Venezuela: Ex-Ministerpräsident Felipe González hält an Reise fest

TINTORI

Lilian Tintori und Felipe González Márquez (Foto: Tintori)
Datum: 23. April 2015
Uhrzeit: 12:29 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Der ehemalige spanische Ministerpräsident Felipe González hat vor Wochen angekündigt, den seit über 14 Monaten inhaftierten venezolanischen Oppositionspolitiker Leopoldo López verteidigen zu wollen. Kurz vor Bekanntgabe seiner Reise nach Venezuela hat das linksgerichtete Regime den promovierten Rechtswissenschaftler zur unerwünschten Person erklärt. Nachdem Venezuelas Präsident Maduro in seiner ihm eigenen Fäkal-Rhetorik Spaniens Regierungschef Mariano Rajoy als Banditen betitelte, hat Spanien seinen Botschafter in Venezuela zu Konsultationen nach Madrid zurückbeordert. González bekräftigte am Mittwochabend (22.) Ortszeit, in Kürze nach Venezuela zu reisen.

„Ich koordiniere aktuell die Verteidigung von López und Ledzma. Mitte Mai werde ich nach Venezuela reisen und die Inhaftierten im Gefängnis besuchen. Ich möchte dabei auch die Gelegenheit nutzen, vor Gericht zu erscheinen“, so González in einem Interview mit einem lokalen Radio-Sender. Er geht nach eigenen Worten davon aus, dass die Erklärung zur „Persona non grata“ rein unverbindlich sei, er selbst hätte keine Information darüber aus Caracas erhalten.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Gast

    Eier hat Er ja. Ob es was bringt glaube ich nicht Er wird den In.Flughafen wohl nicht verlassen.
    Die Verbrecherbande im Miraflores wird Ihn schon bei der Einreise abkanzeln.
    Auf jeden Fall ist es wieder ein Tropfen auf die geschundene Seele unseres Busfahrers.

    • 1.1
      Inge Alba

      Ja, so wird es wohl ausgehen, vielleicht lassen sie ihn auch noch nach Vzla. einreisen, aber zum Gericht kann man ihn ja noch den Zugang verwehren. Jedenfalls sollte Felipe G. sehr aufpassen, nicht dass so ein colectivo durchdreht, genügend Waffen haben sie ja.

  2. 2
    gringo

    Typisch Mad duro, sprich Sozialistisch

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!