Illegaler Drogenhandel in Peru: 60 Tage Ausnahmezustand in Loreto

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Zunahme des Drogenhandels im Dreiländereck Peru, Brasilien und Kolumbien (Foto: Archiv)
Datum: 21. März 2015
Uhrzeit: 16:58 Uhr
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Autor: Redaktion
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Die peruanische Regierung hat am Samstag (21.) zur Bekämpfung des illegalen Drogenhandels und der damit verbundenen Kriminalität in den Distrikten Ramón Castilla und Yaraví (Provinz Mariscal Ramón Castilla im Departement Loreto) für 60 Tage den Ausnahmezustand ausgerufen (Dekret Nr. 015-2015- PCM). Loreto grenzt im Nordwesten an Ecuador, im Norden an Kolumbien und im Osten an Brasilien. Die Region ist größtenteils von Regenwald bedeckt.

Aufgrund des Ausnahmezustandes wird die Nationale Polizei mit Unterstützung durch die Streitkräfte die Kontrolle über die innere Ordnung ausüben. In der Präambel der Verordnung wird auf die Zunahme des Drogenhandels im Dreiländereck (Peru, Brasilien, Kolumbien) vor allem im Bereich von Putumayo (Angusilla, Güeppí und El Estrecho), sowie in Bajo Amazonas (Caballococha, Santa Rosa und Valle del Yavarí) hingewiesen. In diesem Bereich gab es vermehrt Angriffe von kriminellen Organisationen, denen mehrere Beamte der Nationalen Polizei von Peru zum Opfer fielen.

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