gringos haben“, so Maduro während einer Ansprache.

Die für Donnerstag (11.) geplante außerordentliche Sitzung der Außenminister des Staatenbundes UNASUR in Montevideo wurde bereits verschoben. Gründe wurden nicht genannt. Ecuadors Präsident Rafael Correa, der die rotierende Präsidentschaft innehat, wollte die von den USA verhängten Sanktionen gegen venezolanische Regierungsbeamte „analysieren und verurteilen“.

Update 12. März

Die außerordentliche Sitzung der Außenminister des Staatenbundes UNASUR findet in Ecuador statt. Internationale Beobachter deuten dies als Zeichen einer neuen Politik von Präsident Tabaré Vázquez. Dieser setzt demnach den Weg seines Vorgängers José „Pepe“ Mujica nicht fort. Bereits während seiner ersten Amtszeit von 2005 bis 2010 hatte Vazquez keine guten Beziehungen mit den Regierungen von Argentinien und Venezuela.

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  1. 1
    Der Bettler

    Schon mal ein Land ,daß mit diesen columbianischen Volltrottel nicht mitmacht.Weiter so S.A es kann nur besser werden auch für euch Anreinerländer.Ganz Südamerika von einem Irren gegängelt wird,
    der nicht mal im Anflug weiß was Marktwirtshaft heißt,ist das Ergebnis heute.Das Volk Venezuelas ist echt zu blöd um zu begreifen,daß es hier um ihre verdammte Zukunft geht.Hier will kein einziger das Land einnehmen,hier sollen nur die Lebensumstände der Bevölkerung verbessert werden.Das macht Maduro mit Hitlermanieren.Ich bekomme Magenkrämpfe und werde auch agressiv,ob dieser Ungerechtigtkeit einem wunderschönen Land gegenüber von einer verbrecherischen Regierung geführt.Hoffentlich erfüllt sich der Tatbestand,Venezuela als Narcostaat zu indentifizieren,den das sind
    diese Armleuchter zu 100 %.Ich bin kein USA Fan,aber die sollen diesen überheblichen columbianischen A…loch mal zeigen wo der Bartel seinen Most hat. Gute Nacht !

  2. 2
    alessandro

    „Die Welt ist voller Feiglinge“, insbesondere in Venezuela, hier laufen überwiegend eierlose Matchos rum.Zum Glück für diesen kolumbianischen Esel, der sonst längst zu Rauchfleisch und Salami verarbeitet währe.

  3. 3
    Gast

    Ich glaube das diese Volksverblödung eine Strategie der Regierung ist,je blöder um so besser
    kann man die Leute regieren.
    Da wird eine Jugend heran gezogen die zwar jedes Sackhaar von Hugo mit Vornamen kennt,
    aber das 1 und 1 nur zwei sind begreift kein Mensch.
    Die paar Guten kehren dem Land den Rücken weil Sie begriffen haben das Sie gegen die
    rote Brut keine Medizin haben.

  4. 4
    Herbert Merkelbach

    Der Kolumbianer auf dem Präsidententhron Venezuelas wird immer nervöser. Die Probleme Venezuelas entgleiten ihm, er bekommt sie nicht mehr in den Griff. Deshalb die Angriffe auf alle diejenigen, die ihm nicht genug beistehen.
    Die brasilianische Präsidentin hat er bis jetzt noch nicht beschimpft. Dabei könnte Brasilien ihm den Garaus bereiten, in dem es seine Soldaten nach Caracas schickt. Maduro muss doch Dilma ganz schlimm auf den Keks gehen, mit all seinen Beschuldigungen und Dilma betreffend, die ernormen ungetätigten Zahlungen seitens Venezuelas.
    Die USA werden keine Soldaten nach VE senden, warum auch, den ganzen venezolanischen Sumpf des Drogenhandels werden USA Schritt für Schritt trockenlegen. Mit Andorra fängt es an.

  5. 5
    Inge Alba

    Maduro schlägt verbal um sich, verständlich, langsam gehen auch „amigos“ auf Abstand zu ihm, aber so ganz hat man ihn noch nicht fallen lassen. Dauert noch eine Weile, dem wird erst der Garaus gemacht, wenn er in die Mengen ballern lässt. Nur müssten dazu Mengen auf die Strasse gehen und so ganz dämlich sind die Venezolaner auch nicht, die kennen ihre Pappenheimer, wenn es mehr als 1000-2000 auf der Strasse sind, wenn die Bullen sich in die Enge getrieben sehen, dann machen sie von der Schusswaffe gebraucht. Wer würde nicht so denken und handeln, Hand auf´s Herz????? Auch ich würde da lieber hinter dem Fenster stehen und eine Videoaufnahme machen als an vorderster Front meinen Kopf hinhalten.

  6. 6
    Maduro - der U-Bahn-Schaffner zitiert Chaves

    Nicolás, die Welt ist voller Feiglinge,
    soll angeblich der Hochintelektuelle Hugo Chaves einst zu Nicolas Maduro gesagt haben. Das Wort Feiglinhe läßt sich beliebig durch andere Wörter ersetzen und stimmt dann immer noch. Das könnte demzufolge auch von Platon oder Stalin stammen, eine völlig nichtssagende Weisheit. Aber alles Nichtssagende hörte man auch von Chaves und von Maduro. Das Volk jubelt, es ist blind, denn im Lande der Blinden ist der einäugige König. Mal sehen, wie lange der König Maduro noch regiert und wie lange er dann im Knast sitzen wird.

    Euer Struppi .

    • 6.1
      Inge Alba

      Hübsch zitiert, nur so ganz stimmen tut es auch nicht. Man kann nicht immer alles auf ein paar Sätze reduzieren, in Vzla. gibt es Opposition, seltsamerweise werden immer mehr Blinde zu Sehenden, o.k., noch nicht genug, wird aber auch kommen. Die jubelnden Massen in den Propaganda Videos für Maduro & Co., wer garantiert da die Echtheit, doch auch nur der korrupte Staatsapparat. Wirkliche Anhänger dürfte der 2º máximo Lider der bolivarischen Revolution nicht mehr haben, was noch zu ihm hält sind Günstlinge, kaum haben die einen „Neuen“, sägen sie den „Alten“ ab.
      Falls es ganz anderst kommt, waren sie schon immer dagegen, kennen wir doch aus der „Geschichte“, ist doch kein Volk besser als das andere.

  7. 7
    Der Bettler

    @ Struppi,ich weiß nicht aus welchen Land Sie schreiben,hier im Land interessiert es keinen was Plato oder Stalin gesagt hat,hier geht es ums nackte überleben.Was Sie schreiben hat ja Hand und Fuß,aber könnten Sie nicht ganz normal ihren Kommentar abgeben,ohne die verstorbenen Geistesgrößen zu zitieren?Oder glauben Sie ernsthaft das ein Venezolano hier weiß wer Plato war?
    Dann leben Sie mit Sicherheit nicht in diesem Land.

  8. 8
    Bettler - haettest Du geschwiegen .... ...

    Das Sie Bettler sind, passt zu Ihrem Kommentar. Offensichtlich haben Sie den Kommentar von Struppi nicht verstanden, insbesondere nicht die Ironie und den tieferen Sinn, sonst haetten Sie sicher geschwiegen, aber man kann ja auch seine Texte nicht fuer jeden schreiben, wo kaemen wir dann hin?

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