Krise in Brasilien: Tausende fordern Rücktritt von Rousseff

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In Brasiliens Hauptstadt Brasília haben am Montagabend (21.) Ortszeit mehr als 3.000 Menschen erneut friedlich gegen Präsidentin Dilma Rousseff demonstriert (Fotos: Movimento Brasil Livre)
Datum: 22. März 2016
Uhrzeit: 13:45 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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In Brasiliens Hauptstadt Brasília haben am Montagabend (21.) Ortszeit mehr als 3.000 Menschen erneut friedlich gegen Präsidentin Dilma Rousseff demonstriert und ihren Rücktritt gefordert. Für die nächsten Tage und während der Osterfeiertage sind weitere Demonstrationen angekündigt, soziale Organisationen fordern eine Beschleunigung des Amtsenthebungsverfahrens gegen das aktuelle Staatsoberhaupt.

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Das südamerikanische Land wird von einer weitverzweigten Korruptionsaffäre erschüttert, in die dutzende Politiker von Regierung und Opposition verwickelt sind. Allein im Zusammenwirken zwischen Petrobras und Baufirmen sollen mehr als zwei Milliarden US-Dollar falsch ausgewiesen worden sein, der Erdölkonzern verbuchte als Folge im vergangenen Jahr Verluste von umgerechnet über neun Milliarden US-Dollar. Die Krise in Brasilien hat Auswirkungen auf die gesamte Region, das Staatenbündnis Mercosur (Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay und Venezuela) will bei einem Außenministertreffen die politische Krise erörtern.

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  1. Gerade habe ich mir den Bericht der Tagesschau zum Thema angeschaut. Da wird behauptet, Richter Moro mische sich in die Politik ein, Youssef versuche die Demokratie vor einem Staatsstreich zu schützen, gute heldenhafte Lula sei der einzig mögliche Retter, und ausschliesslich die Reichen und und Reaktionären gingen auf die Strasse um ihre Privilegien zu schützen. Kein Wort zur Ursache des Skandals und den Versuchen der Regierung, sich über die Justiz hinwegzusetzen. Verlogene linke Hetzer kommen zu Wort, aber nicht ein Vertreter des breiten Widerstandes gegen die Verbrecherbande an der Macht.

    Die ARD verkommt offensichtlich zum kommunistischen Propagandakanal. Was DIE LINKE vorgibt, wird dort gesendet. Wann hat Merkel endlich mit dem Hammer dazwischen? Diese Leute lassen sich schliesslich von Zwangsgebühren ernähren, die jeder Haushalt zahlen muss. Woanders kommt man für diese Art der organisierten Erpressung in den Knast!

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