Zoll Frankfurt – Kolumbien: Kokain in Modellautos

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Am Flughafen trifft der Zoll meistens auf hochreines Kokain (Foto: Zoll-FrankfurtAirport)
Datum: 05. Februar 2016
Uhrzeit: 13:19 Uhr
Ressorts: Kolumbien, Panorama
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Am 22. Dezember 2015 kontrollierten Beamte des Hauptzollamts Frankfurt am Main Postsendungen und stellten 200 Gramm Kokain in zwei Spielzeugautos sicher. Nicht nur die Route des Pakets aus Kolumbien nach Nigeria erschien verdächtig. Im Röntgenbild zeichneten sich deutlich dunkle Schatten bei zwei Modellautos ab. Weiterer Inhalt des Pakets waren Kinderschuhe sowie Hosen und Hemden für Kleinkinder, die sich in einem Postbeutel aus Kunststoff befanden. Laut darauf aufgeklebtem Etikett waren die Sachen für einen Empfänger in den Niederlanden bestimmt.

In der Innenelektronik der beiden Spielzeugautos befanden sich je zwei Kondensatoren, in denen eine pulvrige Substanz eingebracht war. Das Pulver reagierte auf den Drogenschnelltest positiv: Kokain. Christine Straß, Sprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main: „Bei Kokain geht man aktuell von einem Straßenhandelspreis von 76 Euro pro Gramm aus. Am Flughafen trifft der Zoll meistens auf hochreines Kokain, das dann oft bis zu vier Mal gestreckt wird, bevor es den Endkonsumenten erreicht. Das könnte dann bei 200 Gramm geschmuggeltem Kokain einen Gesamtverkaufswert von mindestens 60.000 Euro erbringen.“ Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main.

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